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Böses Ende: Krimi-Komödie
 
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Böses Ende: Krimi-Komödie [Audiobook] [Audio CD]

Sven Stricker , Ivar Leon Menger , Bjarne Mädel , Florian Lukas , Stephan Schad , Gerd Baltus , Ulrike C. Tscharre , Kerstin Draeger , Mareike Fell , Lutz Herkenrath
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Psychothriller (April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942261057
  • ISBN-13: 978-3942261050
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 13 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 189.823 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die beiden Call-Center-Agenten Kuli (Bjarne Mädel) und Paul (Florian Lukas) werden am Telefon unfreiwillig Zeugen eines Verbrechens - und befinden sich schon bald in einem Chaos aus Mord, Eifersucht, Friedenspolitik und thematisch sortierten Schallplatten ... Erleben Sie die spannende Krimi-Komödie von Sven Stricker (dem mehrfach ausgezeichneten Regisseur von "Herr Lehmann" und der "Wallander"-Hörspiele), mit den bekannten Schauspielern Bjarne Mädel (Stromberg) und Florian Lukas (Nordwand) in den Hauptrollen. Es spielen außerdem: Stephan Schad, Gerd Baltus, Kerstin Draeger, Ulrike C. Tscharre, Mareike Fell, Lutz Herkenrath und Felix von Manteuffel als sehr spezieller Anrufer. Musik: Kay Poppe, Buch und Regie: Sven Stricker.

Über den Autor

Sven Stricker, Jahrgang 1970, studierte Literaturwissenschaften in Essen. Nach einem Volontariat bei einem Kinder- und Jugendbuchverlag kümmerte er sich um das dortige Hörspiel- und Liederprogramm. Seit 2001 lebt und arbeitet er als freier Regisseur und Bearbeiter in Hamburg. Seine Produktionen wurden u. a. mit dem Deutschen Hörbuchpreis und dem Publikumspreis beim Hörspielkino unterm Sternenhimmel ausgezeichnet. Er zählt zu den jüngsten und doch profiliertesten Regisseuren der deutschsprachigen Hörspielszene.Ivar Leon Menger, 1973 in Darmstadt geboren, arbeitet seit 2001 als freischaffender Werber, Regisseur und Hörspielautor. Seine Kurzfilme und Hörspiele erhielten zahlreiche Preise, u.a. Bester Kurzfilm (Geteiltes Leid, Berlinale
2002), Bestes Jugendhörspiel 2006 (Die Dr3i Hotel Luxury End, Hörspiel-Awards 2006), Bestes Erwachsenenhörspiel 2006 (Der Prinzessin, Hörspiel-Awards 2006) und Hörspiel des Monats (DODOS RÜCKKEHR, Hörspiel-Awards
2008).Sven Stricker, Jahrgang 1970, studierte Literaturwissenschaften in Essen. Nach einem Volontariat bei einem Kinder- und Jugendbuchverlag kümmerte er sich um das dortige Hörspiel- und Liederprogramm. Seit 2001 lebt und arbeitet er als freier Regisseur und Bearbeiter in Hamburg. Seine Produktionen wurden u. a. mit dem Deutschen Hörbuchpreis und dem Publikumspreis beim Hörspielkino unterm Sternenhimmel ausgezeichnet. Er zählt zu den jüngsten und doch profiliertesten Regisseuren der deutschsprachigen Hörspielszene.Bjarne Mädel gilt als einer der witzigsten Schauspieler Deutschlands. Sein komisches Talent stellt er in Serien wie "Stromberg", "Mord mit Aussicht" und "Der kleine Mann" unter Beweis.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
sehr gutes Hörspiel 14. Mai 2011
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich möchte hier keine allzu lange Rezension schreiben, wo die positiven Merkmale dieses Hörspiels doch ganz klar auf der Hand liegen.
Diese wären:
- das Hörspiel hat ein ordentliches Tempo. Also keine allzu langen Dialoge oder Leerlauf.
- es wird Spannung erzeugt. Schon die Eingangsszene ist sehr gut und spannend gemacht.
- die Dialoge sind häufig richtig witzig und zum schmunzeln gemacht. Alleine die erste Szene im Call-Center ist hervorragend gelungen und super lustig.
- Der Hörer kann mitraten und man weiß nicht sofort wer der Täter ist.
- die Anzahl der auftretenden Charaktere ist gut gewählt. Es kommen nicht zu viele und nicht zu wenige Personen vor.
- Die Sprecher machen ihre Sache sehr gut. In meinen Augen glänzt, vor allem in den humorvollen Szenen, Bjarne Mädel am meisten. Aber keiner der Sprecher enttäuscht.
- Geräusche und Musik sind auch sehr gut und passen gut zur Handlung.

Die negativen Merkmale des Hörspiels sind für mich:
- ich
- finde
- keine...

Fazit: Glückwunsch an alle Mitwirkenden. Diesem Hörspiel kann man nur 5 Sterne geben. Ich war wirklich positiv überrascht und werde mir diese CD bestimmt noch häufiger anhören. Es wäre schön, wenn es weitere Produktionen dieser Art in nächster Zeit geben würde.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hoerspiel3 VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Sven Stricker wagt sich unter die Drehbuchautoren. Während man seinen Namen bislang vor allem mit exzellenten Regiearbeiten in Verbindung bringen konnte, gilt es ab sofort Augen und Ohren auch in eine weitere Richtung offen zu halten. Denn mit dem Krimistück 'Böses Ende' beweist Stricker, dass er auch im schriftstellerischen Bereich sein Handwerk absolut versteht.

Paul Uhlenbrock und Ulrich Kulenkampff arbeiten beide in einem Callcenter. Eines Tages werden sie Zeuge eines Streits am anderen Ende der Leitung. Zunächst wissen die beiden nicht so recht wie sie reagieren sollen. Die Polizei rufen? Sie entschließen sich dazu, persönlich bei der Adresse vorbeizuschauen und treffen dort eine völlig verstörte Frau an, welche die beiden kurzerhand wieder vor die Tür setzt. Tags darauf ist die Frau tot und die Polizei nimmt die beiden ins Visier.

Aber das ist erst der Anfang. Denn nachdem die beiden an ein höchst brisantes Foto geraten, nehmen sie die Nachforschungen selbst in die Hand.
Sven Stricker hält den Fokus zwar vor allem auf den beiden Hauptfiguren des Stücks, scheut sich aber nicht, auch mal einen Blick zu anderen Schauplätzen zu riskieren. Dies aber stets so wohldosiert, dass die Frage, wer denn nun tatsächlich der Täter war bis zum Ende hin offen bleibt. Versierte Krimihörer werden zwar möglicherweise schon frühzeitig den richtigen Verdacht hegen, nichtsdestotrotz flacht die Geschichte bis zum Ende hin nicht ab.
Grund dafür ist einerseits die recht turbulente Achterbahnfahrt der Handlung, bei der man nie so genau weiß, mit welcher Wendung man als nächstes zu rechnen hat. Zum zweiten aber genauso der sehr gut dosiert eingestreute Humor. Vor dem an sich ernsten Hintergrund eines Mords mag man sich das vielleicht im ersten Moment etwas schwer vorstellen können. Jedoch gelingt es Sven Stricker wunderbar das ganze so mit amüsanten Dialogstellen, grotesken Situationen und nicht zuletzt seinen beiden schrägen Hauptfiguren zu verknüpfen, dass das Hörspiel am Ende sowohl glaubwürdig als auch äußerst unterhaltsam gerät.

Auf einen Erzähler verzichtet Stricker hier völlig und einen solchen vermisst man auch zu keinem Zeitpunkt, was sehr für die Qualität des Dialogbuches spricht.
Besondere Bedeutung kommt hier dem Zusammenspiel von Bjarne Mädel und Florian Lukas zu. Und den beiden in ihren Rollen zu lauschen ist in der Tat ein Genuss. Aber auch die anderen Akteure liefern durchweg einwandfreie schauspielerische Leistungen ab. Sei es Gerd Baltus als Kommissar Bernauer, Kerstin Draeger als die Freundin der Ermordeten oder Ulrike C. Tscharre als Frau eines angesehenen Politikers.

Geräusche spielen hier nur am Rande eine Rolle und beschränken sich auf das wirklich wesentliche, um nachvollziehbare Räume zu schaffen. Die Musik wird ähnlich reduziert eingesetzt, oftmals sehr unauffällig im Hintergrund. Mir persönlich hat sowohl die Art des Einsatzes als auch die Zusammenstellung der Kompositionen selbst gut gefallen. In sich ist die Inszenierung nämlich sehr stimmig.

Fazit: Krimi-Freunde mit Humor kommen bei Sven Strickers neuesten Werk ganz sicher auf ihre Kosten. Hinsichtlich der schauspielerischen Qualität auf einer Linie mit Strickers Wallander-Hörspielen, inhaltlich allerdings deutlich aufgelockerter und amüsant anstelle von düster-bedrückend.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Überragend! 20. April 2011
Format:Audio CD
Inhalt:
Die beiden Call-Center-Agenten Kuli (Bjarne Mädel) und Paul (Florian Lukas) werden am Telefon unfreiwillig Zeugen eines Verbrechens - und befinden sich schon bald in einem Chaos aus Mord, Eifersucht, Friedenspolitik und thematisch sortierten Schallplatten ...

Story:
Sie schienen es ihm angetan zu haben. Die Rede ist von Bjarne Mädel und Florian Lukas, die Sven Stricker unbedingt noch einmal in einem seiner Hörspiele hören wollte und daher mit "Böses Ende" ein Hörspielskript verfasst hat, das ebenso spitzfindische Elemente besitzt wie die vergleichbaren Stücke "Herr Lehmann" und "Der kleine Bruder", die im Hörverlag erschienen sind und auf den Vorlagen von Sven Regener basieren. Nun also von Ivar Leon Mengers Psychothriller GmbH herausgegeben, bietet "Böses Ende" dem Zuhörer ein geradezu gewohntes Bild der beiden genannten Hörspiele. Ungemein viele Zeitsprünge sowie unerwartete und sehr direkte Ortswechsel schaffen eine extreme Dynamik innerhalb des Hörspiels, die zur Kurzweiligkeit entscheidend beiträgt. Im Spiel mit den einzelnen Charakteren beweist Sven Stricker sein großes Talent im Zeichnen von Personen, die unterschiedlicher wohl kaum sein können, dennoch aber immer wieder aufeinandertreffen und daher ungemein sympathisch erscheinen. Das Tollpatsch-Motiv, in das Bjarne Mädel spätestens seit seiner Rolle in der Fernsehserie "Stromberg" immer wieder gerne gesteckt wird, findet auch hier wieder seinen Anklang, doch damit nicht genug. Florian Lukas stellt den Antagonisten dar, der skurillerweise perfekt mit der Figur Ulrich Kulenkampff harmoniert, sodass letzten Endes nur das volle Lob für das Debuthörspiel von Sven Stricker als Skriptautor bleibt.

Sprecher:
Erstaunlicherweise hat man es angesichts der mitwirkenden Personen nicht mit einem Film zu tun, sondern mit einem Hörspiel. Doch woher rührt diese Assoziation mit einem Film? Nun, zum einen kennt man Gesichter wie die von Bjarne Mädel, Florian Lukas und Lutz Herkenrath, um nur beispielhaft diese drei zu nennen, aus zahlreichen Fernsehproduktionen, andererseits bieten alle Sprecher - und hierbei möchte ich keinen ausnehmen - ein außergewöhnlich hohes Maß an Authentizität. Angefangen bei den beiden zentralen Akteuren, Bjarne Mädel und Florian Lukas, die unzweifelhaft ihre Rollen grandios ausfüllen über Gerd Baltus in der Rolle eines Kommissars, der wohl nüchtern auf seine wohlverdiente Rente hinarbeitet und auch keinen Hehl daraus macht, dies zu verbergen, Kerstin Draeger, Ulrike C. Tscharre, Stephan Schad, Lutz Herkenrath bis hin zu Marike Fell, die ebenso wie alle anderen Sprecher eine überzeugende Darbietung abliefert, gelingt Regisseur Sven Stricker eine makellosse Auswahl hinsichtlich des Sprecherensembles für "Böses Ende". Im Übrigen werden diese in einem höchst ansprechenden Booklet und einer insgesamt außerordentlich guten Aufmachung dem Hörer präsentiert, eine mutige Variante der Gestaltung, die mir persönlich sehr zusagte, wie auch die Sprecherleistungen, die ungemein authentisch sind.

Musik und Effekte:
Doch damit noch nicht genug, der Hörer wird auch noch sanft dauerberieselt, was keinesfalls negativ gemeint ist. Bass- und Gitarrenspuren begleiten das Geschehen fast ohne Pause, sie bilden praktisch den roten Faden von "Böses Ende", das so viele Szenensprünge besitzt wie kaum ein zweites Hörspiel. Dabei setzt man auch wieder auf instrumentale Begleitungen von Tilman Ehrhorn, der auch schon an den "Wallander"-Hörspielen beteiligt war, die im Hörverlag erschienen. So entsteht ein idealer Rahmen für die Handlung von "Böses Ende", den die Sprecher exzellent ausfüllen. An Effekten wird genau das geboten, was man erwarten würde - die Handlungsorte sind stets klar gekennzeichnet, der Handlung zu folgen stellt keine gewaltige Herausforderung dar, im Gegenteil ist man stets sehr erheitert über die Geschehnisse, die real und wie aus dem Leben gegriffen scheinen. Insofern eine sehr ordentliche Inszenierung, die Kay Poppe zur Gesamtproduktion beisteuert.

Fazit:
Sven Strickers Debut verleitet mich zu der Aussage, ihn als Meister der Überraschung zu bezeichnen, denn so viele Wendungen innerhalb eines einstündigen Hörspiels erlebt man selten. In Zusammenarbeit mit Kay Poppe, der für die technische und musikalische Untermalung von "Böses Ende" zuständig ist, entsteht als Konsequenz aus dem hervorragenden Skript und den ausgezeichneten Sprechern ein dramatisches, urkomisches und schlichtweg unterhaltsames Hörspiel, das das Prädikat "sehr gut" wie kaum eine andere Produktion verdient hat. Eine weise Entscheidung von Ivar Leon Menger, das Duo Sven Stricker & Kay Poppe zu fördern, denn das hier Gebotene erfüllt alle geweckten Hoffnungen und Erwartungen.

Note 1
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