Bürger, ohne Arbeit und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Bürger, ohne Arbeit. Für eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Bürger, ohne Arbeit auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Bürger, ohne Arbeit. Für eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang Engler
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 8,99  
Gebundene Ausgabe --  
Broschiert EUR 9,95  
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Bürger, ohne Arbeit. Für eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Aufbau-Verlag; Auflage: 1., Aufl. (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351025904
  • ISBN-13: 978-3351025908
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 299.830 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Wolfgang Engler
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Wolfgang Engler auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung



Wirtschafts- und Sozialethik in Zeiten der Globalisierung


Vollbeschäftigung ist eine Utopie, die "Sachzwänge" des "freien Marktes" verschärfen soziale Konflikte. Wolfgang Englers Kritik an der Herrschaft der Wirtschaft über alle anderen gesellschaftlichen Sphären und der Selbstentmachtung der Politik mündet in den Appell an die Bürger, das Ideal einer Gesellschaft selbstbestimmter Menschen nicht preiszugeben.

Im Zeitalter der dritten industriellen Revolution ist die Vorstellung, jeder könne ein Leben auf Erwerbsarbeit aufbauen, anachronistisch geworden. Die Rezepte neoliberaler Ökonomen und Politiker - Einfrieren der Löhne und Gehälter, expandierende Arbeitszeit, Mobilmachung der arbeitsfähigen Bevölkerung, geringere Sozialleistungen bei Teilprivatisierung der Sozialsysteme - weisen keinen Ausweg aus der Krise. Im Gegenteil, die wachsende Diskrepanz zwischen Produktivität, Wachstum und Beschäftigung zehrt die kulturelle Mitgift des Kapitalismus auf: Zukunftsorientierung, Gemeinsinn, Arbeitsethos über die Klassenschranken hinweg schwinden.
Auch ohne Arbeit oder weiterführende Ausbildung die Existenz zu sichern und die persönliche Würde zu wahren wird für immer mehr Menschen zur wichtigsten Überlebenstechnik. Die Befugnis und die Macht zur Umkehr liegen nicht bei einer Elite, sondern beim Willen aller einzelnen, für ihre Bürgerrechte zu kämpfen. Der Umsturz der vom Staat sanktionierten Wirtschaftsgesellschaft beginnt mit der Wiederentdeckung der eigenen Urteilskraft als Keimzelle des Politischen.

Über den Autor

Wolfgang Engler, geb. 1952 in Dresden, Soziologe, Lehrtätigkeit an der Schauspielschule Ernst Busch in Berlin, seit Oktober 2005 dort Rektor. Im Herbst 2009 Gastprofessur an der Universität St. Gallen. Er publizierte zahlreiche Studien über Lebensformen in Ost und West, kritische Analysen über die Moderne, über Demokratie sowie den Wandel des Politischen und der Öffentlichkeit in den industriellen Massengesellschaften. Veröffentlicht in diversen Zeitschriften und Zeitungen (Die Zeit, taz, Süddeutsche Zeitung, Blätter für deutsche und internationale Politik u.a.). 2000 erhielt Engler den Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
In einer umfassend angelegten und viel beachteten Publikation hat sich Wolfgang Engler, Professor für Kultursoziologie und Ästhetik an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch" in Berlin, mit der Krise der bürgerlichen" Lohnarbeit unter der Überschrift Bürger, ohne Arbeit" beschäftigt. Der Autor beschreibt zunächst die Entwicklung des Proletariats im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und deren Weiterentwicklung zur Lohnarbeiterschaft im 20. Jahrhundert, um den Leserinnen und Lesern vor Augen zu führen, dass keine Form von Arbeit dauerhaft bestehen bleibt. Die Errungenschaft der Lohnarbeiterschaft (z.B. soziale Absicherung, Krankenversicherung und Urlaubsanspruch) sieht Engler gegenwärtig gefährdet.

Engler weist auf den sozialen Zündstoff hin, der mit dem Schwinden der Erwerbsarbeit verbunden sei: Von außen, von den Rändern und auch im Zentrum wachsenden Erschütterungen ausgesetzt, Abbrüchen und Erosionen, stößt die Erwerbsarbeitsgesellschaft an die Grenze nicht ihrer ökonomischen Leistungsfähigkeit, wohl aber ihrer Integrationskraft. Das wirklich Neue an der sozialen Frage der Gegenwart ist die definitive Auflösung des altbewährten Junktims von ökonomischer Existenzgewinnung und gesellschaftlicher Einbindung." (S. 193)

Engler gibt in seiner Einleitung als Ausgangspunkt seiner Untersuchung an, dass er den Schmerz begreiflich machen wolle, der dem Verlust der Arbeit noch immer inne wohne. Menschen, die ihre Arbeit verlören oder keine Arbeit fänden, büßten die Kontrolle über ihr Leben ein. Allerdings lehnt er den Satz: Jede Arbeit ist besser als gar keine Arbeit", der die Weltanschauung der Lohnarbeitsgesellschaft wie kein anderer kennzeichne, entschieden ab. Diesen Satz anzugreifen, die Ideologie, die auf ihm aufbaut, zum Einsturz zu bringen bildet das Motiv zu diesem Buch." (S. 11) Der Autor plädiert für Modelle zur Anpassung der Wirtschaft an die Überlebensbedürfnisse der Menschheit wie jedes einzelnen und für einen Weg zu einer postnationalen Staatlichkeit, die den Primat des Sozialen hochhält. Und zum Sozialen gehöre auch die Zuerkennung von Teilen des Produktivitätsgewinns aus der Erwerbsarbeit an die dort abhängig Beschäftigten. Entweder könne dies direkt, als Zeitersparnis, erfolgen, oder mittelbar, als Erhöhung der Reallöhne. Je erfolgreicher die Belegschaften die Auseinandersetzung bestünden, desto mehr Zeit stehe ihnen für außerberufliche Bereiche zur Verfügung. Gesamtgesellschaftlich und geschichtlich betrachtet, ist die Senkung des notwendigen Arbeitsvolumens Zweck der Übung." (S. 355)

Als wichtige Voraussetzung eines menschenwürdigen Lebens außerhalb der Erwerbsarbeit sieht Engler die Einführung des Bürgergeldes. Gestützt auf eine anhand von Beispielrechnungen veranschaulichte Gegenüberstellung des Bürgergelds in Form einer negativen Einkommenssteuer" und des Modells der Sozialdividende entscheidet sich Engler für die letzte Variante. Bei diesem Modell erhalte jede erwachsene Person monatlich einen bestimmten Betrag vom Finanzamt überwiesen. Wer über keine weiteren Einkünfte verfüge, könne diesen Betrag behalten. In allen anderen Fällen entscheide die Höhe des Einkommens (sowie der Steuersatz) darüber, ob man weniger, genau soviel oder mehr Steuern entrichte, als man zunächst an Grundeinkommen bezogen habe.

Nach Engler respektiert die Sozialdividende jeden Einzelnen als Mitglied des Gemeinwesens. Sie gebe den im Beruf enttäuschten und gescheiterten Menschen die Gewissheit, dass sie trotz ihres ökonomischen Scheiterns niemals sozial scheitern können. Die Sozialdividende stellt den Arbeiter auf den Sockel des Bürgers, des Menschen mit seinen unveräußerlichen Rechten; Rechte, die aus nichts anderem folgen als aus seinem Hineingeborenwerden in die Welt." (S. 126) Bei der Verwirklichung dieses Bürgerrechts dürfe man sich nicht auf Eliten und Politik verlassen, sondern die Befugnis und die Macht zu einer radikalen Neugestaltung der Gesellschaft liege, so der eindringliche Appell des Autors, beim Willen aller einzelnen.

In seinen anspruchsvollen Überlegungen geht Wolfgang Engler bewusst über tagesaktuelle und kurzfristige Auseinandersetzungen hinaus. Er zieht überzeugend philosophische Betrachtungen und geschichtliche Entwicklungen in seine Ausführungen mit ein und gelangt so zu Einsichten und Lösungsvorschlägen, welche die Debatten über Beschäftigungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Erwerbsarbeit positiv bereichern können. Und letztlich bietet er damit konstruktive, und zuweilen auch provokative Einsichten, welche zu einer vertieften Reflexion über die Arbeits- und Freizeitbedingungen jenseits der Vollerwerbsgesellschaft anregen können.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin kein Freund von solchen sehr sachlichen Büchern die mit einem ansprechenden Titel locken und sich dann mehr wie eine Sammlung verschiedener Bezugsquellen einer gesellschaftlich akzeptierten Meinungslobby lesen anstatt wie ein gutes Buch dessen Autor frei recherchierte ohne sich von irgendeinem offiziellen Leitbild zu beeinflussen lassen. Wolfgang Engler der Autor von Bürger ohne Arbeit ist da leider keine Ausnahme denn es wiederholt gesellschaftliche Umstände und interpretiert sie auf Professorenart ohne sich die Mühe zu machen hinter die Kulissen zu schauen und Zusammenhänge zu berücksichtigen.
Der Schmöcker hat mich sehr an irgendein Schulbuch erinnert, wer wirklich neue oder radikale Ansätze und Gedanken sucht die wie der Titel verspricht eine Neugestaltung der Gesellschaft anvisieren ist mit diesem Buch leider fehl am Platz ..........
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Engler's Arbeit hat Tiefgang und ist inhaltlich kaum anzweifelbar. Der Titel "Bürger, ohne Arbeit" verspricht jedoch eine populärwissenschaftliche Aufarbeitung dieses Themas. Leider wird dieses Versprechen nicht gehalten. D.h im Prinzip ist dieses Buch eine rein wissenschaftliche Publikation und streckenweise (sehr) mühsam zu lesen. D.h. an unseren Politiker und Politikerinnen wird Engler's Werk unbesehen "vorbeigehen". Und das ist wirklich schade.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar