Bücher über Grüppchen neugieriger Kinder, die wilde Abenteuer bestehen und Rätsel lösen, an denen Erwachsene seit Jahrzehnten verzweifeln, gibt es viele. Nicht alle sind gut geschrieben - dieses hier zum Glück schon.
Die Urlaubsdetektive sind weder verkannte Genies noch Karatekämpfer, sondern einfach nur Kinder. Durch puren Zufall stoßen sie auf eine Kiste, in der ein Stück des legendären Bernsteinzimmers verborgen ist. Dazu gibt es einen Hinweis, wo sich weitere Stücke befinden, eine wilde Schatzsuche beginnt. Doch jemand ist ihnen auf den Fersen ...
Locker und unterhaltsam geschrieben werden historische Fakten über das Bernsteinzimmer eingeflochten, was jede Menge Spaß macht.
Für mich persönlich nicht so gelungen ist das Ende. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Tribut an die Realität gewünscht ...
Außerdem, dass man eine Gruppe Kinder auf Pferde setzt, die teilweise noch nie so ein Tier aus der Nähe gesehen haben, und sie einfach ins Gelände reiten lässt, statt das sie von einem Erwachsenen am Zügel geführt werden, würde so nicht geschehen. Aber das ist nur eine kleine Rechercheschwäche, die der Spannung keinerlei Abbruch tut. Ein schönes, empfehlenswertes Buch, dass Wissen auf die beste mögliche Weise vermittelt.