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Böses Ende: Krimi-Komödie [Audiobook] [Audio CD]

Ivar Leon Menger , Sven Stricker , Bjarne Mädel , Florian Lukas , Stephan Schad , Gerd Baltus , Ulrike C. Tscharre , Kerstin Draeger , Mareike Fell , Lutz Herkenrath
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Audio CD, Audiobook, April 2011 --  
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Kurzbeschreibung

April 2011
Die beiden Call-Center-Agenten Kuli (Bjarne Mädel) und Paul (Florian Lukas) werden am Telefon unfreiwillig Zeugen eines Verbrechens - und befinden sich schon bald in einem Chaos aus Mord, Eifersucht, Friedenspolitik und thematisch sortierten Schallplatten ... Erleben Sie die spannende Krimi-Komödie von Sven Stricker (dem mehrfach ausgezeichneten Regisseur von "Herr Lehmann" und der "Wallander"-Hörspiele), mit den bekannten Schauspielern Bjarne Mädel (Stromberg) und Florian Lukas (Nordwand) in den Hauptrollen. Es spielen außerdem: Stephan Schad, Gerd Baltus, Kerstin Draeger, Ulrike C. Tscharre, Mareike Fell, Lutz Herkenrath und Felix von Manteuffel als sehr spezieller Anrufer. Musik: Kay Poppe, Buch und Regie: Sven Stricker.

Hinweise und Aktionen



Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Psychothriller (April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942261057
  • ISBN-13: 978-3942261050
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 13 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 242.742 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Sven Stricker, Jahrgang 1970, studierte Literaturwissenschaften in Essen. Nach einem Volontariat bei einem Kinder- und Jugendbuchverlag kümmerte er sich um das dortige Hörspiel- und Liederprogramm. Seit 2001 lebt und arbeitet er als freier Regisseur und Bearbeiter in Hamburg. Seine Produktionen wurden u. a. mit dem Deutschen Hörbuchpreis und dem Publikumspreis beim Hörspielkino unterm Sternenhimmel ausgezeichnet. Er zählt zu den jüngsten und doch profiliertesten Regisseuren der deutschsprachigen Hörspielszene.Ivar Leon Menger, 1973 in Darmstadt geboren, arbeitet seit 2001 als freischaffender Werber, Regisseur und Hörspielautor. Seine Kurzfilme und Hörspiele erhielten zahlreiche Preise, u.a. Bester Kurzfilm (Geteiltes Leid, Berlinale
2002), Bestes Jugendhörspiel 2006 (Die Dr3i Hotel Luxury End, Hörspiel-Awards 2006), Bestes Erwachsenenhörspiel 2006 (Der Prinzessin, Hörspiel-Awards 2006) und Hörspiel des Monats (DODOS RÜCKKEHR, Hörspiel-Awards
2008).Sven Stricker, Jahrgang 1970, studierte Literaturwissenschaften in Essen. Nach einem Volontariat bei einem Kinder- und Jugendbuchverlag kümmerte er sich um das dortige Hörspiel- und Liederprogramm. Seit 2001 lebt und arbeitet er als freier Regisseur und Bearbeiter in Hamburg. Seine Produktionen wurden u. a. mit dem Deutschen Hörbuchpreis und dem Publikumspreis beim Hörspielkino unterm Sternenhimmel ausgezeichnet. Er zählt zu den jüngsten und doch profiliertesten Regisseuren der deutschsprachigen Hörspielszene.Bjarne Mädel gilt als einer der witzigsten Schauspieler Deutschlands. Sein komisches Talent stellt er in Serien wie "Stromberg", "Mord mit Aussicht" und "Der kleine Mann" unter Beweis.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
4.4 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sven Stricker wagt sich unter die Drehbuchautoren 24. April 2011
Von Hoerspiel3 VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Sven Stricker wagt sich unter die Drehbuchautoren. Während man seinen Namen bislang vor allem mit exzellenten Regiearbeiten in Verbindung bringen konnte, gilt es ab sofort Augen und Ohren auch in eine weitere Richtung offen zu halten. Denn mit dem Krimistück 'Böses Ende' beweist Stricker, dass er auch im schriftstellerischen Bereich sein Handwerk absolut versteht.

Paul Uhlenbrock und Ulrich Kulenkampff arbeiten beide in einem Callcenter. Eines Tages werden sie Zeuge eines Streits am anderen Ende der Leitung. Zunächst wissen die beiden nicht so recht wie sie reagieren sollen. Die Polizei rufen? Sie entschließen sich dazu, persönlich bei der Adresse vorbeizuschauen und treffen dort eine völlig verstörte Frau an, welche die beiden kurzerhand wieder vor die Tür setzt. Tags darauf ist die Frau tot und die Polizei nimmt die beiden ins Visier.

Aber das ist erst der Anfang. Denn nachdem die beiden an ein höchst brisantes Foto geraten, nehmen sie die Nachforschungen selbst in die Hand.
Sven Stricker hält den Fokus zwar vor allem auf den beiden Hauptfiguren des Stücks, scheut sich aber nicht, auch mal einen Blick zu anderen Schauplätzen zu riskieren. Dies aber stets so wohldosiert, dass die Frage, wer denn nun tatsächlich der Täter war bis zum Ende hin offen bleibt. Versierte Krimihörer werden zwar möglicherweise schon frühzeitig den richtigen Verdacht hegen, nichtsdestotrotz flacht die Geschichte bis zum Ende hin nicht ab.
Grund dafür ist einerseits die recht turbulente Achterbahnfahrt der Handlung, bei der man nie so genau weiß, mit welcher Wendung man als nächstes zu rechnen hat. Zum zweiten aber genauso der sehr gut dosiert eingestreute Humor. Vor dem an sich ernsten Hintergrund eines Mords mag man sich das vielleicht im ersten Moment etwas schwer vorstellen können. Jedoch gelingt es Sven Stricker wunderbar das ganze so mit amüsanten Dialogstellen, grotesken Situationen und nicht zuletzt seinen beiden schrägen Hauptfiguren zu verknüpfen, dass das Hörspiel am Ende sowohl glaubwürdig als auch äußerst unterhaltsam gerät.

Auf einen Erzähler verzichtet Stricker hier völlig und einen solchen vermisst man auch zu keinem Zeitpunkt, was sehr für die Qualität des Dialogbuches spricht.
Besondere Bedeutung kommt hier dem Zusammenspiel von Bjarne Mädel und Florian Lukas zu. Und den beiden in ihren Rollen zu lauschen ist in der Tat ein Genuss. Aber auch die anderen Akteure liefern durchweg einwandfreie schauspielerische Leistungen ab. Sei es Gerd Baltus als Kommissar Bernauer, Kerstin Draeger als die Freundin der Ermordeten oder Ulrike C. Tscharre als Frau eines angesehenen Politikers.

Geräusche spielen hier nur am Rande eine Rolle und beschränken sich auf das wirklich wesentliche, um nachvollziehbare Räume zu schaffen. Die Musik wird ähnlich reduziert eingesetzt, oftmals sehr unauffällig im Hintergrund. Mir persönlich hat sowohl die Art des Einsatzes als auch die Zusammenstellung der Kompositionen selbst gut gefallen. In sich ist die Inszenierung nämlich sehr stimmig.

Fazit: Krimi-Freunde mit Humor kommen bei Sven Strickers neuesten Werk ganz sicher auf ihre Kosten. Hinsichtlich der schauspielerischen Qualität auf einer Linie mit Strickers Wallander-Hörspielen, inhaltlich allerdings deutlich aufgelockerter und amüsant anstelle von düster-bedrückend.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gutes Hörspiel 14. Mai 2011
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich möchte hier keine allzu lange Rezension schreiben, wo die positiven Merkmale dieses Hörspiels doch ganz klar auf der Hand liegen.
Diese wären:
- das Hörspiel hat ein ordentliches Tempo. Also keine allzu langen Dialoge oder Leerlauf.
- es wird Spannung erzeugt. Schon die Eingangsszene ist sehr gut und spannend gemacht.
- die Dialoge sind häufig richtig witzig und zum schmunzeln gemacht. Alleine die erste Szene im Call-Center ist hervorragend gelungen und super lustig.
- Der Hörer kann mitraten und man weiß nicht sofort wer der Täter ist.
- die Anzahl der auftretenden Charaktere ist gut gewählt. Es kommen nicht zu viele und nicht zu wenige Personen vor.
- Die Sprecher machen ihre Sache sehr gut. In meinen Augen glänzt, vor allem in den humorvollen Szenen, Bjarne Mädel am meisten. Aber keiner der Sprecher enttäuscht.
- Geräusche und Musik sind auch sehr gut und passen gut zur Handlung.

Die negativen Merkmale des Hörspiels sind für mich:
- ich
- finde
- keine...

Fazit: Glückwunsch an alle Mitwirkenden. Diesem Hörspiel kann man nur 5 Sterne geben. Ich war wirklich positiv überrascht und werde mir diese CD bestimmt noch häufiger anhören. Es wäre schön, wenn es weitere Produktionen dieser Art in nächster Zeit geben würde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Böses Ende 22. Juni 2012
Von Poldis Hörspielseite TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Erster Eindruck: Ein Mord und seine Folgen

Kuli ist neu in der Stadt und arbeitet den ersten Tag in einem Call Center. Dort lernt er Paul kennen, und gemeinsam bekommen die beiden einen Anruf, in dem eine Frau offensichtlich bedroht wird. Gemeinsam fahren sie zu der Wohnung und finden die Frau übel zugerichtet vor. Doch am nächsten Tag bekommen sie Besuch von der Polizei ' die geheimnisvolle Anruferin wurde ermordet...

Sven Stricker sorgt mit seinen Hörspielproduktionen immer wieder für Aufmerksamkeit für seine innovativen Ideen. Auch 'Böses Ende' hat eine genauere Betrachtung verdient, ist es doch ein sehr unterhaltsames und außergewöhnlicher Krimi. Schön ist, dass hier kein zynischer Kommissar oder ein ungleiches Ermittlerteam im Mittelpunkt steht, sondern zwei stink-normale Typen, nicht mal besonders clever. Hieraus ergibt sich oftmals ein großer Witz, der zum Unterhaltungswert jede Menge beiträgt ' beispielsweise wenn der unsichere Kuli von einem Fettnapf in den nächsten tritt und Paul deswegen ziemlich genervt ist. Doch neben dem witzigen Aspekt steht eine intelligente Krimihandlung im Vordergrund, die mit einem grandiosen Aufbau und einem mehr als überraschenden Ende punkten kann. Gleich mehrere zwielichtige Gestalten, getrieben von egoistischen Wünschen, treiben ihr Unwesen, bald weiß der Hörer kaum noch, was er eigentlich glauben soll. Und auch Kuli und Paul geraten auf Abwege und nutzen ihre Chancen aus ' ein weiterer Punkt, weswegen die Hauptfiguren nicht nur als strahlende Helden dastehen, was sie umso sympathischer macht. Es geht um Korruption, das Machtgefüge der Politik, persönlich enttäuschte Liebe und einen ziemlich unausstehlichen Chef. Mal wird ein nüchterner Blick auf eine leidenschaftslose Beziehung geworfen, mal über eine ordentlich sortierte Plattensammlung gewitzelt. Das alles macht richtig Spaß, das Skript ist hervorragend und auch die Umsetzung kann sich an hohen Maßstäben messen lassen. 'Böses Ende' ist ein ungewöhnlicher Krimi, eine Mischung aus verschiedenen Stilrichtungen und mehr als gelungen, sondern eine klare Empfehlung wert.

Der Sprechercast ist mit 9 Stimmen nicht sonderlich umfangreich, aber dafür sehr gut besetzt, für jede Rolle wurde ein passender Sprecher gefunden. Bjarne Mädel, der bisher nicht sonderlich in Hörspielen in Erscheinung getreten ist, hat als Kuli eine ebenso wichtige wie witzige Rolle bekommen. Diese kann er mit seiner charmant verpeilten Art und einer konstant sehr guten Leistung wunderbar umsetzen. Ihm zur Seite steht Florian Lukas als Paul, auch er ist sehr überzeugend und kann mit Spontanität und einer glaubwürdigen Sprechweise punkten. Sehr gut hat mir Ulrike C. Tscharre als ebenso desillusionierte wie machthungrige Susanne Bürger gefallen, die in ihrer Stimme immer die negative Atmosphäre ihres Charakters durchscheinen lässt. Auch die anderen Sprecher wie Lutz Herkenrath, Stephan Schad und Mareike Fell.

Mit einer klassisch besetzten Band auch Keyboards, Gitarre und Bass ist der Soundtrack zum Hörspiel unter der Leistung (und Komposition) von Kay Poppe entstanden. Er hat einen eher lockeren Klang für die Handlung gewählt, der sich nicht sonderlich aufdrängt und die Geschichte wirken lässt, ohne seine Wirkung zu verlieren und an den richtigen Stellen Akzente zu setzen.

Eine innovative Idee ist auch im Booklet zu finden, in dem den Sprechern eine Frage zu ihrem Charakter mittels Mimik und Gestik auf einem Foto beantworten. Umso mehr geht dieses Konzept auf, da die Fotos in Schwarz-Weiß gehalten sind, während sonst ein kräftiges Orange verwendet wird. Auch auf dem Cover sind die beiden Hauptsprecher abgebildet ' eine sehr gelungene Gestaltung!

Fazit: Witzig, spannend, unterhaltsam und mit einem richtig guten Schluss ' ein außergewöhnliches Hörspiel, das man sich unbedingt einmal anhören sollte!
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