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Baby Darling Doll Face Honey

Band of Skulls Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (22. Januar 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Rykodisc (Warner)
  • ASIN: B002M9FZ1G
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 61.137 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Light of the morning
2. Death by diamonds and pearls
3. I know what I am
4. Fires
5. Honest
6. Patterns
7. Hollywood bowl
8. Bomb
9. Impossible
10. Blood
11. Dull gold heart
12. Cold fame

Produktbeschreibungen

motor.de

Wandeln auf den Pfaden der White Stripes und The Kills: Band Of Skulls reihen sich mit ihrem Debütalbum „Baby Darling Doll Face Honey“ in die Riege der Garagerocker ein. Erstmals machen Band Of Skulls ein Jahr nach ihrer Gründung mit ihrem Song „Friends“ auf sich aufmerksam, der 2009 auf dem Soundtrack zum zweiten Teil der Twilight-Saga enthalten ist. Obwohl die Band noch nicht lange zusammen spielt, scheinen sie genau zu wissen, wo sie mit ihrer Musik hinwollen. Passend dazu lautet auch der Titel der ersten Single: „I Know What I Am“.

Dass das Trio aus Southampton in England kommt, ist ihnen absolut nicht anzuhören – kein Britpop, sondern dreckiger amerikanischer Retrorock schallt einem auf „Baby Darling Doll Face Honey“ entgegen. Was dabei besonders auffällt, sind die Vocalparts, die sowohl von Russell Marsden als auch von Emma Richardson übernommen werden. Die typisch verrauchte Rockerstimme im Wechsel mit stellenweise zerbrechlich wirkenden, trotzdem sehr bestimmenden Gesangspassagen ist eine harmonische Mischung und funktioniert auch in Kombination sehr gut.

Das Debütalbum ist auf jeden Fall gelungen, für Fans von Jack Whites Kollektiv-Sammlung an Projekten dürften auch Band Of Skulls ein guter Tipp sein – oder genau das Gegenteil, denn dem Trio könnte in diesem Punkt auch eine zu große Ähnlichkeit mit den amerikanischen Vorbildern nachgesagt werden. An innovativem Sound und eigenen Ideen mangelt es bisweilen, zu sehr erinnern die Songs teilweise an The Kills oder die White Stripes. Ob sie in Zukunft also auch eigene Fußspuren hinterlassen werden, oder weiterhin versuchen, die großen Abdrücke ihrer Vorreiter auszufüllen, bleibt abzuwarten.

kulturnews.de

Besser konnten sie die Bandkarriere nicht starten: Mit dem Song "Friends" war die Band Of Skulls auf dem Soundtrack zu "New Moon" vertreten - neben Kollegen wie Killers, Muse oder Editors. Zu diesen Bands könnte das Trio aus Southampton bald kommerziell aufschließen, denn ihr Debüt beweist, dass sie zwischen laut und leise so ziemlich alles beherrschen. Auf die rockigen 70er-Stampfer "Light of the Morning" und "Death by Diamonds and Pearls" folgt das countryeske "I know what I am", mit "Fires" haben sie eine Indiehymne dabei, und die Folkballade "Cold Fame" bringt Herzen zum Zerspringen. Dabei haben die Drei nicht nur die richtigen Melodien für jede Gangart, durch den Duettgesang von Russel Marsden und Emma Richardson werden die Songs auch noch zusätzlich veredelt. "Nothing's gonna save you from the 666" singen sie in "Patterns". Eigentlich müsste es wirklich mit dem Teufel zugehen, sollte die Band Of Skulls nicht die Rockentdeckung 2010 werden. (cs)

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grandioses Debut 4. September 2010
Format:Audio CD
I blame it on Jack White ' es gibt inzwischen ungezählte Bands, die sich in einer Art rauchig-erdiger Dschungel-Rock mit minimaler Instrumentierung versuchen und den Sound der White Stripes nachahmen oder weiterentwickeln, nicht immer treffsicher (und ungeachtet der Tatsache, dass White's Projekte fast ausnahmslos auch nur bestehende Quellen zitieren oder ummontieren). Die Band of Skulls aus London ' ein übersichtliches klassisches Rocktrio bestehend aus Russell Marsden, Matt Hayward und Emma Richardson ' versuchen sich ebenfalls an diesen Garage-70s-Neo-Bluesrock, der für eine britische Band fast unverschämt amerikanisch angehaucht klingt und auf dem Album sehr viel psychedelischer geraten kann als bei der Erfolgssingle I know What I am. Light of the Morning macht schnell klar, dass es auch hier weniger die instrumentale Virtuosität ist, die im Vordergrund steht, sondern die Energie, der Lärm, der cannabisschwangere Sound, die schleppenden Grooves. Und so klingen Skulls wie eine aufgeräumtere Fassung der Dead Weather, die mit Bass, Gitarre, Drums und zwei Vocals (meist Marsden, zu dessen bissigen Halsgesang Emma Richardson einen weicheren Gegenpart bildet) einen Hit nach dem anderen abfeuert. Death by Diamonds and Pearls und Fires sind auskopplungsreife Nummern, aggressiv, hochtourig schleppend, sauber rockende Kopfnicker-Songs. Dass es auch anders geht, zeigt Honest, eine softere Folknummer, die zwar auch einen Südstaaten-Touch hat, aber in eine ganz andere Richtung geht, nicht nur, weil Richardson hier dominiert und die Melodik insofern eine andere ist. Patterns und Bomb kehren zu dem Vierviertel-Stampfrock zurück, durch den immer mal wieder gern ein Hauch Altrock à la AC/DC oder Led Zeppelin oder Beats à la Queens of the Stone-Ages-Beats durchblitzen. Die Melange, die die Band of Skulls auf ihrem Debut anbietet ist so vielseitig wie man sich eine Rockessenz nur wünschen kann, energetisch und dreckig produziert und tatsächlich fast ohne Durchhänger ' was heute bei diesem Sound eben die Ausnahme ist ' und ohne immer wieder gleich zu klingen. Aus der kleinen Bandbesetzung, dem limitierten spielerischen Können und der stilistischen Richtung melken die Skulls eine überraschende Vielfalt und eine dynamische Klangtextur, die mehrfaches Hören des Albums belohnt. Die Tracks schwingen sich achterbahnfahrend zu enormen Höhen auf, um im nächsten Moment sensibel in die Tiefe zu rauschen und sanfte Swamp-Gitarrensoli abzuliefern, immer eingebettet in ein fast improvisiert wirkendes Exoskelett, das auch bei ausufernden Gitarrensoli (Blood) flexibel und federnd den Hörer mitnimmt und nie langweilig wird, weil Bass und Schlagzeug wunderbar nuanciert und kontrolliert funktionieren. Das Ergebnis ist ein grandioses Rock-Debut, das nicht nur neben den White Stripes bestehen kann, sondern diese mitunter fast alt aussehen lässt, weil die Musik weniger kopflastig ist, sondern den Hörer in ein grandioses opernhaftes und doch ultratightes Rock'n'Roll-Vakuum prügelt, in dem man sich schnell verlieren kann und in dem Überraschungen dennoch immer auf der Reise möglich sind (wie der Drumcomputer bei Stun Me All Wonderful, das straight aus dem Abspann eines ungedrehten Tarantino-Films zu kommen scheint.) So unwahrscheinlich es ist, die Fusion von britischem Indiefeeling und US-Garagebluesrock, die mutige und gekonnte Blutgrätsche über einen wahren Ozean stilistischer Feinheiten, ohne dabei auch nur ansatzweise den eigentlichen Kern des eigenen Sounds zu verraten, gelingt dem Trio so leicht und elegant, dass es beängstigend wirkt. Wer nach dem Hype um I know What I am ein Album mit ein zwei Wall-of-Sound-Hits und Füllmaterial befürchtet hat, darf umdenken: Die Band of Skulls sind (hoffentlich) keine Eintagsfliege.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht schlecht für's Erste 12. Oktober 2009
Format:Audio CD
Hallo,
hab das die Single "I know what I am" das erste Mal im Auto gehört und hab sofort gedacht, das Album musst du haben. Also schnell bestellt und angehört. Und ich muss sagen, dass meine anfängliche Euphorie doch arg gebremst wurde. Das heißt nicht dass das Album schlecht ist, doch merkt man ne Menge an Potenzial, aus dem wesentlich mehr heraus geholt hätte werden können. Die Lieder sind nicht wirklich innovativ, irgendwie hat man alles schon mal gehört, nur eben anders. Trotzdem hört es sich gut, die Lieder sind abwechslungsreich und gut gemixt. Meinem Empfinden nach klingt es wie ne Mischung aus White Stripes(liegt wohl an der Stimme des Sängers)und ein wenig Yeah Yeah Yeahs.

Also: Reinhören lohnt sich auf jeden Fall! Manche werden's klasse finden, manche vielleicht ein bisschen langweilig.Für mich hat sich der Kauf aufgrund der oben genannten Single sowie zwei drei weiteren Ohrwürmern auf jeden Fall gelohnt
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Von Flo
Format:Audio CD
Band Of Skulls bedarf keiner großen Einführung. Man muss die Scheibe einfach nur hören: jeder, der handgemachte Musik mag, wird dieses Album lieben!

Die Engländer verstehen es mit bravour, eingängige Melodien mit origineller Kreativität zu vereinen. Auch wenn sie vergleichbar sind mit independent-Größen wie Wolfmother oder (allem voran) White Stripes, besser gesagt Jack Whites eigenes pandon The Raconteurs, heben sie sich in Sachen "eigener Sound" ganz erheblich von den Vorbildern ab. Daran hat nicht zuletzt die Bassistin, Zweitstimme UND Front-Sängerin Schuld. Denn auch wenn der Sänger seine Lieder auf sehr angenehm (un)konventionell saubere Grunge-Art wiedergibt, ist das I-Tüpfelchen die Sängerin. Sie verwandelt jeden Song, bei dem sie ihr Bestes gibt, zum Meisterwerk - allem voran "Fires" und "Honestly". Das Zusammenspiel der beiden Stimmen vor dem Hintergrund perfekt harmonierender Gitarrenspiele ist bereits beim ersten Hören der CD ein Genuß, entfaltet sich aber bei jedem mal Hören immer weiter, bis man feststellt: Ohrwürmer dürfen auch geniale Kompositionen sein. Dabei sind nicht nur die beiden eben genannten Songs ein Genuss - die Hälfte der Lieder gehören zum Besten, was Independent, Alternative oder Rock in letzter Zeit auf den Markt brachte. Und die andere Hälfte: Kult, Klassiker, oder ganz einfach: perfekte Kompositionen zweier perfekter Sänger.

Fazit: warum diese Band noch nicht den absoluten Durchbruch schaffte weiß eigentlich keiner.... vielleicht weil man das mit dem Debut noch nicht darf. Naja, dann halt mit dem zweiten :-)
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