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BND. Standort Pullach
 
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BND. Standort Pullach [Gebundene Ausgabe]

Andreas Magdanz
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 191 Seiten
  • Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 1 (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832176802
  • ISBN-13: 978-3832176808
  • Größe und/oder Gewicht: 34,8 x 29 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 248.591 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Bundesnachrichtendienst am Standort Pullach

Heilmannstraße 30, 82049 Pullach lautet die Anschrift des BND. Das 68 Hektar große Areal wurde 1936–38 als Wohnsiedlung für Mitarbeiter der Parteikanzlei der NSDAP errichtet und 1943/44 um den Bau des Führerhauptquartiers »Siegfried« erweitert. 1945 von US-Truppen beschlagnahmt, wiesen diese das Gelände 1947 der »Organisation Gehlen« als Standort zu. Reinhard Gehlen, vormals Wehrmachtsgeneral, leitete eine von den USA finanzierte und geführte Geheimorganisation. Zum 1. April 1956 erfolgte auf Beschluss des Bundeskabinetts die Gründung des BND, in den die »Organisation Gehlen« überführt wurde. Am 10. April 2003 beschloss das Sicherheitskabinett, die Zentrale des Nachrichtendienstes nach Berlin zu verlegen. Im Zuge dieser Veränderungen öffnet sich der BND, der bisher nur wenigen Journalisten kurze Einblicke gewährte, nun erstmals längerfristig. Dem Fotograf Andreas Magdanz wurde erlaubt, sich mehrere Monate lang nahezu frei, lediglich begleitet von einem Sicherheitsbeamten, auf dem ganzen Gelände und in allen zugehörigen Gebäuden zu bewegen und zu arbeiten. In einer Folge von etwa 100 großformatigen Fotografien wird das Areal in einer streng sachlichen, allein von kurzen Ortsbezeichnungen begleiteten Bilddokumentation erfasst, die das Gelände systematisch erschließt. Die Bilder treten bewusst in Dialog mit dem von Mythen besetzten Ort der ungeheuren historischen Wechselfälle zwischen Führerbunker, Geheimorganisation und demokratischer Institution. Mit dieser Fotofolge wird der schmale Grat zwischen Bild und Image, zwischen Information und Desinformation, zwischen Mystifizierung und Wahrheit auf der Bildebene ausgelotet. Die Bilder werden von einem einleitenden Sachtext und einem abschließenden Essay von Dr. Christoph Schaden begleitet, der die Komplexität des Sujets thematisiert.

Über den Autor

Andreas Magdanz, geboren 1963 in Mönchengladbach, studierte 1987–91 Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Fotografie in Mainz und Aachen. 1994–97 Lehrauftrag für Fotografie an der Fachhochschule Aachen. Sein Werk fand internationale Anerkennung in diversen Ausstellungen u. a. in New York und Frankreich sowie in verschiedenen Auszeichnungen, u. a. Förderpreis der Stadt Aachen (1993) und Bennigsen-Foerder-Preis des Landes NRW (1995). 2000 erschien »Dienststelle Marienthal« – eine Gebäudemonographie und 2003 Auschwitz-Birkenau, Hommage à Marceline Loridan-Ivens.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spionagethriller, 10. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: BND. Standort Pullach (Gebundene Ausgabe)
Weißer Adler auf weißem Grund: Der BND möchte aus der ehemaligen Reichssiedlung Rudolf Hess in Pullach ausziehen und sich am neuen Standort Berlin kundennah und transparent zeigen, wie die BND-Leitung betont (dennoch wird auf der Website darauf hingewiesen, dass keine Autogrammkarten seines Leiters bestellt werden können). Der Fotograf Andreas Magdanz durfte ein halbes Jahr in Pullach spionieren, wobei sich ihm aber alle Bediensteten mit falschem Namen vorstellten ? ein bisschen heimlich ist die ganze Sache ja dennoch. Ob das Buch nun für oder gegen den von regionalen bayerischen Kräften leidenschaftlich bekämpften Umzug wirbt ist nebensächlich: Die Fotos sind grandios. In aller Stille fotografiert, sieht man nie einen Menschen auf den Bildern, als habe sich der 1,7 Millarden Euro teure Tross schon aufgemacht, den von den Berlinern sehnsüchtig erwarteten Devotionalienshop im neuen Hauptquartier zu eröffnen. Abwechselnd schwarz-weiß und farbig werden großformatige Fotos gezeigt, wunderbar minimalistische Einrichtungen, Details vom Werkzeug der Agenten, Einblicke in Chemikalienlager, Portraitstudio und Personenvereinzelungsanlage. Ein famoses Buch für alle, die wissen wollen, wie sich der Rheinländer die DDR vorgestellt hat. Der geprägte weiße Adler auf dem weißen Cover ist nur das I-Tüpfelchen bei einem Buch voller Ironie, das man sich unbedingt anschaffen sollte.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Eindrucksvolle Bilder, zu teuer., 15. Dezember 2006
Von 
Martin Mahle (near Augsburg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: BND. Standort Pullach (Gebundene Ausgabe)
Wie schon im Bildband über die Dienststelle Marienthal gelingt es Andreas Magdanz auch hier wieder, durch die "Leere" seiner Bilder dem Leser Schauer über den Rücken zu jagen. So einsam stellt man sich als Nicht-Spion den Dienst als Spion vor - fern jeglicher James Bond-Attitüden.

Mir persönlich ist das Buch aber zu teuer, gekauft habe ich es trotzdem, weil mir die Machart der Bilder so gut gefällt.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein sehr interessantes und qualitativ hochwertiger Bildband, 28. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: BND. Standort Pullach (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist ein Muss für Fans von Andreas Magdanz oder diejenigen, die mehr über die Geschichte des Standort Pullach des BND erfahren wollen. Der Band liefert nicht nur interessante "leere" Bilder, sondern auch etwas zur Geschichte des Standortes. Die Bilder glänzen durch ihre eingefangenen Motive.
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