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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Recht gut, aber doch ein bisschen enttäuschend...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Babylon 5: Invoking Darkness: Technomage Book 3: The Passing of the Techno-mages (Babylon 5 (Paperback Ballantine)) (Taschenbuch)
Von den Büchern der Technomagier-Trilogie ist „Invoking Darkness" eindeutig das Schwächste, und das hat mehrere Gründe: Jedes der bisherigen Bücher hatte seine Stärken. Im 1. Roman der Trilogie war es das Eintauchen in eine neue, bisher unbekannte Welt, das Kennenlernen der Charaktere und der Technomagier generell. Die Stärke des 2. Teils waren die deutlich rasantere und spannendere Handlung, sowie die Enthüllung über die Technomagier gegen Ende des Romans. Leider liefert „Invoking Darkness" keines von beiden. Über die Technomagier erfährt man kaum etwas neues, und auch die Handlung plätschert eher langsam vor sich hin. So dauert es schon mal 125 Seiten, ehe Galen das Versteck verläßt, und weitere (erstaunlich unspannende, auch wenn die Handlung auf Babylon 5 spielt) 125 Seiten, bis er auf Z'ha'dum ankommt. Dort nähert sich die 3 Bücher umfassende Handlung ihrem Höhepunkt, dessen Eindruck aber leider durch übertriebene Darstellung sehr getrübt wird. So bleiben Galen am Ende nur mehr 20 Sekunden, um das „Auge", das Wachsystem Z'ha'dums, auszuschalten, damit Sheridan's weißer Stern die Verteidigung des Planeten passieren und seine Mission vollenden kann. In diesen 10 Sekunden führt er nicht nur ein mehrseitiges Gespräch mit einem anderen Technomagier, er denkt auch mehrere Seiten lang darüber nach, wie die drohende Niederlage doch noch abzuwenden ist. Insgesamt verteilen sich diese 10 Sekunden auf satte 10 Seiten voller Dialog und Gedanken, und als Leser fragt man sich, warum sich Jeanne Cavelos für dieses doch recht übertriebene Timing entschieden hat. Wenn man dem Ganzen einen größeren Zeitrahmen gegeben hätte, wäre es immer noch genauso spannend (oder auch unspannend, denn als B5-Fan WEISS man natürlich, daß es Galen irgendwie gelungen sein muß, die Verteidigungssysteme abzuschalten; es bleibt also nur die Frage nach dem WIE...) gewesen, dafür jedoch weitaus realistischer. Ein weiteres Problem des Romans ist Galen selbst. In meinen Reviews zu den beiden vorangegangenen Teilen der Serie habe ich es positiv hervorgehoben, daß Galen nicht gerade der typische Held ist, sondern eher eine äußerst schwierige Persönlichkeit mit schwerwiegenden Problemen. Fakt ist aber: Spätestens wenn er in Z'ha'dum eintrifft, ist man seine Art irgendwie leid. In den 2 Jahren im Versteck hat er sich eigentlich überhaupt nicht verändert, und irgendwann reicht es einem einfach, ihn dauernd in der für ihn so typischen zurückgezogenen, vor selbstmitleid triefenden Art zu sehen. Auch in „Invoking Darkness" gibt es wieder eine Enthüllung, besser gesagt deren 2. Während die erste sehr informativ ist (hat sie doch mit Galens Eltern zu tun), und sie wie bereits die Enthüllung im 2. Roman allem noch mehr Sinn verleiht, scheitert die Enthüllung am Ende von „Invoking Darkness" in allen Punkten leider kläglich. Das Schlimmste ist die geschockte Reaktion Galens, denn eigentlich ist die Enthüllung auf Z'ha'dum nur mehr das Tüpfelchen auf dem „i", und man versteht angesichts der Wahrheiten über die Technomagier, mit denen er in „Summoning Light" konfrontiert wurde eigentlich nicht, warum ihm diese zusätzliche Entwicklung so zusetzt. Das alles klingt nun eher negativ, aber dennoch, auch wenn „Invoking Darkness" der schwächste Teil der Reihe ist, so ist er trotzdem ein guter Roman, mit einer vorzüglichen Charakterisierung, teilweise recht witzigen Dialogen (auf Babylon 5; ich sag' nur Garibaldi und Morden), interessanten Wendungen, und nicht zuletzt einem passenden, versöhnlichen Schluß für die gesamte Reihe. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Runder Abschluss der Trilogie!,
Rezension bezieht sich auf: Babylon 5: Invoking Darkness: Technomage Book 3: The Passing of the Techno-mages (Babylon 5 (Paperback Ballantine)) (Taschenbuch)
Jeanne Cavelos enttäuscht die Babylon 5-Fans auch im letzten Band der Technomagier-Trilogie nicht. Bezüge zur Fernsehserie werden fast zwanglos hergestellt, und man wünscht sich eigentlich nur noch einen Film zu dieser Trilogie. Für mich ist sie die beste Autorin, die zu Babylon 5 beigetragen hat.
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