B.o.B

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Any Holistic Doctors in ATL?


Biografie

Wer kann sein Leben schon ein Abenteuer nennen? Sicher, man liest dieses Wort in der Werbung, in Vergnügungsparks und in Filmen, aber ist es mehr als nur ein Schlagwort? Für den 21-jährigen B.o.B auf jeden Fall, und nicht umsonst nennt der Texter, Multi-Intrumentalist und Producer, der für Rebel Rock / Grand Hustle / Atlantic gesignt wurde, sein Debüt-Album B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray. Das Abenteuer geht schon mal damit los, dass B.o.B alles andere ist als ein „normaler“ HipHop-Künstler, denn diejenigen, die, wie B.o.B, neben der Zunge auch noch mehrere Instrumente ... Lesen Sie mehr

Wer kann sein Leben schon ein Abenteuer nennen? Sicher, man liest dieses Wort in der Werbung, in Vergnügungsparks und in Filmen, aber ist es mehr als nur ein Schlagwort? Für den 21-jährigen B.o.B auf jeden Fall, und nicht umsonst nennt der Texter, Multi-Intrumentalist und Producer, der für Rebel Rock / Grand Hustle / Atlantic gesignt wurde, sein Debüt-Album B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray. Das Abenteuer geht schon mal damit los, dass B.o.B alles andere ist als ein „normaler“ HipHop-Künstler, denn diejenigen, die, wie B.o.B, neben der Zunge auch noch mehrere Instrumente beherrschen, kann man an einer Hand abzählen. Auf seinem Debüt-Album B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray spielt er den Großteil der Instrumente selbst (inklusive Piano, Trompete und Waldhorn), er hat das Album zum größten Teil selbst produziert und er verfügt über einen überwältigenden Ideenreichtum. Bereits mit seiner ersten Single Nothin’ On You (feat. Bruno Mars) verzeichnete er seine erste #1-Platzierung in den US-Billboard-Single-Charts und erreichte innerhalb weniger Wochen Platin-Status für über 1 Mio. Verkäufe!

Aufgewachsen in Decatur, im Osten Atlantas, bekam Bobby Ray Simmons das beste beider Welten mit. Die täglichen Trips mit dem Bus von der Vorstadt zur urbanen Columbia High School (übrigens auch die Schule des Comedians & Schauspielers Chris Tucker), ließen ihn quasi zwischen den Welten leben, und so war das erste Abenteuer, in das er hineinwuchs, der Umstand, das er nirgendwo so wirklich hingehörte und sich eine eigene Welt schaffen musste, in der er sich zuhause fühlte. Seine Ohren wurden zu Antennen, die jeden noch so kleinen Eindruck aufsogen, in der Hoffnung, dass irgendwann mal alles einen Sinn ergeben würde. Aber wie bei den meisten Kids in seinem Alter, die mit MTV in der Kindernahrung aufgewachsen sind, gab es erst Klarheit, als die Musik ins Spiel kam.

„Rap war nicht meine erste Musik-Erfahrung, aber es war definitiv die erste, die eine echte Wirkung auf mich hatte“, so B.o.B, dessen erste Rap-CD DMXs 1998er Album It’s Dark and Hell Is Hot war. „Ich schaute mir DMX, 2Pac, Biggie und Eminem an, und wenn du aufwächst, siehst du, wie sie alle Regeln brechen, die dir selbst auf die Nerven gehen. Und das machte mich von einem Fan zu jemandem, der es selbst probierte und seine eigenen Wege ging.“ Und so machte sich B.o.B auf, die Regeln zu brechen, und wandelte den schmalen Grat zwischen Bored und Bad. Er war nicht gerade der beste Schüler an der Highschool, bis sich eines Tages der Freund der Familie und Promoter Brian „B-Rich“ Richardson einschaltete und Bobby ein Angebot machte: Wenn er sich in der Schule anstrengt, darf er in B-Richs Heimstudio ein paar Songs aufnehmen.

Nach ein paar Wochen des Experimentierens und einer tumultigen Zeit als Mitglied einer Rap-Gruppe, die sich Da Clinic nannte, wurde Bobby zunächst von Frustration gepackt und schmiss die Musik erstmal hin, um in einem Einkaufzentrum zu jobben. Aber B-Rich, der sich als Manager anbot, überzeugte B.o.B, dabeizubleiben und versprach ihm, innerhalb von sechs Monaten einen Plattendeal zu besorgen.
Den ersten Schritt der Reise machte B.o.B dann mit 17 auf einem Showcase in T.I.s Nachtclub Club Crucial im Frühjahr 2006. Sein entspannter, selbst produzierter Track Cloud 9 erreichte die Ohren TJ Chapmans, einer Schlüsselfigur der US-Musikszene. Während Bobbys Kumpels weiterhin im Einkaufszentrum jobbten, für das er fast die Musik an den Nagel gehängt hatte, flog Bobby nach New York, um seinen ersten Deal mit Rebel Rock und Producer Jim Jonsin, der bereits T.I.s Whatever You Like und Lil Waynes Lollipop unter seinen Händen hatte, zu unterschreiben.

Gleich seine Debüt-Single Haterz Everywhere (2007) schlug in bester Atlanta-Manier in der Musikwelt ein und brachte seinen Namen und sein Gesicht in die Reihe jener, an die man sich sofort erinnerte. Seine Reihe von Mixtapes, Cloud 9, The Future und Hi! My Name Is B.o.B, brachte ihn dann auf die Cover einiger Magazine und im Zuge der L-R-G-Kampagne im Frühjahr 2008 auf die große Anzeigentafel am Times Square!
Noch im selben Jahr unterschrieb er dann beim HipHop-Powerhouse Grand Hustle, das sich als erstes Label für B.o.B interessierte - eine schicksalhafte Entscheidung.

Aber damit fing das Abenteuer erst richtig an und B.o.B wusste, dass er noch weit mehr zu bieten hatte. Im Frühjahr 2009 zeigte er der Welt seine andere Seite: Bobby Ray. Auf dem SXSW-Festival präsentierte er die Inkarnation seiner selbst und bewies seinen Fans, dass er viel mehr war als nur „das Biest von Decatur“: Jetzt stand er mit der Gitarre auf der Bühne und zeigte sein Können an Keyboards und Drums. Auf dem kurz darauf erschienenen Mixtape B.o.B vs. Bobby Ray präsentierte er, was ein gut ausbalancierter, universell begabter Künstler wirklich ist. Und nicht nur das: Auf T.I.s und Ludacris Hit On Top Of The World ließ er seine Stimme spielen und wurde in der Folge mit Andre 3000 von Outkast verglichen - aber wahrscheinlich wird sein Name nach B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray eher in einem Atemzug mit den Bobs, wie Dylan oder Marley, genannt werden.

Schon der 1. Song des Albums, Don’t Let Me Fall, zeigt B.o.B als versierten Multiinstrumentalisten, der jeden Sound auf dem Track selbst kreierte. Und auf Songs wie Bet I, auf dem T.I. und Playboy Tre gefeaturet werden, beweist er zudem sein enormes Talent als Texter. Von hier an gewinnt B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray rasant an Fahrt und zeigt, wo er jetzt ist - als Bobby Ray. Auf Ghost In The Machine packt er seine Sachen und macht sich auf die Suche nach den Geheimnissen des Lebens, auf Airplanes, auf dem auch Paramores Hayley Williams zu hören ist, sinniert er über die „Was wäre wenn...“-Situationen, die ihm bisher begegneten. Mit Space-Diva Janelle Monáe serviert er zudem einige Happen an Realität und erhebt seine Stimme als ein Teil der Generation, die sich vom Schulsystem im Stich gelassen fühlt: „Always in detention for lack of attention / you can call it deficit, but I just didn’t listen“.

Magic, mit Rivers Cuomo von Weezer als Feature-Gast, überrascht dann mit purem Garage-Sound, der an Bands wie Blink-182 und Sum 41 erinnert, und die Textzeilen der ersten Single Nothin’ On You (feat. Bruno Mars) werden bei geschlossenen Augen zu gelungenen Screenshots des Films, der sich Wirklichkeit nennt. Aber auch wenn es jede Menge prominente Unterstützung gibt, etwa von Eminem auf Airplanes (Part II) oder von Lupe Fiasco auf Past My Shades, wird das große Talent B.o.Bs an keiner Stelle zur Seite gedrängt, schließlich produzierte er den Großteil von B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray selbst und auf eigene Verantwortung.

B.o.B hat sein Leben als Achterbahnfahrt auf B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray erfolgreich präsentiert. Und für den Hörer bietet das Album den perfekten Soundtrack für die eigenen Abenteuer.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Wer kann sein Leben schon ein Abenteuer nennen? Sicher, man liest dieses Wort in der Werbung, in Vergnügungsparks und in Filmen, aber ist es mehr als nur ein Schlagwort? Für den 21-jährigen B.o.B auf jeden Fall, und nicht umsonst nennt der Texter, Multi-Intrumentalist und Producer, der für Rebel Rock / Grand Hustle / Atlantic gesignt wurde, sein Debüt-Album B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray. Das Abenteuer geht schon mal damit los, dass B.o.B alles andere ist als ein „normaler“ HipHop-Künstler, denn diejenigen, die, wie B.o.B, neben der Zunge auch noch mehrere Instrumente beherrschen, kann man an einer Hand abzählen. Auf seinem Debüt-Album B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray spielt er den Großteil der Instrumente selbst (inklusive Piano, Trompete und Waldhorn), er hat das Album zum größten Teil selbst produziert und er verfügt über einen überwältigenden Ideenreichtum. Bereits mit seiner ersten Single Nothin’ On You (feat. Bruno Mars) verzeichnete er seine erste #1-Platzierung in den US-Billboard-Single-Charts und erreichte innerhalb weniger Wochen Platin-Status für über 1 Mio. Verkäufe!

Aufgewachsen in Decatur, im Osten Atlantas, bekam Bobby Ray Simmons das beste beider Welten mit. Die täglichen Trips mit dem Bus von der Vorstadt zur urbanen Columbia High School (übrigens auch die Schule des Comedians & Schauspielers Chris Tucker), ließen ihn quasi zwischen den Welten leben, und so war das erste Abenteuer, in das er hineinwuchs, der Umstand, das er nirgendwo so wirklich hingehörte und sich eine eigene Welt schaffen musste, in der er sich zuhause fühlte. Seine Ohren wurden zu Antennen, die jeden noch so kleinen Eindruck aufsogen, in der Hoffnung, dass irgendwann mal alles einen Sinn ergeben würde. Aber wie bei den meisten Kids in seinem Alter, die mit MTV in der Kindernahrung aufgewachsen sind, gab es erst Klarheit, als die Musik ins Spiel kam.

„Rap war nicht meine erste Musik-Erfahrung, aber es war definitiv die erste, die eine echte Wirkung auf mich hatte“, so B.o.B, dessen erste Rap-CD DMXs 1998er Album It’s Dark and Hell Is Hot war. „Ich schaute mir DMX, 2Pac, Biggie und Eminem an, und wenn du aufwächst, siehst du, wie sie alle Regeln brechen, die dir selbst auf die Nerven gehen. Und das machte mich von einem Fan zu jemandem, der es selbst probierte und seine eigenen Wege ging.“ Und so machte sich B.o.B auf, die Regeln zu brechen, und wandelte den schmalen Grat zwischen Bored und Bad. Er war nicht gerade der beste Schüler an der Highschool, bis sich eines Tages der Freund der Familie und Promoter Brian „B-Rich“ Richardson einschaltete und Bobby ein Angebot machte: Wenn er sich in der Schule anstrengt, darf er in B-Richs Heimstudio ein paar Songs aufnehmen.

Nach ein paar Wochen des Experimentierens und einer tumultigen Zeit als Mitglied einer Rap-Gruppe, die sich Da Clinic nannte, wurde Bobby zunächst von Frustration gepackt und schmiss die Musik erstmal hin, um in einem Einkaufzentrum zu jobben. Aber B-Rich, der sich als Manager anbot, überzeugte B.o.B, dabeizubleiben und versprach ihm, innerhalb von sechs Monaten einen Plattendeal zu besorgen.
Den ersten Schritt der Reise machte B.o.B dann mit 17 auf einem Showcase in T.I.s Nachtclub Club Crucial im Frühjahr 2006. Sein entspannter, selbst produzierter Track Cloud 9 erreichte die Ohren TJ Chapmans, einer Schlüsselfigur der US-Musikszene. Während Bobbys Kumpels weiterhin im Einkaufszentrum jobbten, für das er fast die Musik an den Nagel gehängt hatte, flog Bobby nach New York, um seinen ersten Deal mit Rebel Rock und Producer Jim Jonsin, der bereits T.I.s Whatever You Like und Lil Waynes Lollipop unter seinen Händen hatte, zu unterschreiben.

Gleich seine Debüt-Single Haterz Everywhere (2007) schlug in bester Atlanta-Manier in der Musikwelt ein und brachte seinen Namen und sein Gesicht in die Reihe jener, an die man sich sofort erinnerte. Seine Reihe von Mixtapes, Cloud 9, The Future und Hi! My Name Is B.o.B, brachte ihn dann auf die Cover einiger Magazine und im Zuge der L-R-G-Kampagne im Frühjahr 2008 auf die große Anzeigentafel am Times Square!
Noch im selben Jahr unterschrieb er dann beim HipHop-Powerhouse Grand Hustle, das sich als erstes Label für B.o.B interessierte - eine schicksalhafte Entscheidung.

Aber damit fing das Abenteuer erst richtig an und B.o.B wusste, dass er noch weit mehr zu bieten hatte. Im Frühjahr 2009 zeigte er der Welt seine andere Seite: Bobby Ray. Auf dem SXSW-Festival präsentierte er die Inkarnation seiner selbst und bewies seinen Fans, dass er viel mehr war als nur „das Biest von Decatur“: Jetzt stand er mit der Gitarre auf der Bühne und zeigte sein Können an Keyboards und Drums. Auf dem kurz darauf erschienenen Mixtape B.o.B vs. Bobby Ray präsentierte er, was ein gut ausbalancierter, universell begabter Künstler wirklich ist. Und nicht nur das: Auf T.I.s und Ludacris Hit On Top Of The World ließ er seine Stimme spielen und wurde in der Folge mit Andre 3000 von Outkast verglichen - aber wahrscheinlich wird sein Name nach B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray eher in einem Atemzug mit den Bobs, wie Dylan oder Marley, genannt werden.

Schon der 1. Song des Albums, Don’t Let Me Fall, zeigt B.o.B als versierten Multiinstrumentalisten, der jeden Sound auf dem Track selbst kreierte. Und auf Songs wie Bet I, auf dem T.I. und Playboy Tre gefeaturet werden, beweist er zudem sein enormes Talent als Texter. Von hier an gewinnt B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray rasant an Fahrt und zeigt, wo er jetzt ist - als Bobby Ray. Auf Ghost In The Machine packt er seine Sachen und macht sich auf die Suche nach den Geheimnissen des Lebens, auf Airplanes, auf dem auch Paramores Hayley Williams zu hören ist, sinniert er über die „Was wäre wenn...“-Situationen, die ihm bisher begegneten. Mit Space-Diva Janelle Monáe serviert er zudem einige Happen an Realität und erhebt seine Stimme als ein Teil der Generation, die sich vom Schulsystem im Stich gelassen fühlt: „Always in detention for lack of attention / you can call it deficit, but I just didn’t listen“.

Magic, mit Rivers Cuomo von Weezer als Feature-Gast, überrascht dann mit purem Garage-Sound, der an Bands wie Blink-182 und Sum 41 erinnert, und die Textzeilen der ersten Single Nothin’ On You (feat. Bruno Mars) werden bei geschlossenen Augen zu gelungenen Screenshots des Films, der sich Wirklichkeit nennt. Aber auch wenn es jede Menge prominente Unterstützung gibt, etwa von Eminem auf Airplanes (Part II) oder von Lupe Fiasco auf Past My Shades, wird das große Talent B.o.Bs an keiner Stelle zur Seite gedrängt, schließlich produzierte er den Großteil von B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray selbst und auf eigene Verantwortung.

B.o.B hat sein Leben als Achterbahnfahrt auf B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray erfolgreich präsentiert. Und für den Hörer bietet das Album den perfekten Soundtrack für die eigenen Abenteuer.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Wer kann sein Leben schon ein Abenteuer nennen? Sicher, man liest dieses Wort in der Werbung, in Vergnügungsparks und in Filmen, aber ist es mehr als nur ein Schlagwort? Für den 21-jährigen B.o.B auf jeden Fall, und nicht umsonst nennt der Texter, Multi-Intrumentalist und Producer, der für Rebel Rock / Grand Hustle / Atlantic gesignt wurde, sein Debüt-Album B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray. Das Abenteuer geht schon mal damit los, dass B.o.B alles andere ist als ein „normaler“ HipHop-Künstler, denn diejenigen, die, wie B.o.B, neben der Zunge auch noch mehrere Instrumente beherrschen, kann man an einer Hand abzählen. Auf seinem Debüt-Album B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray spielt er den Großteil der Instrumente selbst (inklusive Piano, Trompete und Waldhorn), er hat das Album zum größten Teil selbst produziert und er verfügt über einen überwältigenden Ideenreichtum. Bereits mit seiner ersten Single Nothin’ On You (feat. Bruno Mars) verzeichnete er seine erste #1-Platzierung in den US-Billboard-Single-Charts und erreichte innerhalb weniger Wochen Platin-Status für über 1 Mio. Verkäufe!

Aufgewachsen in Decatur, im Osten Atlantas, bekam Bobby Ray Simmons das beste beider Welten mit. Die täglichen Trips mit dem Bus von der Vorstadt zur urbanen Columbia High School (übrigens auch die Schule des Comedians & Schauspielers Chris Tucker), ließen ihn quasi zwischen den Welten leben, und so war das erste Abenteuer, in das er hineinwuchs, der Umstand, das er nirgendwo so wirklich hingehörte und sich eine eigene Welt schaffen musste, in der er sich zuhause fühlte. Seine Ohren wurden zu Antennen, die jeden noch so kleinen Eindruck aufsogen, in der Hoffnung, dass irgendwann mal alles einen Sinn ergeben würde. Aber wie bei den meisten Kids in seinem Alter, die mit MTV in der Kindernahrung aufgewachsen sind, gab es erst Klarheit, als die Musik ins Spiel kam.

„Rap war nicht meine erste Musik-Erfahrung, aber es war definitiv die erste, die eine echte Wirkung auf mich hatte“, so B.o.B, dessen erste Rap-CD DMXs 1998er Album It’s Dark and Hell Is Hot war. „Ich schaute mir DMX, 2Pac, Biggie und Eminem an, und wenn du aufwächst, siehst du, wie sie alle Regeln brechen, die dir selbst auf die Nerven gehen. Und das machte mich von einem Fan zu jemandem, der es selbst probierte und seine eigenen Wege ging.“ Und so machte sich B.o.B auf, die Regeln zu brechen, und wandelte den schmalen Grat zwischen Bored und Bad. Er war nicht gerade der beste Schüler an der Highschool, bis sich eines Tages der Freund der Familie und Promoter Brian „B-Rich“ Richardson einschaltete und Bobby ein Angebot machte: Wenn er sich in der Schule anstrengt, darf er in B-Richs Heimstudio ein paar Songs aufnehmen.

Nach ein paar Wochen des Experimentierens und einer tumultigen Zeit als Mitglied einer Rap-Gruppe, die sich Da Clinic nannte, wurde Bobby zunächst von Frustration gepackt und schmiss die Musik erstmal hin, um in einem Einkaufzentrum zu jobben. Aber B-Rich, der sich als Manager anbot, überzeugte B.o.B, dabeizubleiben und versprach ihm, innerhalb von sechs Monaten einen Plattendeal zu besorgen.
Den ersten Schritt der Reise machte B.o.B dann mit 17 auf einem Showcase in T.I.s Nachtclub Club Crucial im Frühjahr 2006. Sein entspannter, selbst produzierter Track Cloud 9 erreichte die Ohren TJ Chapmans, einer Schlüsselfigur der US-Musikszene. Während Bobbys Kumpels weiterhin im Einkaufszentrum jobbten, für das er fast die Musik an den Nagel gehängt hatte, flog Bobby nach New York, um seinen ersten Deal mit Rebel Rock und Producer Jim Jonsin, der bereits T.I.s Whatever You Like und Lil Waynes Lollipop unter seinen Händen hatte, zu unterschreiben.

Gleich seine Debüt-Single Haterz Everywhere (2007) schlug in bester Atlanta-Manier in der Musikwelt ein und brachte seinen Namen und sein Gesicht in die Reihe jener, an die man sich sofort erinnerte. Seine Reihe von Mixtapes, Cloud 9, The Future und Hi! My Name Is B.o.B, brachte ihn dann auf die Cover einiger Magazine und im Zuge der L-R-G-Kampagne im Frühjahr 2008 auf die große Anzeigentafel am Times Square!
Noch im selben Jahr unterschrieb er dann beim HipHop-Powerhouse Grand Hustle, das sich als erstes Label für B.o.B interessierte - eine schicksalhafte Entscheidung.

Aber damit fing das Abenteuer erst richtig an und B.o.B wusste, dass er noch weit mehr zu bieten hatte. Im Frühjahr 2009 zeigte er der Welt seine andere Seite: Bobby Ray. Auf dem SXSW-Festival präsentierte er die Inkarnation seiner selbst und bewies seinen Fans, dass er viel mehr war als nur „das Biest von Decatur“: Jetzt stand er mit der Gitarre auf der Bühne und zeigte sein Können an Keyboards und Drums. Auf dem kurz darauf erschienenen Mixtape B.o.B vs. Bobby Ray präsentierte er, was ein gut ausbalancierter, universell begabter Künstler wirklich ist. Und nicht nur das: Auf T.I.s und Ludacris Hit On Top Of The World ließ er seine Stimme spielen und wurde in der Folge mit Andre 3000 von Outkast verglichen - aber wahrscheinlich wird sein Name nach B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray eher in einem Atemzug mit den Bobs, wie Dylan oder Marley, genannt werden.

Schon der 1. Song des Albums, Don’t Let Me Fall, zeigt B.o.B als versierten Multiinstrumentalisten, der jeden Sound auf dem Track selbst kreierte. Und auf Songs wie Bet I, auf dem T.I. und Playboy Tre gefeaturet werden, beweist er zudem sein enormes Talent als Texter. Von hier an gewinnt B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray rasant an Fahrt und zeigt, wo er jetzt ist - als Bobby Ray. Auf Ghost In The Machine packt er seine Sachen und macht sich auf die Suche nach den Geheimnissen des Lebens, auf Airplanes, auf dem auch Paramores Hayley Williams zu hören ist, sinniert er über die „Was wäre wenn...“-Situationen, die ihm bisher begegneten. Mit Space-Diva Janelle Monáe serviert er zudem einige Happen an Realität und erhebt seine Stimme als ein Teil der Generation, die sich vom Schulsystem im Stich gelassen fühlt: „Always in detention for lack of attention / you can call it deficit, but I just didn’t listen“.

Magic, mit Rivers Cuomo von Weezer als Feature-Gast, überrascht dann mit purem Garage-Sound, der an Bands wie Blink-182 und Sum 41 erinnert, und die Textzeilen der ersten Single Nothin’ On You (feat. Bruno Mars) werden bei geschlossenen Augen zu gelungenen Screenshots des Films, der sich Wirklichkeit nennt. Aber auch wenn es jede Menge prominente Unterstützung gibt, etwa von Eminem auf Airplanes (Part II) oder von Lupe Fiasco auf Past My Shades, wird das große Talent B.o.Bs an keiner Stelle zur Seite gedrängt, schließlich produzierte er den Großteil von B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray selbst und auf eigene Verantwortung.

B.o.B hat sein Leben als Achterbahnfahrt auf B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray erfolgreich präsentiert. Und für den Hörer bietet das Album den perfekten Soundtrack für die eigenen Abenteuer.

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