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Darum habe ich mir das Buch „Babybreie selbst gemacht" gekauft.
Nach einer kleinen Einleitung, wo Tipps fürs Stillen, Ratschläge für die Ernährung mit Folgemilch und Hinweise zur Ernährung des allergiegefährdeten Kindes gegeben werden, geht's nach einem kurzen Überblick der zu verwendenden Lebensmittel auch schon Schritt für Schritt zur Breikost über.
Die übersichtlich gestalteten Rezepte sind einfach und schnell zu kochen und enthalten auch keine ausgefallenen Zutaten, man bekommt alles in einem Geschäft.
Auch die Speisenauswahl ist groß genug, es ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Außerdem gibt's noch Rezepte für fleischlose Mittagsgerichte (wie zB. Der Zucchini-Bananen-Haferflockenbrei der zwar sehr exotisch klingt, aber ihrem Baby sicher schmeckt).
Die Nachmittagsbreie sind auch schnell und einfach zubereitet.
Man kann die einzelnen Rezepte auch leicht selbst umgestalten.
Beim Gemüsekartoffelbrei gebe ich immer etwas mehr Flüssigkeit dazu, da dieser Brei durch die Kartoffeln sehr fest wird und nach dem Auftauen sonst zu zäh ist.
Für Babys ab dem 10. Monat gibt's dann auch noch eine kleine Auswahl an Rezepten die zeigen sollen wie man die Babykost schön langsam an die Familienkost anpassen kann.
Im letzten Kapitel des Buches findet man eine praktische Einkaufsliste.
Mein kleiner Schatz bekommt ab und zu auch mal gekaufte Gläschenkost (wenn wir unterwegs sind), aber ich bevorzuge das Selbstgekochte, da ich so genau weiß was mein Kleiner zu essen bekommt und weil's wirklich schnell geht.
Noch ein positiver Punkt zum Selbstgemachten: es ist um einiges billiger!! Ich hab mir mal ausgerechnet, dass ich mir im Schnitt pro Monat um die 30,-- bis 40,-- Euro spare.
Jeder der für sein Baby frisch, gesund und schnell selbstkochen möchte, findet in diesem Buch sicher jede Menge Rezepte und Anregungen.
Ich kann dieses Buch nur jedem weiter empfehlen.
Meiner Meinung nach ist dies das einzige Breikochbuch, was man wirklich braucht, denn die Rezepte halten sich alle an die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, was mir sehr wichtig war. Auch bei Allergiegefährdung steht dabei, was man austauschen sollte. Die Gemüsesorten, die in diesem Buch benutzt werden sind sehr vielfältig und sehr gut verträglich.
Der einzige Nachteil des selber kochens: unser Sohnemann ißt keine Gemüsegläschen oder Fertiggerichte. Ich kann also nicht mal eben schnell ein Gläschen hervorzaubern, wenn er etwas vom Familientisch nicht mitessen möchte (er ist mittlerweile schon 21 Monate alt). Aber dafür weiß ich, daß ich für eine gesunde Ernährung alles getan habe.
Zu dem Tip, daß man die Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Breie einfrieren kann, kann ich nur sagen: ausprobieren, ob es das Kind ißt. Es stimmt schon, daß Kartoffeln dadurch eine andere Konsistenz erhalten und auch etwas anders schmecken - aber schmecken die Gläschen etwa besser? Außerdem soll das Kind die Mahlzeit essen und nicht die Eltern. Notfalls kann man den Brei zum Einfrieren auch ohne Kartoffeln zubereiten und diese immer für 2 Tage im voraus kochen und somit frisch unterpürieren.
Fazit: wenn selbst fürs Baby gekocht werden soll, dann unbedingt kaufen!
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