Produktinformation
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Die DVD: Die Nummer 2 der Kinolatino-Reihe kommt im gewohnt schicken Amaray-Case im Pappschuber daher. Neben der ersten Ausgabe des Kinolatino-Magazins liegt ein Faltblatt-Booklet bei, das neben den wichtigsten Credits eine informative Einführung durch flax-film-Chef Rainer Flaskamp enthält. Die Innenseite des stimmig aufgemachten Cover-Inlays bietet zudem eine Kapitelübersicht.
Der Kinolatino-Trailer lässt sich überspringen und führt ins hübsch gemachte Menü.
Das Bild: Wie es sich für einen Film gehört, dessen Budget vermutlich durch gutes Catering gesprengt worden wäre, bringt B.Aires alle möglichen Bildfehler mit. Die Schärfe schwankt von Szene zu Szene - die Kantenschärfe geht zumeist in Ordnung, die Detailschärfe bleibt im großen und ganzen jedoch mau. Der steile Kontrast lässt helle Bildbereiche schonmal überstrahlen und Details in dunklen absaufen, zudem gibt es ein reichhaltiges Angebot an Dropouts.
Die Farben bleiben zwar nicht immer stabil, leuchten aber knallig und geben dem Bild in einigen Szenen schon einen Art-Deco-Look, der für so manchen Fehler entschuldigt.
Der Ton: Getreu dem Genre bleiben direktionale Effekte oder nennenswerte Dynamikspitzen aus, Einsätze der Surroundboxen (z.B. am Flughafen in Kapitel 4) bleiben die Ausnahme. Lediglich Gustavo Ceratis hypnotische Musik dringt regelmäßig in den Raum vor.
Die Extras: An Extras gibt es den Kinotrailer, den Teaser-Trailer und den recht abgefahrenen Kurzfilm "Espectros" ("Geister") von Ariel Rotter.
Fazit:Die Technik ist durchwachsen, der Film ist es nicht: Eine bezaubernde kleine Meditation über das Leben und die Streiche, die es einem spielt. Ob man an der Unvorhersehbarkeit seiner Existenz zu Grunde geht, oder sie zu genießen lernt... davon erzählt B.Aires.
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