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Bücher. Alles, was man lesen muss. [Taschenbuch]

Christiane Zschirnt
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 330 Seiten
  • Verlag: Heyne (1. April 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345387272X
  • ISBN-13: 978-3453872721
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 48.073 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Christiane Zschirnt
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Unser Wissen veraltet angeblich immer schneller -- für die meisten Menschen eine beunruhigende Vorstellung. Andererseits basiert unsere westliche Kultur auf einer überschaubaren Anzahl von Büchern, die unser Denken geprägt haben. Christiane Zschirnt hat solche Werke zusammengestellt und kommentiert, in der sicheren Überzeugung: "Wer alles über Marketing, Astrophysik, Gen-Mais oder Webdesign weiß, weiß noch nichts über die Ursprünge der Demokratie und des Kapitalismus, über den Liebesbegriff oder die Erfindung der Zivilisation."

Die Autorin nimmt ihre Leser mit auf eine spannende Reise durch die Jahrhunderte -- von der Bibel bis zu Harry Potter. Liebe, Politik, Sex, Wirtschaft, Frauen, Zivilisation, Psyche, Moderne, Utopien: Die Einteilung in Themengebiete, denen jeweils ein Kapitel des Buches gewidmet wird, ist sehr sinnvoll. Zu vermissen ist wenig, zu kurz kommt zum Beispiel die Philosophie sowie die Naturwissenschaften.

Christiane Zschirnt versucht mit ihren Inhaltsangaben und Erläuterungen, den potenziellen Lesern die Angst zu nehmen vor den großen Namen, vor der Komplexität mancher Werke. Denn wenn man Grundidee und stilistische Absichten eines Autors begriffen hat, kann man sich sogar in Textlabyrinthe wie Ulysses oder Der Mann ohne Eigenschaften mit einigem Vergnügen hineinwagen.

Bücher -- Alles, was man lesen muss ist weit mehr als eine Aufforderung zum Lesen berühmter Romane und theoretischer Schriften. Es dient auch als eine Art Kompass, um auf dem weiten Wissensmeer nicht verloren zu gehen. Sehr kompetent und fern jeder akademischen Langeweile legt die Autorin die roten Fäden frei, die sich durch die europäische Ideen- und Geistesgeschichte ziehen. So werden die meisten erstaunt erfahren, warum Defoes Robinson Crusoe ein Paradebeispiel für Max Webers Thesen über die Entstehung des modernen Kapitalismus ist. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Welche Bücher gehören zum Kanon unserer Bildung und warum sollte man sie heute noch lesen? Von der Bibel über Machiavelli, Marx und Molière bis hin zu Thomas Mann und Joanne K. Rowling: Dieses Buch führt in die Werke ein und inspiriert so den Leser zu einer lohnenden Lektüre.

»Christiane Zschirnt schließt ein Bündnis mit dem Leser, der zurückfinden möchte zu den Hauptstraßen der Kultur, ohne schikaniert zu werden, und der sich erfreuen möchte an den gelungenen Formen der Kultur.« Dietrich Schwanitz

Mit einem Vorwort von Dietrich Schwanitz.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber stellenweise gleitet es ins Lächerliche ab, 24. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Bücher. Alles, was man lesen muss. (Taschenbuch)
Als Einordnung bestimmter Bücher in ihren Kontext ist das Buch sehr brauchbar. Auch wenn es darum geht, sich zumindest einen ersten Überblick über die Literatur zu machen. Allerdings sind die Texte über die Bücher selbst zwar sehr gefällig, aber auch sehr anspruchslos geschrieben. Hin und wieder findet sich ein interessanter Gedanke über den Text, der aber nicht wirklich weiterverfolgt wird.

Ganz besonders misslungen ist das Kapitel über Kinderliteratur. Zum einen gibt es für den Bereich sehr viel bessere Autoren (Hurrelmann z.B.) die einen einen viel dezidierteren Überblick verschaffen, zum andern drängt sich der Eindruck auf, dass die Autorin keine wirkliche Lust auf dieses Thema hatte. Besonders schrecklich ist das Kapitel über Pipi Langstrumpf, in dem über alles mögliche gesprochen wird, aber nicht wirklich über das Buch (zumal ich es auch für verfehlt halte, Astrid Lindgreens Werk nicht in seiner Gesamtheit zu betrachten). Ähnlich uninteressant ist das Kapitel über Harry Potter. Wenn man schon zu dem Schluss gelangt, dass der unbestreitbare Erfolg der Reihe ausreichend ist, um einen Platz in diesem "Kanon" zu erlangen, dann sollte man auch über das Buch selbst schreiben anstatt sich eine halbe Seite lang über den Kommerz auszulassen. Das ist unproffessionell.

Auch sonst tendieren die Ausführungen zu Lückenhaftigkeit. Da werden 9 verschiedene Bücher in der Kategorie Utopien aufgeführt...aber über Samjatins "Wir", die erste richtige Dystopie überhaupt, wird nicht ein Wort verloren, noch nicht einmal im Zusammenhang mit 1984, und das obwohl Orwell sich (auch nach eigener Aussage) von diesem Buch hat inspirieren lassen.

Dieses Buch ist vielleicht ganz nett für Laien, kann literarisch interessierten einen guten Überblick und einige Anregungen verschaffen, aber letztlich ist es zu Pseudowissenschaftlich und zu schlampig recherchiert um zu halten, was der Titel verspricht. Zumal die Hälfte des Textes schlichtweg aus (manchamal frakmentarischen) Inhaltsangaben der vorgestellten Bücher besteht.
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51 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bücher, die jeder kennt, auch ohne sie je gelesen zu haben, 5. März 2002
Von 
Dr. Karsten Kilian "Markenexperte, Markenlexi... (Baden-Württemberg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Alle reden darüber, aber fast keiner hat sie (alle) gelesen: Die Literaturklassiker. Ob "Ulysses" von James Joyce, Niccolò Machiavellis "Der Fürst" oder "Das Kapital" von Karl Marx, in "Bücher, alles was man lesen muss" von Christiane Zschirnt finden sich auf etwas mehr als 300 Seiten die Zusammenfassungen von 96 Literaten mit ihren grössten Werken. Die ausgewählten Bücherbeschreibungen sind in 15 Themenbereichen, u.a. Politik, Wirtschaft und Moderne zusammengefasst und jedes Thema ist mit einer kurzen Einleitung versehen. Wer Lust auf's Lesen der grossen Klassiker bekommen möchte, aber diese einer Vorauswahl unterziehen möchte, ist bei diesem Kanon der Weltliteratur genau richtig.
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54 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Dem hohen Anspruch nicht immer gerecht geworden, 17. April 2002
Im Vorwort wurde das Ziel „ein Buch über Texte, die Spuren in der westlichen Kultur hinterlassen haben" postuliert. Nun gut, über die Auswahl gerade der Beispiele aus dem 20. Jahrhundert lässt sich trefflich streiten. Welche konkreten Spuren dabei von „Donald Duck" rühren, kann ich persönlich zwar im Kontext der Gesamtliste nicht nachvollziehen, aber das ist bei jedem Leser sicherlich mit dem eigenen Erleben verbunden und sollte auch nicht als Kritik aufgefasst werden. Aber das unterschiedliche Niveau in der Sachlichkeit, Objektivität und Ausgewogenheit der Darstellung einzelner Werke und Autoren verdient einige Kritik. Diese Einschränkungen finden sich immer dort, wo die Autorin ihr eigentliches Ziel, einen „Kompass" für die Orientierung am Büchermarkt anzubieten, vergisst und sich in stark emotional gefärbten pädagogischen und ökonomischen Kommentaren versucht. Einer der Widersacher der Autorin scheint dabei Jean-Jacques Rousseau zu sein. Da er nun einmal o.g. Spuren hinterlassen hat, musste er wohl oder übel in die Liste aufgenommen werden. Und das zu Recht! Aber leider erhält der Leser keinen ersten inhaltlichen Einblick, der Lust machen könnte auf weitere Lektüre, sondern eine Einschätzung der Autorin zur Person Jean-Jacques Rousseau. Und diese Meinung basiert leider auf oberflächlichen Interpretationen und Vorurteilen. Um mit diesen aufzuräumen, möchte ich dazu u.a. auf das Buch „Rousseau" von Jean Starobinski verweisen.
Kleinere Ausrutscher dieser Art dürften wohl auch sein, dass Marx sich im Kapital „geirrt" hat und sich das Verschenken von „Alice im Wunderland" als „Flop" herausstellen würde. Das die Lektüre von „Das Andere Geschlecht" nichts mehr zum „alltäglichen Selbstverständnis" der Frauen des 21. Jahrhunderts beizutragen hat, führt die Autorin bei der Würdigung der besonderen Lebensumstände der schriftstellerischen Leistung von Virginia Woolf selbst ad absurdum. Das Selbstverständnis der Frauen sollte nach „Das Andere Geschlecht" doch gerade darin gefestigt sein, dass ihre Leistungen an sich gleichberechtigt bestehen und nicht erst durch die Abgrenzung oder besondere Hervorhebung gegenüber den Leistungen von Männern. Darin liegt eventuell auch der Konflikt der Autorin mit Jean-Jacques Rousseau begründet. So ist zum Beispiel die Bemerkung: „Wie hätte er in Ruhe schreiben können, wenn Kinder durchs Haus lärmen" völlig deplaziert, weil sie sowohl die biographischen Tatsachen als auch die konkreten historischen Rahmenbedingungen außer Acht lässt. Nebenbei, hat sich die Autorin diese Frage jemals selbst gestellt? Deshalb möchte ich die o.g. Literaturempfehlung noch durch „Die Frauen und Rousseau" von Frau Heide von Felden ergänzen.
Schade, dass ein Buch mit diesem selbst so hoch gesetzten Anspruch stellenweise derartig abgleitet.
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