Abu Kital, der Scheik der An'allah, hat Marah Durimeh zu einem Schachwettkampf herausgefordert. Das ist aber nur ein Vorwand, um die Führer des Stammes der Kiram in eine Falle zu locken. Bei diesem Plan hat Abu Kital die Unterstützung anderer Würdenträger seines Stammes. Nur der alte Hakawati, der Märchenerzähler, spricht dagegen ...
Vordergründig folgt die Handlung des Dramas dem Schema seiner Abenteuerromane, doch Karl May nutzt die altbekannten Motive für das große Thema seines Alters: die Entwicklung des Gewaltmenschen zum Edelmenschen als Lösung der Frage des Weltfriedens.
"Wenn ich nur eines dieser Werke hätte gestalten können, dann hätte ich mehr erreicht!", äußerte sich Bertha von Suttner, die Friedensnobelpreisträgerin von 1905, nach Mays Tod über seine Abenteuerromane. Und über May selbst, mit dem sie in Kontakt gestanden hatte, wusste sie in einem Nachruf zu sagen: "In dieser Seele lodert das Feuer der Güte."