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Bach  - Das wohltemperierte Klavier (Teil 1)
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. September 2014
Pierre-L-Aimard ging nach eigener Aussage für seine Bach-Exegese über ein halbes Jahr
in Berliner Wiss.-Colloquium-Klausur, um sich dem Ursprung der wohltemperierten Tonanalyse
des J.S.Bach eingehend und uneingeschränkt zu widmen.
Aimard ist ja keinesfalls Bach-spezialist, allenfalls ein zeitgenössisch musikorientierter,
der komplexe Notationen zu analysieren und klanglich zu transformieren weiss.
Und wie bei den Modernen unsrer Zeit erstaunlicherweise auch ebenso unprätentiös beim
oldie Bach, dem Vater aller unsrer 'wohltemperierten' Klavierliteratur.
Aimard spielt hist.orientiert Bach ohne Pedal, aber die chromatische Vielfalt dessen 48er
Dur-moll-Tonerkundungen als klangästhetisch modern-moderat reflektierte Einheit.
Insofern ist Aimards Darbietung pianistisch commod, ohne individuell-exemplifizierende,
willkürliche Akzentuierungen und Attitüden, ein Musterbeispiel an 'werkgetreuer' Interpretation.
Der somit Hohepriester wie Fischer oder Arrau vergangener Zeiten ebenso wie die heute
als die sog. Modernen wie Gould und Gulda als zu individuell
Interpretierende infrage stellt.
Wer weiss-? - Mir persönlich klingen die höchst individuellen Bach-Erkundungen von Gulda und
Gould auf dem Klavier und die hist. pur-exemplifizierten der Cembalisten Leonhard-plus allemal
tongestaltenreicher und im musikalischen Sinn lebendiger als die moderat-temperierte Version
des objektivistisch-klangoptimierten Aimard,
dem man immerhin eine ästhetische Verbindlichkeit zu neuzeitlich-
orientierter Akzeptanz von convinient-Kultur zusprechen möchte.
Wohltemperiert, musikalisch wie kulturell allemal -
jedoch im Sinne Bachs, wer weiss -?
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am 19. Juni 2015
~~~

Ein charakteristischer Französisch Musiker P.-L. Aimard ist schon eine nennenswerte Künstler, der viel gearbeitet hat in früheren Moderne, und dann zurück bis (sozusagen) in später Romantik und schließlich später Barock mit seiner Realisierungen von Sebastien Bachs Kunst der Fuge und Wohltemperierte Clavier-- beide von denen sind eminent bewundernswert, respektabel, und schließlich sammelbare.

(Vis-à-vis das Sammeln von CDs, Alex Ross hatte vor kurzem einen Artikel in der New Yorker diskutieren seine weitere persönliche Präferenz für dieses Phänomen sehr angesichts der Computer-Datei-Downloads. Auch das Wall Street Journal vor kurzem einen Artikel beschreibt, wie Sammler in Japan noch CDs lieber Downloads - ja sie nach wie vor die weltweit größten Sammler von CDs -. das ist, warum so viele herausragende Wiederveröffentlichungen auf CD sind nur aus Japan verfügbar)

Aimard ist WTC1 etwas keusch in einer Synthese von Perspektiven gespielt; seinen Kontrapunkt ist fest; und seine Steuerzeiten sind etwas kurz ohne Wiederholungen: die culminant Effekt ist eine eher kristalline Lesung des WTC1 als einheitlichen Satz ganz im Sitzen auditiert werden: eine wunderbare und begrüßte Buchstütze zu Glenn Gould Meisterwerk.

Vergleichszeitpunkte:

BWV 852 (Eb):
03'24 / 01'51 Aimard
04'14 / 01'42 Gould

BWV 853 (eb / d #):
03'53 / 05'37 Aimard
03'39 / 05'12 Gould

BWV 866 (Bb):
01'22 / 01'31 Aimard
01'10 / 01'23 Gould

BWV 867 (bb):
02'21 / 03'30 Aimard
03'56 / 05'08 Gould

BWV 868 (B):
01'11 / 02'08 Aimard
00'59 / 01'34 Gould

BWV 869 (b):
05'51 / 06'59 Aimard
02'14 / 03'46 Gould

~~~
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. November 2014
Ich habe den Verdacht, dass Händelfan diese Aufnahme gar nicht richtig angehört haben. Sonst könnte er oder sie nicht so einen Unsinn schreiben. Es könnte aber sein, dass er/sie lediglich ein Paar der schnelleren Fugen angehört haben und daran Anstoß genommen haben. Die langsamen und lyrischen Stücke sind nach meinem Ermessen ausgespriochen "romantisch " interpretiert. Sehr poetisch und gefühlvoll.Außerdem setzt Aimard die Pedale doch ein, da haben er/sie nicht richtig zugehört.
Leider fand ich die Pollini aufnahme überhaupt keine Offenbarung sondern eher unangemessen für die Musik von Bach - zu romantisch und verschwommen noch dazu. Bach war eben kein Romantiker im Sinne des 19. Jahrhundert. In jedem Fall ist 1 Stern völlig daneben. Die Besprechung von Händelfan klingt sehr nach starke Vorurteile gegen Herrn Aimard. Ich finde, dass er eine wunderbare Balance zwischen die Herausarbeitung von klare Strukturen und zarte Poesie erreicht hat.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. August 2014
Ich kann dem Vorrezensenten nur zustimmen. Unaufgeregt, manchmal fast meditativ, manchmal mit originellen eigenen Einfällen (z.B. Präludium 861 !), mit hervorragend herausgearbeiteten Fugenthemen (z.B. 869) - einfach congenial zum Komponisten, dem ja dies Werk zu verdanken ist und das Aimard so hervorragend interpretiert. Auch das booklet ist gelungen - mit dem einzigen Nachteil, dass über den Interpreten - außer einem Photo - nichts mitgeteilt wird. Schade eigentlich; er hätte es verdient !
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am 26. März 2015
Die Aufnahme von Pierre-Laurent Aimard ist brilliant, einfach großartig und kommt dem unmittelbaren Musikerlebnis im Konzertsaal (Salzburg und München) recht nah. Der Vergleich mit den Aufnahmen von Sviatoslav Richter und Glenn Gould sind höchst aufschlussreich.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. November 2014
Aimard ist ein Meister seines Faches. Er interpretiert das Werk meisterhaft. Ohne den Klavierstimmer S. Knüpfer hätte das Steinway - Piano nicht seine Performance unter Aimard entfalten können. MfG
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