spielen in einer Band, das war mein erster Gedanke nach dem ersten Durchlauf. Ich weiss nicht welches Etikett man dieser Musik aufdrücken könnte, es ist mir auch egal. Für mich persönlich ist das Rock-Musik mit einer Jazz-Trompete. Ob man es ProgRock, oder PostRock, oder noch anders nennen soll spielt keine entscheidende Rolle, denn es es handelt sich, egal aus welchem Blickwinkel, um avantgardistische Musik, um neue, grenzwertige Sounderfahrungen. Um damit zurecht zu kommen, sie gar zu geniessen, muss man Erfahrungen weit jenseits von Casting-Shows und Chart-Breakern mögen. Wer keine Neigungen in diese Richtungen hat, dem kann ich nur dringendst abraten, das hier ist nichts für dich, lass es sein. Allen anderen, die 45 Minuten in eine andere musikalische Welt abtauchen wollen/können, kann ich nur raten, zugreifen. Vergleicht man diese Scheibe mit Molvaers Anfängen, dann stellt man fest das sich Musik deutlich geändert hat. Der sphärisch, schwebende Sound domiert nicht mehr, er steht vielmehr in Balance zur härteren rockigen Gitarre. Gitarre und Drums sind nicht mehr nur unterstützendes Beiwerk sondern gleichberechtigte Partner. Dadurch ergibt sich für mich auch die Verschiebung vom Jazz zum (Jazz)Rock.