Für meinen Sohn wurde im Frühjahr eine solche Sandmuschel von big käuflich erworben. Die Idee war, diese als Sandkasten zu benutzen, was ja auch dem tieferen Sinn der Sandmuschel entspricht. Interessant an der Muschel war die Tatsache, daß diese ja geschlossen werden kann und so der Sand vor Regen geschützt wird. Die Idee war ja nicht schlecht, nur die Umsetzung ging daneben. Die Sandmuschel hat auf jeder Muschelhälfte je 2 Löcher, durch die eine Kordel gezogen werden. Mitgeliefert wurde aber nur eine Kordel. 100% dicht ist die Muschel jedenfalls nicht, denn nach dem ersten größeren Regenschauer stand die Muschel voller Wasser. Auch nachdem das Wasser herausgeschippt wurde, der Sand trocknet danach nur sehr schwer. Wenn die Muschel geschlossen ist, trocknet er gar nicht, weil sich dann Kondenswasser bildet, was den Sand wieder feucht werden läßt. Öffnet man die Muschel, hat man eine kleine Chance auf trockeneren Sand, wenn man genügend Tage ohne Regen zusammen bekommt. Bei uns ist der Sand jedenfalls nicht wieder trocken geworden, mein Sohn spielt zwar sehr gerne in der Matsche, nur leider muß ich ihn danach jedes Mal wieder umziehen. Die Muschel macht also nur Kindern Spaß, Eltern beschert sie einfach nur mehr Arbeit.
Wer einen Sandkasten haben will, sollte lieber die normale Variante nehmen, denn es ist doch immens wichtig, daß Wasser auch abfließen kann.
Wie sich die Muschel als Schwimmbadersatz macht, haben wir noch nicht getestet, hierbei wird sie vermutlich besser abschneiden.