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Bach: Piano Concertos

Bach: Piano Concertos

3. November 2008

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 3. November 2008
  • Erscheinungstermin: 3. November 2008
  • Label: Virgin Classics
  • Copyright: 2008 Erato/Warner Classics, Warner Music UK Ltd. A Warner Music Group Company
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 1:02:13
  • Genres:
  • ASIN: B001QIDMZA
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.635 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

44 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sagittarius am 9. November 2008
Format: Audio CD
Ein junger Mann sitzt gebeugt am Klavier,man erinnert sich an die Bilder vom jungen Glenn Gould.

Das Cover mit wirrem Haar- solche Fotos gibt es auch vom jungen Gould.

David Fray, ein neuer Stern am Pianistenhimmel ?

"Es gibt nur wenige Pianisten aus der jungen Generation, die von den derzeitigen "Major Labels" unter Exklusivvertrag genommen werden. Einer von ihnen ist der junge Franzose David Fray. Seine erste Einspielung im Mai 2007 war den Komponisten Johann Sebastian Bach und Pierre Boulez gewidmet - eine Kombination, die viel über sein breites, originelles Repertoire aussagt. Im Januar 2008 entstand sein zweites Album. Mit der Deutschen Kammerphilharmonie interpretierte er vier Konzerte für Klavier und Orchester von Bach, die wie die Brandenburgischen Konzerte zu den bekanntesten Werken des Komponisten zählen. Zu den zahlreichen Preisen und Auszeichnungen, die David Fray bereits erhielt, zählen das "Diploma of Outstanding Merit" des internationalen Hamamatsu-Klavierwettbewerbs in Japan und der Titel "Nachwuchssolist des Jahres" der Commission des Radios Francophones in Montréal (2004). Ebenfalls 2004 wählte ihn die französische Verwertungsgesellschaft ADAMI zur "Klassik-Entdeckung des Jahres". Den Durchbruch schaffte er bei einem triumphalen Konzert im Pariser Théâtre du Châtelet im Juni 2006, bei dem er in letzter Minute für Hélène Grimaud eingesprungen war."

Seine Interpretation von Bach hört sich auch an, wie ein Nachfolge dieses Bach-Spielers Gould,zB die immer wieder auftretende abhackte Spielweise.Aber dies ist nicht von vornherein ein Mangel.
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40 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ktinxx am 19. November 2008
Format: Audio CD
Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch einmal so begeistert sein könnte von Werken, die ich in- und auswendig kenne! Und dass ich in der Post-Gould-Ära und nach tiefen musikalischen Bach-Offenbarungserlebnissen mit erst Evgeni Koroliov und dann Martin Stadtfeld mich noch einmal neu in die Bach-Interpretation eines Pianisten würde verlieben können. Und dann kam David Fray.

Der Gould-Vergleich wird ihm sicherlich allenthalben nachgetragen und er wird seiner zweifellos irgendwann überdrüssig werden, dennoch ist er letztendlich berechtigt: viel von der Genialität, dem fast manischen Artikulationswillen, dem Perfektionismus und selbst von den Manierismen des Kanadiers finden sich in diesem jungen Franzosen. Aber soweit sich das an seiner (in der Öffentlichkeit wahrnehmbaren) 'Persona' ablesen lässt, ist er ein Gould ohne Paranoia und Neurosen, dafür mit einer unbändigen Lebensfreude und Kommunikationsbereitschaft.

Sein Bach leuchtet mit kristallener Transparenz, pulsiert und tanzt, lächelt, lacht und leidet und lässt keine einzige Note uninterpretiert. Genau diese mentale Präsenz und Gestaltungsklarheit fordert er auch von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ein und findet in ihr einen hier und da noch etwas deutsch-behäbigen, aber im Wesentlichen willigen und fähigen Tanzpartner. Im Gegensatz zu Stadtfeld ist Frays Fassung der Bachschen Werke kein rauschhafter Wurf, denn pianistische Virtuosität und jungenhafte Unbekümmertheit werden stets von seiner unzweifelhaften, intellektuellen Durchdringung selbst der kleinsten Details gezügelt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Christian Mang am 14. Juli 2011
Format: Audio CD
Endlich eine postive Überraschung! Ein "Newcomer" in der Klassischen Musik, der ganz neue Maßstäbe setzt! Mit Leichtigkeit und ganz viel "Seele" perfekt gespielte Klavierkonzerte! (nicht wie bei Zimerman, bei dem man durch seine harte Spielweise immer den Eindruck hat, als wolle er mit den Tastenanschlägen die Saiten des Intrumentes zertrümmern)
Fray spielt unglaublich gefühlvoll und ganz unverkrampft! Er nimmt damit Bach das "schwerfällige Deutsche" und haucht ihm "französische Leichtigkeit" ein! Fray prägt mit seiner Art zu spielen auch das Orchester und es entsteht etwas wirklich Neues, das man als Referenzaufnahme bezeichnen kann! Zudem überzeugt die CD durch die hervorragende Aufnahmetechnik!
Absoluter Kauftipp!! Wer Fray noch nicht kennt, kann ihn mit dieser Aufnahme kennen und wahrscheinlich dann direkt auch schätzen lernen... Er wird uns im Verlauf seines Lebens und während seiner Künstlerkarriere hoffentlich noch viele solcher Leistungen bieten!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von endeavour am 15. Januar 2009
Format: Audio CD
Es ist unglaublich, was hier durch die deutsch-französische Gemeinschaftsarbeit von David Fray und der Kammerphilharmonie Bremen zustande gebracht wurde. Wer bisher glaubte, die eingespielten Konzerte bereits vom vielen Hören früherer Einspielungen in- und auswendig zu kennen, der wird sich spätestens jetzt eines Besseren besinnen.

Der Vergleich des jungen David Fray mit Glenn Gould drängt sich auf den ersten Blick förmlich auf, keine Frage. Habitus und Optik der beiden Pianisten sind und waren in gewisser Hinsicht durchaus vergleichbar. Als ich mir einige Episoden der entsprechenden DVD angesehen hatte, war ich genau aus diesem Grunde auch eher skeptisch, denn irgendwelche Newcomer, die freiwillig im Fahrwasser berühmter Vorgänger schwimmen oder eben zum Zwecke besserer Vermarktung hineinversetzt werden, gibt es zuhauf. Und die Vergleiche hinken bekanntlich nur allzu häufig.

David Frays Spiel allerdings lässt hoffen, dass ein Vergleich mit Glenn Gould - zumindest was das pianistische Können angeht - in Zukunft nicht hinken wird. Zu wünschen ist ihm allerdings, dass er aus diesem fremdkreierten Fahrwasser herauszutreten vermag, denn hört man genau hin, bleiben doch viele angebliche Parallelen zwischen ihm und Gould auf der Strecke. Frays Spiel mag zwar ebenso wie Goulds Spiel "etwas abgehackt" sein (wie einige meiner Vorrezensenten es vormulierten), doch das war es dann auch schon. Fray gelingt ein - im eigentlichen Sinne des Wortes - glasklares Spiel voller Lebendigkeit und Dynamik, das jedoch zu keinem Zeitpunkt überladen oder verschnörkelt wirkt. Das großartige Zusammenwirken zwischen Flügel und Orchester ist - gerade auch in den womöglich unscheinbareren und langsameren Pasassagen - sehr beeindruckend. Diese Aufname wird in keinem Plattenschrank überzählig sein, und sei er auch noch so gut mit Bach'schen "Klavier"konzerten bestückt.
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