Kurzbeschreibung
Das Privatrecht ist international und europäisch geworden. In einem Binnenmarkt, der auf Freiheit des Waren-, Dienstleistungs-, Personen- und Kapitalverkehrs beruht, in dem aber eine einheitliche Privatrechtsordnung fehlt und es demnächst mehr als 20 unterschiedliche Privatrechtssysteme geben wird, ist die Bedeutung des Internationalen Privatrechts ebenso deutlich gestiegen wie die Zahl und Komplexität der relevanten Rechtsquellen. Verstärkt wird dies insbesondere durch die Tätigkeit der Gesetzgebungsinstanzen, der Europäischen Gemeinschaften und der EuGH. Ein Kurzlehrbuch, das der Bedeutung des IPR Rechnung trägt, muss sich auf eine konzise Darstellung beschränken, darf jedoch nicht die Zusammenhänge mit dem Internationalen Verfahrensrecht und dem Einheitsrecht, insbesondere dem Internationalen Warenkaufrecht, außer Acht lassen. Das vorliegende, völlig neu konzipierte SKLR wird diesen Ansprüchen gerecht.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Buchrückseite
In einem Binnenmarkt mit 27 Privatrechtsordnungen muss es ein funktionierendes Kollisionsrecht geben. Die Vereinheitlichung des Internationalen Privatrechts ist ein Gebot der Stunde. So werden nach den zwei Europäischen Verordnungen über das Internationale Schuldrecht, die 2009 in Geltung getreten sind, bald weitere Verordnungen, die das auf Unterhaltsforderungen und auf Scheidungen anwendbare Recht neu ordnen, an die Stelle autonomer nationaler Anknüpfungsregeln treten. Dieses Kurzlehrbuch bemüht sich um eine konzise Darstellung des sich wandelnden und stetig komplexer werdenden Internationalen Privatrechts und seiner Zusammenhänge mit dem Einheitsprivatrecht.