... sicherlich zu einem unschlagbaren Preis.
Und eigentlich müsste diese Compilation schon aus diesem Grunde die volle Punktzahl erhalten; und ehrlich gesagt, hätte sie sie auch meiner Meinung nach verdient, da ich sowieso nur auf "Das Gesetz bin ich" scharf war.
Auf der Suche nach diesem tollen Film bin ich auf vorliegende 3er-DVD gestoßen.
Da ich jedoch alle drei Filme sowie deren Ausstattung bewerte, gibt es ein paar kleinere Abzüge.
Ein Manko ist, dass es an Extras so gut wie gar nichts zu vermelden gibt. Das ist mir eigentlich egal, da es mir eigentlich sowieso nur um die Filme ansich geht. Und diese werden, so wie ich finde, alle in einer recht guten Qualität in punkto Bild und Ton dargeboten. Zusätzlichen Schnickschnack wird man also vergeblich suchen. Mir ist dies schnuppe, darauf hinweisen möchte ich dennoch.
Zu den Filmen:
DAS GESETZ BIN ICH (1974, 99 Min.)
Diesen Film finde ich einfach nur genial. Ex-Sträfling Majestyk (Bronson) hat aus seinen Fehlern gelernt und will nun ein anständiges Leben führen. Die Grundlage hierfür bietet seine Melonenfarm; die bald anstehende Ernte nimmt ihn voll und ganz in Anspruch. Einheimische, korrupte Polizisten und vor allem ein Mafia-Killer machen ihm das Leben zur Hölle. Majestyk weiss sich jedoch zu wehren...
5 Punkte für einen Thriller der Extraklasse.
KALTER HAUCH (1972, 96 min.)
Dieser Film gefällt mir nicht so ganz. Da in diesem Streifen Bronson nicht die Gut-Seite vertritt, sondern einen Auftragskiller verkörpert. Sympathien für diesen kann ich kaum empfinden. Die Figur dieses "Mechanic's" ist recht komplex und nicht sehr eingängig, so dass man eine gewisse Zeit benötigt, um sich überhaupt in das Ganze hineinzuversetzen. Interessant ist der Stoff allemal, jedoch hat der Film auch seine Längen.
Auch auf den zweiten Hauptdarsteller Jan-Michael Vincent ("Airwolf") kann und will ich mich nicht so ganz einlassen, da ich ihn einfach nicht mag; ein schmieriger Typ, der wohl gefallen will, aber einfach nur ölig und ätzend herüberkommt.
Auch fehlen dem Film die nötigen logischen Ansätze, die ihn zeitweise einfach unglaubwürdig wirken lassen.
3 Punkte für einen Film, der über weite Strecken einfach nur mittelmäßig ist.
CHATOS LAND (1972, 96 min.)
Dieser Film ist wiederum ein absolutes Highlight, ein geniales Stück Kunst, vor dem man wirklich nur den Hut ziehen kann.
Halbblut-Apache Chato (natürlich Bronson) wird im Saloon vom örtlichen Sheriff übelst gedemütigt und ist im entscheidenen Augenblick einen Moment schneller am Abzug.
Den feigen und eigentlich indiskutablen Sheriff gilt es zu rächen. Quince Whitmore (Jack Palance in Höchstform) streift seine SüdStaatler-Uniform über und sucht fortan Mitstreiter, die ihn in dieser "heiligen Mission" unterstützen. 12 Männer schliessen sich an. Schliesslich geht es ja um gute Nachbarschaft und ausserdem darum, ein unliebsames Halbblut zu lynchen.
Sie ziehen ins Feld, jedoch ist es "Chatos Land", ein Land, dessen tot bringenden Charakter disese nicht einmal zu erahnen.
Schon bald wird der Gejagte zum Jäger...
Fünf Sterne auch für diesen Über-Film.
Für 2x fünf Sterne und 1x drei Sterne abzüglich der fehlenden Extras vergebe ich dennoch sehr, sehr gerne insgesamt 4 Sterne. Weniger wäre ein Frevel.
Die totale Kaufempfehlung.