Pressestimmen
"Neues Buch über den Bürgerkrieg in der Türkei enthält einmalige Sammlung von Daten und Fakten." (Bremer Nachrichten, 16.4.1999)
"Es ist unzweifelhaft verdienstvoll, daß Krech den Bürgerkrieg in der Türkei dokumentiert ..." (Archiv des Völkerrechts, Bd. 38, Heft 1/2000)
"Krechs Handbuch hilft jedem Interessierten, sich einen fundierten und umfassenden Einblick in die Geschichte der Kurdenfrage zu verschaffen." (Der Tagesspiegel, 6.09.1999)
"Vor dem Hintergrund des Strafprozesses gegen Öcalan erhält Hans Krechs soeben erschienenes Handbuch besondere Aktualität." (Frankfurter Rundschau, 21.06.1999)
"Ein hochinteressantes Buch..." (loyal, Heft 9/1999)
Kurzbeschreibung
Der seit 1978 im Südosten der Türkei tobende Bürgerkrieg zwischen der kommunistischen kurdischen Terrororganisation PKK und den türkischen Sicherheitskräften hat bisher etwa 30.000 Menschenleben gefordert. Den Sicherheitskräften gelang kein eindeutiger militärischer Sieg über die PKK, die über sichere Basen im Nordirak und in Syrien verfügt. Der türkische Generalstab verhinderte bislang eine politische Lösung des PKK-Konfliktes, indem er Druck auf verhandlungsbereite Politiker ausübte. Solange der PKK-Konflikt nicht gelöst ist, kann die Türkei kein Kandidat für die Mitgliedschaft in der EU werden. Das türkische Militär, das sich selbst als den Garanten der Europaorientierung der Türkei sieht, ist heute durch seine Behinderung einer politischen Lösung des PKK-Konfliktes der entscheidende Verhinderer einer EU-Mitgliedschaft der Türkei. Das Handbuch zum PKK-Konflikt versucht mit einer Vielzahl von Fakten zu verdeutlichen, dass eine militärische Lösung des PKK-Konfliktes nicht möglich sein wird, solange die PKK von Syrien unterstützt wird. Der türkische Generalstab sollte der Regierung endlich freie Hand für den Versuch einer politischen Konfliktlösung lassen, die sich mit Hilfe einer deutschen Vermittlungsaktion vollziehen könnte. Die Türkei sollte nach einer Beendigung des Bürgerkrieges und der Anerkennung der Minderheitenrechte der kurdischen Bevölkerung mit deutscher Hilfe EU-Vollmitglied werden. Als Landbrücke der EU zur Region Persischer Golf und zu den mittelasiatischen Turk-Republiken könnte sie wieder eine strategische Rolle als unverzichtbarer Mittler zwischen Europa und Asien spielen. Ein außenpolitisches Konzept zur Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit in der Bundesrepublik Deutschland durch die Erschließung neuer Märkte für die deutsche Wirtschaft mit Hilfe der befreundeten Türkei am Persischen Golf und in Mittelasien bis hin zum chinesischen Zukunftsmarkt steht am Ende des Bandes und verdeutlicht die herausragende Bedeutung der Türkei für die deutsche Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik.Hans Krech wurde 1956 in Halle/S. in der ehemaligen DDR geboren. Studium der Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 1984 Promotion am Institut für Allgemeine Geschichte. 1984-89 Bürgerrechtler, Fußballer und Schriftsteller. Aus politischen Gründen fünf Jahre lang Berufsverbot. Im September 1989 Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland. 1990/91 wiss. Mitarbeiter am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) an der Universität Hamburg. Seit 1991 wiss. Mitarbeiter und freier Mitarbeiter am Deutschen Orient-Institut in Hamburg als Experte für die Sicherheitspolitik am Persischen Golf, auf dem Balkan und im Kaukasus. Initiator des Projektes Golf-Friedenskonferenz. Lehrveranstaltungen an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Hauptmann d. R. Hans Krech ist Autor von acht weiteren Büchern und mehr als 220 Aufsätzen und Artikeln. Er hat mehrere Patente angemeldet. FDP-Außenpolitiker."Neues Buch über den Bürgerkrieg in der Türkei enthält einmalige Sammlung von Daten und Fakten." (Bremer Nachrichten, 16.4.1999)