Schnelle Krabbelkinder, unliebsame Hausaufgaben, Geschwisterstreitigkeiten, volle Windeln, Taschengeldverhandlungen und vieles mehr fnden sich in den kurzen, lebensnahen Comicstrips der Autoren Kirkman und Scott. Obwohl die Serie mittlerweile zwölf Bände umfasst - eigentlich sogar mehr, da nicht alle Bände nummeriert wurden -, wird sie nicht langweilig. Ebenso wie im "echten Leben" ist jedes Kind anders und so auch die Probleme und Glücksmomente, die es verursacht.
Ein Kleinkind, ein Kindergartenkind und ein Grundschulkind, Eltern oder Kenner von Familien mit kleinen Kindern können sich ungefähr ausmalen, wie das wohl aussehen mag. Es ist den Autoren hoch anzurechnen, dass sie so lebensnahe Geschichten entwickeln, ohne langweilig oder abgedroschen zu erscheinen. Ja, Eltern sind permanent übermüdet, aber nicht alle Eltern tragen es mit so einem Galgenhumor. Dadurch eignet sich dieser Comic auch gut als Aufmunterung für gestresste Eltern "Schaut her, andere sind auch kaputt - aber nehmt es doch mit Humor."
Am Ende der Seiten, von denen man sich die ein oder andere am liebsten ausreißen und gut sichtbar aufhängen würde, bleibt nur die Frage: Kommt noch ein Kind für Baby Blues 13 oder reichen drei Kinder jetzt wirklich?