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Babylon A.D. - Uncut [Blu-ray]
 
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Babylon A.D. - Uncut [Blu-ray]

Vin Diesel , Melanie Thierry , Mathieu Kassovitz    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (81 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,29 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Babylon A.D. will die Fans von knallharten, apokalyptischen Endzeitvisionen bedienen. Ein Actiongewitter in pechschwarzem Ambiente mit Muskelmann Vin Diesel in der Hauptrolle.

Der französische Regisseur Matthieu Kassovitz wurde Mitte der neunziger Jahre als Wunderkind bejubelt. Sein sozialkritischer Pariser Vorstadtfilm Hass wirbelte mächtig Staub auf und mit Die purpurnen Flüsse gelang ihm wenige Jahre später der Durchbruch an der Kinokasse. Laut eigener Aussage war Babylon A.D. lange Zeit sein Traumprojekt. Seitdem er die literarische Vorlage von Maurice G.Dantec (unter dem ursprünglichen Titel: "Babylon Babies") gelesen hatte, liess ihn der Stoff nicht mehr los und es dauerte beinahe ein Jahrzehnt bis ein Produzent grünes Licht gab. Was jedoch nach der ersten Klappe folgen sollte hatte sich Kassovitz wohl kaum ausmalen können.

Aber zunächst zur Geschichte: In einem nicht näher definierten Land irgendwo im Bereich der ehemaligen Sowjetunion schlägt sich der knallharte Söldner Toorop (Vin Diesel) durch eine apokalyptisch anmutende Welt. Es ist die Zukunft und es sieht nicht gut aus für die Menschheit. Radioaktiv verseuchte Landstriche wechseln sich ab mit anarchistisch kaputten Zonen, in denen mit Panzern bewaffnete Milizen das chaotisch, vermüllte Strassenbild prägen. "Survival of the Fittest" ist das Schlagwort und man darf das im Falle von Babylon A.D. durchaus wörtlich nehmen wie etliche Szenen im Verlauf des Films dem sich windenden Zuschauer klarmachen werden. In einer derartigen Welt gibt es natürlich steigenden Bedarf an Typen wie Toorop. So greift ein gewisser Gursky (Gerard Dépardieu), eine Art Mafia-Boss, auf ihn zurück, als es darum geht eine junge Frau (Mélanie Thierry) aus einem Konvent in der Mongolei abzuholen und auf dem Landweg über die Behringstrasse ins gelobte Land, nach New York, zu schmuggeln. Daran hat sich zumindest wenig geändert. Auf der Reise, die das Mädchen nur im Schlepptau ihrer Pflegemutter (Michelle Yeoh) antritt, häufen sich jedoch Zufälle und Merkwürdigkeiten. Allmählich dräut Toorop dass sein Schmuggelauftrag ein paar Nummern zu Groß für ihn sein könnte.

Das Setting von Babylon A.D. erinnert in seiner destruktiven Trostlosigkeit und der darin verborgenen Schönheit des Absurden stark an Science Fiction Klassiker wie Blade Runner oder Mad Max. Die ersten 15 Minuten des Films machen alleine wegen der atmosphärischen Dichte Lust auf Mehr. Inhaltlich orientiert sich der Stoff am auffallendsten am gelungenen City of Men. "Orientieren" passt in diesem Zusammenhang vielleicht am besten, denn von der ursprünglichen Intention Kassovitz und der im Roman verhandelten Thematik ist unter den Händen der Hollywood-Studiobosse nicht viel übrig geblieben. Es ist eine actionlastige, dramaturgisch holprige Angelegenheit geworden, die immer wieder Gefahr läuft den Zuschauer auf dem Weg von Actionsequenz zu Actionsequenz zu verlieren. Der "Final Cut" des Films, den Kassovitz natürlich nicht selbst hatte, war für den Regisseur derart schmerzhaft, dass er seinen PR-Verpflichtungen nur teilweise nachkam um sich in diesen wenigen Momenten negativ über die Produktionsbedingungen des Films zu äußern. Das muss man wissen wenn man über die Kinofassung des Films (speziell die US-Amerikanische) spricht. Die letzte Hoffnung ist die DVD-Fassung. Mit ihr will Kassovitz Frieden mit dem heiss-geliebten Stoff schliessen. Der Zuschauer kann nur abwarten und sich möglicherweise sogar freuen.--Thomas Reuthebuch

Movieman.de

Regisseur Mathieu Kassovitz war ob der ewigen Kämpfe mit dem Studio und der Tatsache, dass dieses seinen Film auf einen Rumpf heruntergekürzt hat, so erzürnt, dass er sich noch vor Kinostart von dem Film distanzierte und den Filmfans riet, sich das Unglück gar nicht erst anzusehen. Ganz unbegründet ist sein Zorn nicht, denn wenn man sich "Babylon A.D." in der jetzigen Form ansieht, so merkt man ihm schon an, dass er etwas ruppig daherkommt und Storyelemente oder ruhigere Sequenzen wohl samt und sonders gekürzt wurden, um den Film schneller zu machen und die Action hervorzuheben.Die ist in jeder Einstellung wirklich grandios und bietet alles, was der Actionfan begehrt. Die Geschichte ist, obwohl derivativ, auch nicht von schlechten Eltern und wartet mit einem kleinen Twist auf, den man zwar erahnt, der dann aber doch noch etwas variiert wird. Nur muss man in Sachen Story auch konstatieren, dass hier wohl der ursprünglich weit längere Cut des Films sehr viel klarer erscheinen dürfte, denn in der jetzigen Form wirkt "Babylon A.D." ein wenig verloren, geradeso, als wüsste er selbst nicht so ganz, was er erzählen will. Und besonders im letzten Drittel etabliert der Film Elemente mit einer rasanten Geschwindigkeit, um eine Form von Erklärung und Abschluss zu liefern, ohne dass er sich die Zeit nimmt, auch darüber nachzudenken, ob diese Details der Geschichte wirklich zuträglich sind. Hervorragend ist dafür die Umsetzung der nahen Zukunft mit dem krassen Kontrast des heruntergekommenen ehemaligen Ostblocks und der glitzernden Neonwelt New Yorks. Hier denkt Kassovitz konsequent weiter, was sich in unserer heutigen Gesellschaft bereits abzuzeichnen beginnt. Fazit: Inhaltlich etwas wirr, aber mit Top-Action und einem wie immer cool agierenden Vin Diesel.

Moviemans Kommentar zur DVD: Eine gute DVD mit knackigem Bild, schön wuchtigem Ton und einer Menge durchaus ansprechender Extras.

Bild: Das Bild weiß zu gefallen. Die Farben sind sehr ausdrucksstark und überzeugen sowohl in der Kälte und Tristheit des ehemaligen Ostblocks als auch dem Neon-Ambiente von New York. Rauschen ist in minimaler Form vorhanden, wobei es eine Handvoll von Szenen gibt, in denen es etwas stärker zu Tage tritt. Die Kompression arbeitet unauffällig. Der Kontrast ist oberflächlich betrachtet gut, helle Elemente wirken aber etwas farbarm (Gesicht bei 00:19:57) und schwarze Elemente werden zumeist ohne Konturenzeichnung dargestellt. Das zeigt sich sehr gut an Kleidung (etwa bei 00:45:38 oder 01:07:02). Die Schärfe ist gut, wobei Nahaufnahmen wirklich gestochen sind. Die Vorlage ist frei von Schäden.

Ton: "Babylon A.D." ist in der jetzigen Form zuallererst ein Actionfilm. Und das stellt er auch akustisch unter Beweis, denn Explosionen werden mit kräftigem Druck dargeboten. Raketen pfeifen richtig an einem vorbei und Schüsse haben einen satten und kräftigen Nachhall. Der Bass dröhnt, übertönt aber niemals die Dialoge, die in beiden Sprachfassungen sehr gut zu verstehen sind. Schäden oder Störgeräusche in der Tonspur gibt es nicht.

Extras: Das Bonusmaterial ist umfangreich ausgefallen. Es gibt eine Reihe von Interviews mit den Darstellern und dem Regisseur, die immerhin knapp 50 Minuten andauern und darum auch etwas mehr Fleisch auf den Knochen haben. Neben dem Trailer präsentiert die Bonus-DVD auch eine Reihe von Featurettes, die sich mit der Adaption des Buches beschäftigen und dabei den Autor zu Wort kommen lassen, aber auch Details über die Choreographie der Kämpfe zum Besten geben. Für Actionfans ist die Analyse der Hummer-Sequenz nicht uninteressant. Das einzige, was wirklich uninteressant ist, ist die B-Roll, die keinen Nährwert aufzuweisen hat. --movieman.de

Kurzbeschreibung

2013, in einem namenlosen Land irgendwo in Osteuropa: Chaos, Armut, Schmutz und Gewalt, wohin man blickt. Hier lebt Toorop, ein wortkarger Abenteurer und Söldner, der für Geld jeden Auftrag erledigt. Toorop stellt keine Fragen und kennt keine Moral - solange das Honorar stimmt. Dieser Kodex hat ihm zahlreiche Feinde eingebracht; deren Hass wiederum lässt seine Überlebenschancen täglich weiter schmelzen. So klingt das Angebot von Mafia-Boss Gorsky denn auch zu verlockend, um es auszuschlagen: Toorop soll ein junges Mädchen nach New York schmuggeln. Als Gegenleistung will Gorsky ihm einen Neuanfang in Amerika ermöglichen. Aurora, die junge Frau, die Toorop unversehrt auf dem anderen Kontinent abliefern soll, ist - obwohl anders vereinbart - nicht allein. Sie wird begleitet von einer resoluten Nonne, die sich als Ein-Frau-Leibwache ihres Schützlings versteht. Und tatsächlich: Schon nach kurzer Zeit eskaliert die Reise zu einem alptraumhaften Trip in die Gefahr.

Produktbeschreibungen

Ein namenloses Land irgendwo in Osteuropa. Chaos, Armut, Schmutz und Gewalt, wohin man blickt. Hier lebt Toorop (Vin Diesel), ein wortkarger Abenteurer und Söldner, der für Geld jeden Auftrag erledigt. Toorop stellt keine Fragen und kennt keine Moral - solange das Honorar stimmt. Dieser Kodex hat ihm zahlreiche Feinde eingebracht; deren Hass wiederum lässt seine Überlebenschancen täglich weiter schmelzen. So klingt das Angebot von Mafia-Boss Gorsky (Gérard Depardieu) denn auch zu verlockend, um es auszuschlagen: Toorop soll ein junges Mädchen nach New York schmuggeln. Als Gegenleistung will Gorsky ihm einen Neuanfang in Amerika ermöglichen. Aurora (Mélanie Thierry), die junge Frau, die Toorop unversehrt auf dem anderen Kontinent abliefern soll, ist - obwohl anders vereinbart - nicht allein. Sie wird begleitet von einer resoluten Nonne (Michelle Yeoh), die sich als Ein-Frau-Leibwache ihres Schützlings versteht. Und tatsächlich: Schon nach kurzer Zeit eskaliert die Reise zu einem alptraumhaften Trip in
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