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Moviemans Kommentar zur DVD: Das stete Bildrauschen und die mangelnde Schärfe lassen sich im Angesicht der wunderschönen Bilder schon fast verzeihen. Wirklich zu bedauern bleibt die Tatsache, das bei einem so außergewöhnlichem Umgang mit dem Ton mit der Lautstärke anstatt mit mehreren Kanälen gearbeitet wurde.
Bild: Leider verbessert sich das durchgängige Rauschen, von dem der Film durchsetzt ist (vor allem auf den strukturierten Wänden des Bauernhauses, 00:28:53), zu keinem Zeitpunkt. Die Schärfewerte sind auch nicht gerade optimal, so ist beispielsweise bei den Zusammentreffen der Dorfbewohner um den großen Tisch herum keine der anwesenden Personen jemals wirklich scharf abgebildet (00:02:45). Auch die Kontraste fallen eher spärlich aus, sieht man doch im Gegenlicht keinerlei Details, sondern nur überstrahlende Kanten. Die Farben gestalten sich in ihrer Ausstrahlung zwar natürlich, bleiben aber stets ein wenig blass, was von der selten vorhandenen Detailschärfe unterstützt wird. Kleider und Haut der Hausdamen kommen, je nach Beleuchtung, regelrecht grau herüber (Haut und Kleider, 00:38:00). So gut wie nie werden gute Schärfewerte wie bei den Wassertropfen an einem Fenster (00:42:05) erreicht.
Ton: Die Sprecherin ist klar und deutlich zu vernehmen. Ein Raumeindruck ist vorhanden, eine wirklich dichte Atmosphäre kann er aber nicht vermitteln. Dennoch fällt positiv auf, wie satt und voll Regen und Gewitter (00:29:40) die Dialoge zu untermalen vermögen. Von anderen Problemen, die bei der Digitalisierung hätten entstehen können, bleibt die Disc verschont. Der Film verzichtet fast vollkommen auf Musik, sieht man vom Ende und den Gesängen der Dorfbewohner einmal ab. Die Geräuschebene ist umso dichter besetzt. Der Film spielt raffiniert mit der Inszenierung von Geschmack über den Ton, was so geschieht, dass die Auseinandersetzung mit dem Medium gar auf Dekonstruktion hinaus läuft. Die Geräuschkulisse erhält z.B. beim Kochen (01:12:48) eine ganz eigene Stellung, was sich nicht nur in der Lautstärke der brodelnden Töpfe niederschlägt, sondern auch in der Qualität des Geräusches selbst. Dabei werden die Geschmacksnuancen der verschiedenen Gerichte über den Klang synästhetisiert (Champagner, 01:13:26). Das Ohr hört, was die Zunge schmeckt und so kann man, ganz ohne um Kalorien bangen zu müssen, an einem exquisiten Mahl teilnehmen, einfach übers Ohr.
Extras: Außer den Programmtipps befinden sich keine Extras auf der Dvd. --movieman.de
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Der Film ist einzigartig und gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, reine Poesie. Sehr romantisch. 5 Sterne.
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