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Babylon A.D. - Uncut [Blu-ray]
 
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Babylon A.D. - Uncut [Blu-ray]

Vin Diesel , Melanie Thierry , Mathieu Kassovitz    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (80 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,10 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Vin Diesel, Melanie Thierry, Michelle Yeoh, Lambert Wilson, Mark Strong
  • Regisseur(e): Mathieu Kassovitz
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 14. April 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 101 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (80 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001SEJHG0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.444 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Babylon A.D. will die Fans von knallharten, apokalyptischen Endzeitvisionen bedienen. Ein Actiongewitter in pechschwarzem Ambiente mit Muskelmann Vin Diesel in der Hauptrolle.

Der französische Regisseur Matthieu Kassovitz wurde Mitte der neunziger Jahre als Wunderkind bejubelt. Sein sozialkritischer Pariser Vorstadtfilm Hass wirbelte mächtig Staub auf und mit Die purpurnen Flüsse gelang ihm wenige Jahre später der Durchbruch an der Kinokasse. Laut eigener Aussage war Babylon A.D. lange Zeit sein Traumprojekt. Seitdem er die literarische Vorlage von Maurice G.Dantec (unter dem ursprünglichen Titel: "Babylon Babies") gelesen hatte, liess ihn der Stoff nicht mehr los und es dauerte beinahe ein Jahrzehnt bis ein Produzent grünes Licht gab. Was jedoch nach der ersten Klappe folgen sollte hatte sich Kassovitz wohl kaum ausmalen können.

Aber zunächst zur Geschichte: In einem nicht näher definierten Land irgendwo im Bereich der ehemaligen Sowjetunion schlägt sich der knallharte Söldner Toorop (Vin Diesel) durch eine apokalyptisch anmutende Welt. Es ist die Zukunft und es sieht nicht gut aus für die Menschheit. Radioaktiv verseuchte Landstriche wechseln sich ab mit anarchistisch kaputten Zonen, in denen mit Panzern bewaffnete Milizen das chaotisch, vermüllte Strassenbild prägen. "Survival of the Fittest" ist das Schlagwort und man darf das im Falle von Babylon A.D. durchaus wörtlich nehmen wie etliche Szenen im Verlauf des Films dem sich windenden Zuschauer klarmachen werden. In einer derartigen Welt gibt es natürlich steigenden Bedarf an Typen wie Toorop. So greift ein gewisser Gursky (Gerard Dépardieu), eine Art Mafia-Boss, auf ihn zurück, als es darum geht eine junge Frau (Mélanie Thierry) aus einem Konvent in der Mongolei abzuholen und auf dem Landweg über die Behringstrasse ins gelobte Land, nach New York, zu schmuggeln. Daran hat sich zumindest wenig geändert. Auf der Reise, die das Mädchen nur im Schlepptau ihrer Pflegemutter (Michelle Yeoh) antritt, häufen sich jedoch Zufälle und Merkwürdigkeiten. Allmählich dräut Toorop dass sein Schmuggelauftrag ein paar Nummern zu Groß für ihn sein könnte.

Das Setting von Babylon A.D. erinnert in seiner destruktiven Trostlosigkeit und der darin verborgenen Schönheit des Absurden stark an Science Fiction Klassiker wie Blade Runner oder Mad Max. Die ersten 15 Minuten des Films machen alleine wegen der atmosphärischen Dichte Lust auf Mehr. Inhaltlich orientiert sich der Stoff am auffallendsten am gelungenen City of Men. "Orientieren" passt in diesem Zusammenhang vielleicht am besten, denn von der ursprünglichen Intention Kassovitz und der im Roman verhandelten Thematik ist unter den Händen der Hollywood-Studiobosse nicht viel übrig geblieben. Es ist eine actionlastige, dramaturgisch holprige Angelegenheit geworden, die immer wieder Gefahr läuft den Zuschauer auf dem Weg von Actionsequenz zu Actionsequenz zu verlieren. Der "Final Cut" des Films, den Kassovitz natürlich nicht selbst hatte, war für den Regisseur derart schmerzhaft, dass er seinen PR-Verpflichtungen nur teilweise nachkam um sich in diesen wenigen Momenten negativ über die Produktionsbedingungen des Films zu äußern. Das muss man wissen wenn man über die Kinofassung des Films (speziell die US-Amerikanische) spricht. Die letzte Hoffnung ist die DVD-Fassung. Mit ihr will Kassovitz Frieden mit dem heiss-geliebten Stoff schliessen. Der Zuschauer kann nur abwarten und sich möglicherweise sogar freuen.--Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibungen

Beschreibung:
2013: Kriegsveteran Toorop (Vin Diesel) schlägt sich als Söldner und Kopfgeldjäger durch. Als Mafiaboss Gorsky (Gerard Depardieu) seine Dienste beansprucht, glaubt er zunächst an eine Routine-Mission. Er soll der jungen, hübschen Aurora (Melanie Thierry) und ihrem Vormund, der Nonne Rebecca (Michelle Yeoh), Begleitschutz auf einer Reise geben. Doch als sich ein mörderischer Geheimbund an die Fersen der Reisenden heftet, wird der einfache Auftrag zum tödlichen Wettrennen ...

Angaben laut Hersteller
Darsteller: Vin Diesel, Melanie Thierry, Michelle Yeoh, Lambert Wilson, Mark Strong
Regisseur(e): Mathieu Kassovitz
Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1)
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Concorde Video
Erscheinungstermin: 14. April 2009
Produktionsjahr: 2008
Spieldauer: 101 Minuten


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225 von 257 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Diese Ausgabe verdient den Titel "Uncut" nicht!, 2. Dezember 2008
Von 
Sebastian Böttger (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich habe den Film im Kino gesehen. Der Film an sich ist genau das, was ich erwartet habe- ein visionäres Stück Filmkunst wie man es nur alle paar Jahre zu sehen bekommt, umgesetzt von einem großartigen Regisseur.

Jetzt kommt der Haken, der für meine Wertung von nur einem Stern verantwortlich ist:

Der Film wurde massiv zusammengeschnitten, aus Gründen die sich meiner Kenntnis entziehen. Offenbar handelt es sich um einen Streit zwischen Studio und Regisseur, es geht um Zielgruppen und vor allem eine möglichst große.

Durch den dilettantischen (Nachbearbeitungs-)Schnitt wurde der gesamte Film richtiggehend verstümmelt.
Die Story läßt sich stellenweise nur erahnen, im Drehbuch scheinen wichtige Szenen nur halb oder gar nicht enthalten zu sein und die meisten Schnitte tun demjenigen, der den Film ursprünglich geschnitten hat zutiefst Unrecht. Manchmal sieht man eine Szene in der gute Schnitte vorkommen, Schnitte die gut gesetzt sind, sauber ausgeführt- das war der eigentliche Schnitt. Doch dann hört die Szene unvermittelt und völlig unpassend auf- das ist der Studioschnitt. Manche Szenen fehlen wohl ganz, was man allerdings nur erahnen kann- nichtmal ich könnte allerdings ein Drehbuch so krude zusammenstoppeln.

Daher meine Empfehlung:

Kauft diesen Film nicht in der vorliegenden Form!!

Wartet bis er vollständig zu bekommen ist (laut IMDB wurden anscheinend fast 50% nachträglich entfernt- ihr seht also nur eine Art Vollpreis-werbung)- dann kann ich zugreifen nur wärmstens empfehlen.

Ich kann es kaum erwarten den Film in seiner originalen Fassung zu sehen zu bekommen, denn das was ich bisher gesehen habe war mutig, visionär, stylisch... was man sich eben von Mathieu Kassovitz erwartet.
Doch bis dahin heißt es warten und dem Studio zu zeigen: der Markt sind WIR, keine Statistiken.
Vielleicht wollen statistisch gesehen 13-jährige den Film auch sehen und es macht Sinn ihn für das Alter passend zurechtzuschneiden um mehr Kunden zu bekommen. Doch ICH will das dann nicht mehr sehen, rate allen davon ab diesen Schund im Kino anzusehen und kaufe nicht die DVD.
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93 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen bitte erst richtig informieren..., 5. Mai 2009
Von 
erst mal vorweg, ich fand den film gut. kein meisterwerk, aber auch nicht schlecht. gute stimmung und gut platzierte action. ich hätte mir zwar gewünscht, dass die kampfszenen etwas deutlicher rüberkommen, denn die sind schon sehr nah gefilmt und schnell geschnitten, aber auch so vollkommen ok.

nun zu den gerüchten über die fassungen:
Babylon A.D.
(cm) Ganz, ganz schlechte Nachrichten für den neuen Sci-Fi Actionfilm mit Vin Diesel. Nachdem der Film aus unbekannten Gründen eine ganze Zeit lang verschoben wurde und nun im Herbst bei uns anläuft, gibt es jetzt zwei äußerst schlechte Neuigkeiten. Zum einen fragte man Star Vin Diesel neulich in einem Interview nach Babylon A.D., worauf dieser antwortete, dass er schon seit rund 7 Monaten nichts mehr von dem Film gehört habe und man nicht mit ihm über die Veröffentlichung spricht. Noch schlimmer: er war erschrocken, als man ihm sagte, dass der Film in den USA nur rund 90 Minuten geht (in Europa 100 Min.). Scheinbar hatte er sich mit Regisseur Mathieu Kassovitz (Die purpurnen Flüsse) eher auf was großes, episches vorbereitet.

Diesel: "I haven't seen the cut of Babylon in what, six, seven, eight months? So I don't know what the hell happened. You guys saw the movie. Give me some feedback."
Q: "It's 93 minutes long ..."
Diesel: "No, it isn't?! "
Q: "It feels like pieces are missing, to be honest ..."
Diesel: Ninety-three minutes? Am I in the movie?"

Kassovitz hat die Befürchtungen nun leider bestätigt. Er sagt, man habe sich nicht mit den Produzenten verstanden, die urplötzlich eine PG-13 gemäßigte Familienversion verlangten und den Film auf diese kurze Nummer runterschneiden ließen. Der Film sei somit eine Katastrophe und er fände es schade, dass es dazu gekommen sei.

"I'm very unhappy with the film... I never had a chance to do one scene the way it was written or the way I wanted it to be. The script wasn't respected. Bad producers, bad partners, it was a terrible experience. (...) Fox was just trying to get a PG-13 movie. I'm ready to go to war against them, but I can't because they don't give a s--t." M. Kassovitz, Regie Babylon A.D.
quelle: bereitsgesehen.de

noch etwas hierzu:
Selten jedenfalls hat ein Filmemacher sein eigenes Werk noch vor dem Start so gnadenlos in der Luft zerrissen wie Kassovitz im Fall von 'Babylon A.D.'. In einem Interview mit dem amerikanischen TV-Sender AMC distanzierte er sich in einer Art und Weise, die kein gutes Haar mehr am produzierenden Studio ließ. Nichts als Dummheit und sinnentleerte Gewalt seien am Ende von seinem ursprünglichen Konzept übrig geblieben. Ständig habe ihm die Fox im Nacken gesessen, und zu keinem Zeitpunkt hätte er auch nur eine einzige Szene so drehen können wie vorgesehen. Schlimmer noch die Postproduktion: Ganze 15 Minuten seien dem Schnitt zum Opfer gefallen mit dem Ergebnis, dass die Geschichte nun entscheidende Elemente ihrer Schlüssigkeit verloren hätte (die europäische Fassung ist dabei immerhin noch 10 Minuten länger als die US-Version). Gerüchte von sogar 70 eliminierten Minuten hatten schon früher die Runde gemacht, waren aber von offizieller Seite schnell als Missverständnis abgemildert worden. quelle: wordpress.com (Thomas Lenz)

demnach wird es den director's cut vielleicht geben, vielleicht auch nicht. dieser version ist zumindest uncut mit sogar 10 minuten mehr als in den USA. sicherlich wären 70 minuten länger besser für den film gewesen, denn die atmosphäre ist sehr gut und wäre auf dauer noch besser zum tragen gekommen und man merkt, dass am ende etwas weggeschnitten wurde und der film im prinzip einfach aufhört. allerdings wurden die 70 minuten nie bestätigt, klar ist nur, dass einige minuten fehlen.

ich kann mich auch darüber aufregen, dass der film zerschnitten wurde, allerdings schon viel früher. dennoch ist babylon a.d. gut, auch wenn einige minuten schnitt natürlich spuren hinterlassen. ich kann mich den schlechten beurteilungen überwiegend nicht anschließen. im gesamten ist er einer der besseren filme in dieser richtung in den letzten jahren.

ich vergleiche übrigens filme nicht, die nichts miteinander zu tun haben. babylon jetzt mit star trek oder sonst was zu vergleichen nur weil sci-fi drauf steht, finde ich fehl am platz.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Postapokalyptisches Road-Movie mit einigen Schwächen, 27. April 2009
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Babylon A. D. (Uncut Version) (DVD)
In der nahen Zukunft wird der Söldner Toorop (Vin Diesel) von Mafiaboss Gorsky (Gerard Depardieu) beauftragt, eine junge Frau Aurora (Melanie Thierry) innerhalb von 6 Tagen von Russland nach Amerika zu eskortieren. Schnell wird klar, dass die junge Frau etwas Besonderes an sich hat und der Auftrag kein Kinderspiel werden wird...

Regisseur Matthieu Kassovitz hat mit "Babylon A.D." ein postapokalyptisches Road-Movie geschaffen, dass vor allem in Sachen Optik beeindruckt. Kern dieses Actionthrillers ist ein transzendentes Motiv: Babylon die "Große Hure" der biblischen Mythologie, ein Ort des Lasters und der Sünde. Wie in der Bibel gipfelt sich die Geschichte in ein Messias-. Erlösungs- und Wiedergeburtszenario. So kritisiert "Babylon A. D." bewusst die Gesellschaft in einer nahen, fast greifbaren, aber nicht wünschenswerten Zukunft. Die Handlung rund um den knallharten und supercoolen Vin Diesel wirkt trotzdem phasenweise unausgegoren und offensichtlich stark geschnitten.

Viele gute Ansätze wie z. B. ein Russland das gänzlich im Chaos versinkt, Sekten als neue Staatsreligionen oder gar neue Fortbewegungsabläufe zünden phasenweise einfach nicht oder kommen kaum zur Entfaltung. Mehr davon wäre wünschenswert gewesen, zumal die Optik einen wichtigen Beitrag dazu geleistet hätte.

Die Darsteller gefallen im Großen und Ganzen. Vin Diesel erreicht zwar nie die Klasse eines Bruce Willis, wie in Das fünfte Element [Blu-ray], trotzdem lässt er es ordentlich krachen. Außerdem entwickelt sich seine Figur, vom egosistischen Söldner zum Schutzbefohlenen glaubwürdig weiter. Klosterschwester Rebecca (Michelle Yeoh) und Beschützerin von Aurora, bildet das moralische Gewissen und die emotionale Mitte der Figuren. Melanie Thierry als "Wunderkind" schafft eine gelungene Balance zwischen ihrer offensichtlichen Zerbrechlichkeit und ihren mächtigen Kräften. Gerard Depardieus Kurzauftritt als Mafiaboss ist wunderbar abscheulich und trotz seiner Kürze eindrucksvoll.

Fazit:
An den Darsteller liegt es eigentlich nicht, dass der Film am Ende mehr Fragen als Antworten liefert. Die Romanvorlage "Babylon Babies" von Maurice G. Dantec galt lange für unverfilmbar. "Babylon A.D." schafft es nicht die Buchvorlage in einen überzeugenden Film zu transferieren. Die eigentlich Stärke des Films, die postabokalyptischen Bilder und die zerbrechliche junge Frau mit ihren unbekannten Kräften dazwischen, oder die allmächtige Organisation im Hintergrund, kommen kaum überzeugend zur Entfaltung und selbst die mythischen Motive versinken irgendwann im immer schwächer-werdenden Plot. Am Ende gebe ich dem Film knappe drei Sterne, denn trotz zahlreicher Schwächen in der Handlung sind viele gute Ideen zu entdecken.
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