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Babylon A.D. - Uncut [Blu-ray]

Vin Diesel , Melanie Thierry , Mathieu Kassovitz    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (85 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,08 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Vin Diesel, Melanie Thierry, Michelle Yeoh, Lambert Wilson, Mark Strong
  • Regisseur(e): Mathieu Kassovitz
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 14. April 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 101 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (85 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001SEJHG0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.321 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Amazon.de

Babylon A.D. will die Fans von knallharten, apokalyptischen Endzeitvisionen bedienen. Ein Actiongewitter in pechschwarzem Ambiente mit Muskelmann Vin Diesel in der Hauptrolle.

Der französische Regisseur Matthieu Kassovitz wurde Mitte der neunziger Jahre als Wunderkind bejubelt. Sein sozialkritischer Pariser Vorstadtfilm Hass wirbelte mächtig Staub auf und mit Die purpurnen Flüsse gelang ihm wenige Jahre später der Durchbruch an der Kinokasse. Laut eigener Aussage war Babylon A.D. lange Zeit sein Traumprojekt. Seitdem er die literarische Vorlage von Maurice G.Dantec (unter dem ursprünglichen Titel: "Babylon Babies") gelesen hatte, liess ihn der Stoff nicht mehr los und es dauerte beinahe ein Jahrzehnt bis ein Produzent grünes Licht gab. Was jedoch nach der ersten Klappe folgen sollte hatte sich Kassovitz wohl kaum ausmalen können.

Aber zunächst zur Geschichte: In einem nicht näher definierten Land irgendwo im Bereich der ehemaligen Sowjetunion schlägt sich der knallharte Söldner Toorop (Vin Diesel) durch eine apokalyptisch anmutende Welt. Es ist die Zukunft und es sieht nicht gut aus für die Menschheit. Radioaktiv verseuchte Landstriche wechseln sich ab mit anarchistisch kaputten Zonen, in denen mit Panzern bewaffnete Milizen das chaotisch, vermüllte Strassenbild prägen. "Survival of the Fittest" ist das Schlagwort und man darf das im Falle von Babylon A.D. durchaus wörtlich nehmen wie etliche Szenen im Verlauf des Films dem sich windenden Zuschauer klarmachen werden. In einer derartigen Welt gibt es natürlich steigenden Bedarf an Typen wie Toorop. So greift ein gewisser Gursky (Gerard Dépardieu), eine Art Mafia-Boss, auf ihn zurück, als es darum geht eine junge Frau (Mélanie Thierry) aus einem Konvent in der Mongolei abzuholen und auf dem Landweg über die Behringstrasse ins gelobte Land, nach New York, zu schmuggeln. Daran hat sich zumindest wenig geändert. Auf der Reise, die das Mädchen nur im Schlepptau ihrer Pflegemutter (Michelle Yeoh) antritt, häufen sich jedoch Zufälle und Merkwürdigkeiten. Allmählich dräut Toorop dass sein Schmuggelauftrag ein paar Nummern zu Groß für ihn sein könnte.

Das Setting von Babylon A.D. erinnert in seiner destruktiven Trostlosigkeit und der darin verborgenen Schönheit des Absurden stark an Science Fiction Klassiker wie Blade Runner oder Mad Max. Die ersten 15 Minuten des Films machen alleine wegen der atmosphärischen Dichte Lust auf Mehr. Inhaltlich orientiert sich der Stoff am auffallendsten am gelungenen City of Men. "Orientieren" passt in diesem Zusammenhang vielleicht am besten, denn von der ursprünglichen Intention Kassovitz und der im Roman verhandelten Thematik ist unter den Händen der Hollywood-Studiobosse nicht viel übrig geblieben. Es ist eine actionlastige, dramaturgisch holprige Angelegenheit geworden, die immer wieder Gefahr läuft den Zuschauer auf dem Weg von Actionsequenz zu Actionsequenz zu verlieren. Der "Final Cut" des Films, den Kassovitz natürlich nicht selbst hatte, war für den Regisseur derart schmerzhaft, dass er seinen PR-Verpflichtungen nur teilweise nachkam um sich in diesen wenigen Momenten negativ über die Produktionsbedingungen des Films zu äußern. Das muss man wissen wenn man über die Kinofassung des Films (speziell die US-Amerikanische) spricht. Die letzte Hoffnung ist die DVD-Fassung. Mit ihr will Kassovitz Frieden mit dem heiss-geliebten Stoff schliessen. Der Zuschauer kann nur abwarten und sich möglicherweise sogar freuen.--Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibungen

Ein namenloses Land irgendwo in Osteuropa. Chaos, Armut, Schmutz und Gewalt, wohin man blickt. Hier lebt Toorop (Vin Diesel), ein wortkarger Abenteurer und Söldner, der für Geld jeden Auftrag erledigt. Toorop stellt keine Fragen und kennt keine Moral - solange das Honorar stimmt. Dieser Kodex hat ihm zahlreiche Feinde eingebracht; deren Hass wiederum lässt seine Überlebenschancen täglich weiter schmelzen. So klingt das Angebot von Mafia-Boss Gorsky (Gérard Depardieu) denn auch zu verlockend, um es auszuschlagen: Toorop soll ein junges Mädchen nach New York schmuggeln. Als Gegenleistung will Gorsky ihm einen Neuanfang in Amerika ermöglichen. Aurora (Mélanie Thierry), die junge Frau, die Toorop unversehrt auf dem anderen Kontinent abliefern soll, ist - obwohl anders vereinbart - nicht allein. Sie wird begleitet von einer resoluten Nonne (Michelle Yeoh), die sich als Ein-Frau-Leibwache ihres Schützlings versteht. Und tatsächlich: Schon nach kurzer Zeit eskaliert die Reise zu einem alptraumhaften Trip in


Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
109 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen bitte erst richtig informieren... 5. Mai 2009
Von P. Weigel
Format:DVD
erst mal vorweg, ich fand den film gut. kein meisterwerk, aber auch nicht schlecht. gute stimmung und gut platzierte action. ich hätte mir zwar gewünscht, dass die kampfszenen etwas deutlicher rüberkommen, denn die sind schon sehr nah gefilmt und schnell geschnitten, aber auch so vollkommen ok.

nun zu den gerüchten über die fassungen:
Babylon A.D.
(cm) Ganz, ganz schlechte Nachrichten für den neuen Sci-Fi Actionfilm mit Vin Diesel. Nachdem der Film aus unbekannten Gründen eine ganze Zeit lang verschoben wurde und nun im Herbst bei uns anläuft, gibt es jetzt zwei äußerst schlechte Neuigkeiten. Zum einen fragte man Star Vin Diesel neulich in einem Interview nach Babylon A.D., worauf dieser antwortete, dass er schon seit rund 7 Monaten nichts mehr von dem Film gehört habe und man nicht mit ihm über die Veröffentlichung spricht. Noch schlimmer: er war erschrocken, als man ihm sagte, dass der Film in den USA nur rund 90 Minuten geht (in Europa 100 Min.). Scheinbar hatte er sich mit Regisseur Mathieu Kassovitz (Die purpurnen Flüsse) eher auf was großes, episches vorbereitet.

Diesel: "I haven't seen the cut of Babylon in what, six, seven, eight months? So I don't know what the hell happened. You guys saw the movie. Give me some feedback."
Q: "It's 93 minutes long ..."
Diesel: "No, it isn't?! "
Q: "It feels like pieces are missing, to be honest ..."
Diesel: Ninety-three minutes? Am I in the movie?"

Kassovitz hat die Befürchtungen nun leider bestätigt. Er sagt, man habe sich nicht mit den Produzenten verstanden, die urplötzlich eine PG-13 gemäßigte Familienversion verlangten und den Film auf diese kurze Nummer runterschneiden ließen. Der Film sei somit eine Katastrophe und er fände es schade, dass es dazu gekommen sei.

"I'm very unhappy with the film... I never had a chance to do one scene the way it was written or the way I wanted it to be. The script wasn't respected. Bad producers, bad partners, it was a terrible experience. (...) Fox was just trying to get a PG-13 movie. I'm ready to go to war against them, but I can't because they don't give a s--t." M. Kassovitz, Regie Babylon A.D.
quelle: bereitsgesehen.de

noch etwas hierzu:
Selten jedenfalls hat ein Filmemacher sein eigenes Werk noch vor dem Start so gnadenlos in der Luft zerrissen wie Kassovitz im Fall von 'Babylon A.D.'. In einem Interview mit dem amerikanischen TV-Sender AMC distanzierte er sich in einer Art und Weise, die kein gutes Haar mehr am produzierenden Studio ließ. Nichts als Dummheit und sinnentleerte Gewalt seien am Ende von seinem ursprünglichen Konzept übrig geblieben. Ständig habe ihm die Fox im Nacken gesessen, und zu keinem Zeitpunkt hätte er auch nur eine einzige Szene so drehen können wie vorgesehen. Schlimmer noch die Postproduktion: Ganze 15 Minuten seien dem Schnitt zum Opfer gefallen mit dem Ergebnis, dass die Geschichte nun entscheidende Elemente ihrer Schlüssigkeit verloren hätte (die europäische Fassung ist dabei immerhin noch 10 Minuten länger als die US-Version). Gerüchte von sogar 70 eliminierten Minuten hatten schon früher die Runde gemacht, waren aber von offizieller Seite schnell als Missverständnis abgemildert worden. quelle: wordpress.com (Thomas Lenz)

demnach wird es den director's cut vielleicht geben, vielleicht auch nicht. dieser version ist zumindest uncut mit sogar 10 minuten mehr als in den USA. sicherlich wären 70 minuten länger besser für den film gewesen, denn die atmosphäre ist sehr gut und wäre auf dauer noch besser zum tragen gekommen und man merkt, dass am ende etwas weggeschnitten wurde und der film im prinzip einfach aufhört. allerdings wurden die 70 minuten nie bestätigt, klar ist nur, dass einige minuten fehlen.

ich kann mich auch darüber aufregen, dass der film zerschnitten wurde, allerdings schon viel früher. dennoch ist babylon a.d. gut, auch wenn einige minuten schnitt natürlich spuren hinterlassen. ich kann mich den schlechten beurteilungen überwiegend nicht anschließen. im gesamten ist er einer der besseren filme in dieser richtung in den letzten jahren.

ich vergleiche übrigens filme nicht, die nichts miteinander zu tun haben. babylon jetzt mit star trek oder sonst was zu vergleichen nur weil sci-fi drauf steht, finde ich fehl am platz.
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230 von 263 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Diese Ausgabe verdient den Titel "Uncut" nicht! 2. Dezember 2008
Format:DVD
Ich habe den Film im Kino gesehen. Der Film an sich ist genau das, was ich erwartet habe- ein visionäres Stück Filmkunst wie man es nur alle paar Jahre zu sehen bekommt, umgesetzt von einem großartigen Regisseur.

Jetzt kommt der Haken, der für meine Wertung von nur einem Stern verantwortlich ist:

Der Film wurde massiv zusammengeschnitten, aus Gründen die sich meiner Kenntnis entziehen. Offenbar handelt es sich um einen Streit zwischen Studio und Regisseur, es geht um Zielgruppen und vor allem eine möglichst große.

Durch den dilettantischen (Nachbearbeitungs-)Schnitt wurde der gesamte Film richtiggehend verstümmelt.
Die Story läßt sich stellenweise nur erahnen, im Drehbuch scheinen wichtige Szenen nur halb oder gar nicht enthalten zu sein und die meisten Schnitte tun demjenigen, der den Film ursprünglich geschnitten hat zutiefst Unrecht. Manchmal sieht man eine Szene in der gute Schnitte vorkommen, Schnitte die gut gesetzt sind, sauber ausgeführt- das war der eigentliche Schnitt. Doch dann hört die Szene unvermittelt und völlig unpassend auf- das ist der Studioschnitt. Manche Szenen fehlen wohl ganz, was man allerdings nur erahnen kann- nichtmal ich könnte allerdings ein Drehbuch so krude zusammenstoppeln.

Daher meine Empfehlung:

Kauft diesen Film nicht in der vorliegenden Form!!

Wartet bis er vollständig zu bekommen ist (laut IMDB wurden anscheinend fast 50% nachträglich entfernt- ihr seht also nur eine Art Vollpreis-werbung)- dann kann ich zugreifen nur wärmstens empfehlen.

Ich kann es kaum erwarten den Film in seiner originalen Fassung zu sehen zu bekommen, denn das was ich bisher gesehen habe war mutig, visionär, stylisch... was man sich eben von Mathieu Kassovitz erwartet.
Doch bis dahin heißt es warten und dem Studio zu zeigen: der Markt sind WIR, keine Statistiken.
Vielleicht wollen statistisch gesehen 13-jährige den Film auch sehen und es macht Sinn ihn für das Alter passend zurechtzuschneiden um mehr Kunden zu bekommen. Doch ICH will das dann nicht mehr sehen, rate allen davon ab diesen Schund im Kino anzusehen und kaufe nicht die DVD.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ungeschnitten? Nun ja..... 16. Oktober 2011
Von Christine
Format:DVD
Erstmal zum Inhalt:

Irgendwo in Europa, in naher Zukunft; Söldner Toorop(Vin Diesel)fristet in Kasachstan ein einsames, gefährliches, aber auch zugleich langweiliges Dasein. Der Kontinent befindet sich seit einem Krieg im Ausnahmzustand, keine Regeln, keine Gesetze und allein der Gang auf die Straße ist zum Teil lebensgefährlich.
Toorop haust in einer heruntergekommenen Wohnung, in der er sich verbarrikadiert. Doch eines Tages stehen die Schergen des Mafiapaten Gorsky(Gérad Depardieu) in seiner Wohnung, nachdem sie sich den Weg frei gesprengt haben. Gorsky hat ein Angebot für Toorop; dieser soll die junge Aurora wohlbehalten nach Amerika bringen. Gelingt ihm dieses, so bekommt er neue Papiere, die ihm einen Neuanfang in den Staaten ermöglichen.
Nachdem Toorop Gorsky gewisse Bedingungen abgetrotzt hat, nimmt der Söldner den Auftrag an und holt die junge Frau samt ihrer Zofe, Schwester Rebecca, aus einem Kloster ab. Zunächst sieht für Toorop alles nach einem Routinejob aus, aber schon bald bemerkt er, dass Aurora über gewisse Fähigkeiten zu verfügen scheint. So warnt sie beispielsweise vor einer Explosion auf einem öffentlichen Platz, die kurz danach tatsächlich passiert, sie spricht mehrere Sprachen fließend und kennt sich sogar mit der Technik eines U-Bootes aus.
Schließlich erfährt Toorop, dass Aurora in New York an eine zweifelshafte Sekte übergeben werden soll, deren Anführerin(Charlotte Rampling) es kaum erwarten kann, das Mädchen bei sich zu haben.....

Zugegebenermaßen sehe ich Vin Diesel sehr gerne. Irgendwie habe ich ihm ja einen weiteren Erfolg wie in 'Riddick' gewünscht. Zweifellos ist die Figur des Toorop vom ähnlichen Kaliber und das ist wohl auch das, was die Fans sehen wollen. Und natürlich ist der muskelbepackte Vin auch hier eine imposante Erscheinung. Manchmal reicht das aber leider nicht aus.
Ich hatte mir von Babylon a.d. auf jeden Fall mehr versprochen, wenn ich auch nicht genau weiß, was. Eigentlich hat die Story Potential, sie klingt erst mal interessant und verspricht Spannung mit ein bißchen Mystik. Vielleicht wäre ja der Film auch genauso geworden, hätte man ihn vernünftig oder gleich gar nicht geschnitten. Was man diesen Film mit der jetzigen Schnittfassung angetan hat, ist eigentlich unverzeihlich. Abrupt wechselne Szenen teilweise ohne jeglichen Zusammenhang und wo der Zuschauer meint, da müsste es doch eigentlich weitergehen. Der Satz 'ungeschnitte Fassung' auf der Hülle kommt einem dann vor wie Hohn.
Vin Diesel macht seine Sache ohne Zweifel gut. Er kennt diese Art Charakter ja schon von seinem 'Riddick' her und kann da nicht viel falsch machen. Ein wenig Gefühl darf er auch zeigen, so gleich ziemlich zu Anfang, wo er den mit ihm im Haus lebenden Jungen sein Essen spendiert. Ehe es kalt wird, aufgrund seines Auftrages, versteht sich ;o)
Diesels Toorop hat eine leicht ironische Note, was dem Film sehr gut tut. Auch das er mimisch nicht ganz so stoisch agieren muss wie z.B. in 'Pitch Black', kommt gut rüber. Dringend anzuraten ist, 'Babylon a.D.' im Original zu schauen; Diesel hat die tiefste Stimme, die ich je gehört habe und mit dieser macht er alles wett, was eventuell schauspielerisch auf der Strecke bleibt.
Depardieu hat zwar nur kurze Auftritte, diese sind aber sehenswert, zumal ich ihn kaum erkannt habe. Nun gehört er auch nicht zu meinen bevorzugten Schauspielern, aber zweifellos ist er eine Größe in diesem Geschäft und seine Fähigkeiten muss man nicht bezweifeln. Den russischen Mafiaboss bringt er jedenfalls sehr gut rüber.
Grandios auch Charlotte Rampling, bei der es mich sowieso wundert, dass sie hier mitspielt. Sie ist doch ein ganz anderes Filmgenre gewohnt. Sie ist als Sektenführerin in der Öffentlichkeit charmant und charismatisch, aber hinter den Kulissen eiskalt, berechnend und sie geht über Leichen. Ihre Darstellung hat mir sehr gut gefallen.
Die beiden Damen Michelle und Mélanie dagegen bleiben irgendwie Randfiguren, obwohl sie neben Diesel am meisten zu sehen sind. Eigentlich empfand ich sie eher als schmückendes Beiwerk zu Toorops Weg in die USA, quasi als Grund dafür, dass er die Reise auf sich nimmt.

Die Schnippelei ist eigentlich das große Manko an dem Film. Es gibt Filme, da merkt man als Laie gar nicht, dass geschnitten wurde. Bei Babylon a.d. ist es allerdings so offensichtlich, dass man nicht geneigt ist, sich den Film mehrmals anzusehen. Trotzdem schaue ich solche Filme eigentlich immer zweimal; natürlich zuerst in deutsch, damit ich begreife, worum es geht, *gg* Danach nur noch im Original, vor allem bei Filmen mit Diesel. Der Mann hat eine unglaublich tiefe und erotische Stimme....der könnte mir ein Telefonbuch vorlesen und ich würde gebannt an seinen Lippen hängen ;o) Empfehlenswert ist da besonders die Einstiegssequenz, die mich zudem sehr an Pitch Black erinnert.
Natürlich ist dieses Endzeitszenario Diesel auf den Leib geschrieben. Ich könnte mir auch niemand anderen vorstellen, der solche Typen so gut rüber bringt. Leider aber bleibt der Film doch hinter meinen Erwartungen zurück. Sicher ist es interessant, erst mal zu rätseln, was mit der jungen Frau Aurora wohl sein könnte und warum sie unbedingt in die Staaten gebracht werden soll. Der Weg dahin ist natürlich nicht einfach, es wird viel geballert und geprügelt, aber die Hauptpersonen überleben selbstverständlich auch noch die unwahrscheinlichsten Situationen. Aber dafür ist es halt ein Science-Fiction Film.
Trotzdem will dieser nicht so richtig in Fahrt kommen, obwohl es zum Teil sehr hektisch und rasant zugeht. Das Geheimnis um Aurora wird letztendlich gelüftet und gibt dem Film noch mal ein bißchen Pepp. Das(für mich)eher unbefriedigende Ende dann wieder nicht, aber immerhin besteht hier die Möglichkeit einer Fortsetzung.
Hier ist die FSK Freigabe ab 16 angesetzt, wobei ich mich frage, warum die FSK so hoch angesetzt wurde. Bin da ja sonst seingelig, aber hier sehe ich keinen Grund.
Alles in allem solides Popcornkino, am besten im Original zu genießen, weil Diesels Stimme für einige Schwächen des Filmes entschädigt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Sehr gut
Was will man mehr! Wer Fan vom Diesel ist sollte sich dieses Filmchen unbedingt in seine kleine Sammlung stellen! Nach einem gewissen Zeitraum immer wieder ansehbar
Vor 1 Monat von uwe neutzsch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Cooler Film
Der Film ist Gut zu Schauen man kann sich den auch Öfters angugen :-) ich bin ein Vin Disel Fan und der film war ein muss :-)
Vor 2 Monaten von Freezer20 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen prima film
story ist super, schauspieler auch. is jetzt nicht ein film den ich dauernt ansehn könnte aber ab und zu prima!
Vor 3 Monaten von i.A. von mauwi veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Diese DVD ist KEINE Uncut Version!
Ich hätte den Film nicht gekauft wenn er mir nicht gefallen würde. Allerdings verstehe ich nicht was an dieser Version ungeschnitten sein soll. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von XxX veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Referenz BluRay in Sachen Bild und Ton
In Sachen Bild und Ton kann ich max. Sterne vergeben, für mich Referenz würdig!

Film, Handlung und Vin Diesel nach meinem Geschmack super!
Vor 8 Monaten von Passat veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Nur deutscher Ton
Ich wünsche mir immer, egal in welcher Sprache, die Möglichkeit zu haben, die Schauspieler im O-Ton zu genießen. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Komiker veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Vin... Wer?
Warum sich Vin Diesel für diesen Schwachsinn hergegeben hat ist mir unklar. Maue Postapokalyptische Story, lahme Bilder, miese Actionszenen. Muss man nicht gesehen haben.
Vor 16 Monaten von Somchai veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Irgendwo zwischen "Blade Runner" und "Children of Men"
Der Film bricht definitiv etwas aus Vin Diesels actiongeladenem Rollenschema ala "XXX" oder "The Fast and the Furious" aus. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von S. Simon veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ob nun uncut oder cut Version - Egal!
Denn wer hier wie stark auf den Film eingewirkt hat und der Mann am Regiepult sich von welcher Version distanziert hat -
ich kann es nicht beurteilen, daher enthalte ich mich... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Somäs veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Netter Beginn, aber pfades Ende...
Nachdem starken Beginn mit der Endzeitstimmung in Russland und der düsteren Stimmung. Wird der Film zusehends schlechter.... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2010 von Sascha Berger
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