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Böses Blut: Roman
 
 

Böses Blut: Roman [Kindle Edition]

Arne Dahl , Wolfgang Butt
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (66 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Mord an einem schwedischen Literaturkritiker in den USA ruft die Spezialeinheit für "Gewaltverbrechen von internationalem Charakter" auf den Plan. Arne Dahls hochspannender Politthriller Böses Blut zeigt die atemlose Jagd Paul Hjelms und seiner Kollegen auf einen scheinbar motivlosen Serienkiller.

Der schwedische Literaturkritiker Lars-Erik Hassel wird auf dem Flughafen von New York in einer Besenkammer grausam gefoltert und ermordet. Ein Motiv? Fehlanzeige! Die Spezialeinheit A-Gruppe um den Ermittler Paul Hjelm soll in Stockholm den mutmaßlichen Täter abfangen, der sich Informationen des FBI zu Folge auf dem Flug nach Schweden befindet. Doch der Zugriff misslingt kläglich. Eine atemberaubende Jagd unter großem Zeitdruck beginnt. Weitere Morde geschehen, scheinbar zusammenhanglos, doch mit der gleichen unverkennbaren Handschrift des Gesuchten. Hjelm und seine Kollegin Kerstin Holm reisen in die USA, um dort Details über den so genannten Kentucky-Mörder zu erfahren, der einst nach der gleichen Methode mordete, aber bei einem Autounfall ums Leben kam. Dort entwickeln beide eine aberwitzige Theorie. Auch die Kollegen in Schweden bleiben nicht untätig, doch die Zeit drängt.

Der schwedische Literaturwissenschaftler Jan Arnold, der unter dem Pseudonym Arne Dahl nach Misterioso seinen zweiten Krimi in Deutschland vorlegt, sieht sich gerne in der Tradition seiner großen Vorbilder Sjöwall/Wahlöö. "Krimis sind eine recht gute Art und Weise, das den Geschehnissen der Gegenwart innewohnende Verbrechen hervor zu locken", hat der Autor einmal in einem Interview deutlich gemacht. Diesen Anspruch löst Dahl in seinen sozialkritischen Politkrimis vorbehaltlos und radikal ein. Die Ereignisse der Gegenwart sind seine Quellen, Internet und Tageszeitungen seine Informanten. Nach Dahls Aussage repräsentiert jeder Ermittler der A-Gruppe außerdem eine ganz besondere charakterliche Seite des Autors. Auf zehn Romane hat Dahl seine Serie ausgelegt, in deren Zentrum jeweils eine andere Figur des Teams stehen soll. Das Konzept klingt viel versprechend: Serienkrimi ohne Verschleiß der Hauptfigur. Ich lege mich gerne fest, Arne Dahl wird die Krimileser noch mit einer Reihe hervorragender Thriller der Extraklasse verwöhnen. --Ulrich Deurer

Pressestimmen

»Mit diesem Roman hat sich der Schwede Dahl in die erste Reihe der internationalen Thrillerautoren geschrieben. ›Böses Blut‹ ist weit mehr als die schnell konsumierte und ebenso schnell wieder vergessene Thrillerkonfektion. Dahls Roman hat literarisches Niveau.« Der Spiegel

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Xirxe TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die 'Spezialeinheit beim Reichskriminalamt für Gewaltverbrechen von internationalem Charakter' in Stockholm, kurz A-Team genannt, steht wegen Nichtbeschäftigung kurz vor der Auflösung. Da naht 'Entspannung': Ein Serienmörder aus den USA ist auf dem Weg nach Schweden, das A-Team ist in Alarmbereitschaft. Schon nach kurzer Zeit werden mehrere Tote gefunden, auf grausame Art und Weise gefoltert und ermordet. Doch es lässt sich kein Muster erkennen, völlig untypisch für einen Serienmörder scheint er seine Opfer wahllos auszuwählen. Kerstin Holm und Paul Hjelm, Mitglieder des A-Teams, fliegen nach New York, um mehr über die bisherigen Ermittlungen des FBI zu erfahren.
Endlich mal ein Krimi ohne schwedische depressive Ermittler :-) Natürlich haben auch die Angehörigen des A-Teams ihre Schwächen (wie auch Stärken), aber zur Abwechslung mal keine 'normale' Lebenssinnkrise (sieht man von Paul Hjelm ab) die sich in Form von Resignation, Frust und Flucht in den Alkohol äußert. Statt dessen ein verkrachter Bodybuilder, ein geläuterter Ex-Staranwalt, ein energiegeladener Jazzbassist... Die Figuren werden detailgetreu dargestellt mit all ihren Vor- und Nachteilen, ihren Widersprüchen und inneren Konflikten.
Dahl gelingen ungewöhnliche, durchaus vergnügliche Bilder (Zwei Lungenentzündungen kamen durch die Luft gesegelt und suchten ihre rechtmäßigen Besitzer), aber er spart auch nicht mit Gesellschaftskritik. Bemerkenswert ist ein zweiseitiger Part, in dem Hjelm sich Gedanken über das Verhalten der Unternehmen in der Gesellschaft macht. Obwohl das Buch bereits 1998 erschienen ist, lässt es sich 1:1 auf die Bankenkrise des letzten Jahres übertragen.
Weshalb nicht die volle Punktzahl? Im Klappentext wird in der Zusammenfassung erklärt, dass es sich um das zweite Buch mit Kommissar Hjelm handelt. Direkt darunter in der Autorennotiz steht hingegen, es wäre sein erster Fall. Nach der Lektüre würde ich nun sagen, es ist das zweite Buch. Ein weiterer Grund für den Abzug sind die überdurchschnittlich vielen Rechtschreibefehler.
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ein neuer, spannender Roman um die spezielle Ermittlergruppe, in deren Mittelpunkt erneut vor allem der gebrochene Held Paul Hjelm steht. Die zunehmend mit ihrer in Frage stehenden Existenzberechtigung ringenden Stockholmer Kriminalbeamten werden aus ihrem vorgezogenen Winterschlaf gerissen, als ein mit eiskalter Präzision vorgehender Serienmörder mit dem Ticket seines jüngsten Opfers, eines berüchtigten schwedischen Literaturkritikers, nach Schweden einreist. Schon bald beschäftigen sich die Ermittler mangels Alternativen entweder mit dürftigen Fakten oder auf mehr oder weniger bizarren Hypothesen beruhenden Theorien und der Autor läßt keine Gelegenheit aus, die unterschiedlichen Charaktere zu entwickeln und ihnen mehr Tiefe als im ersten Teil zu verleihen.
Hat man sich nach dem brutalen Auftakt, der die kommenden Schrecken nur andeutet - was aber schon völlig ausreichend ist, um die Phantasie des geneigten Lesers anzuregen - auf diese Weise ein wenig einlullen lassen, gewinnt die Geschichte zunehmend an Tempo, einen hübsch exotischen Besuch von Paul Hjelm und Kerstin Holm beim FBI in New York inklusive.
Erneut besticht Dahl durch intelligente Wortspiele, einen brilliant gestrickten Plot, in dem die Wahrheit mehr als einen doppelten Boden hat, interessante Persönlichkeiten, mit denen er den Roman bevölkert, einen sehr speziellen Humor und einer entschieden zu starken Prise übertriebener Symbolik. Die letzten 200 von mehr als 350 Seiten lassen nicht los, die Spannung nimmt stetig zu.
Leider läßt auch die drastische Beschreibung grausamster Folter- und Tötungsakte nicht nach und wird gegen Ende nur noch von ein paar schlichteren, aber nicht weniger blutrünstigen Schießereien abgelöst. Das Buch hätte weder in Punkto Spannung noch in Sachen tiefschürfender gesellschaftspolitisch-philosophischer Überlegungen (dies ist ein schwedischer Krimi, es geht nicht ohne ...) gelitten, wenn Dahl auf dieses übermäßige Blutvergießen verzichtet hätte. Böses Blut, um einen im Roman überstrapazierten Gedanken aufzugreifen, kehrt wieder - als Nachtlektüre im heimischen Kuschelbett ist dieses Buch definitiv nicht geeignet.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
etwas widersprüchlich 23. November 2004
Von helmut seeger TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Dahls Krimi, von dem der "Spiegel" damals ganz begeistert war, mit Sjöwall und Wahlöö zu vergleichen, ist etwas übertrieben. Im Vergleich mit den großartigen düsteren Gesellschaftsdramen aus den 70ern präsentiert Dahl zwar ein Figurenpanorama an Ermittlern, das tatsächlich an die großen Vorgänger erinnert, das war's dann aber auch schon. Die erstaunliche Brutalität des Killers, mit dem er auf der Serienmörderekelskala sicher punkten konnte, wird konterkariert von der stets präsenten Ironie der Ermittler und des Autors, die bis zu slapstickhaften Szenen reicht. Die schauderhaftesten Szenen, gefolgt von einem Ablacher und gemildert von melancholischen Lebens- und Beziehungserfahrungen aus dem Leben der beteiligten Polizisten ergibt eine Mischung, die mal mehr, mal weniger überzeugt. So weist der Roman zwar starke Szenen auf, nimmt sich dabei aber selber nicht immer ernst. Die Geschichte der Serienkillerfamilie ist darüberhinaus schon ziemlich weit aus der psychologischen Klamottenkiste hergeholt. Der politische Bezug zum Irak, der sich am Ende ergibt, weist dann wieder eine gewisse Aktualität (auf dem Stand des Erscheinens ) auf. So ist das Fazit wie der Roman: etwas widersprüchlich.
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Für zwischendurch
Wenn man erst mal die Hürden lauter kleiner Nebengeschichten der Beteiligten umschifft hat, ist es richtig spannend und manchmal auch amüsant. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von Böschungshobel veröffentlicht
nichts für seichte Gemüter
Es ist ein sehr spannendes Buch und der Schreibstil lässt sich gut lesen. Allerdings ist es an manchen Stellen etwas heftig, so dass es keine sehr leichte Lektüre ist. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Deborah veröffentlicht
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Vorweg muss ich gestehen, dass ich kein großer Fan der skandinavischen Autoren (Nesbo, Adler-Olsen, Dahl, Mankell) bin und den Hype nicht wirklich nachvollziehen kann. Lesen Sie weiter...
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Leider eine Enttäuschung für mich - sehr zerklüftelt, unrealistisch und für mich nicht wirklich spannend und mitreißend. Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von acko1102 veröffentlicht
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Böses Blut. Ein etwas trauriges und brutales Must-Have, für alle die den zweiten Teil der Arne-Dahl-Reihe lesen möchten. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Lem veröffentlicht
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Die Story um eine Stockholmer Spezialeinheit, die die Morde eines nach Schweden übergesiedelten Serienmörders aufklärt, ist eigentlich nicht nicht schlecht, aber die... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von mbu veröffentlicht
Ist leider den Speicherplatz auf dem Reader nicht wert
Abstruses Team, die Story wirkt wie von einem Serienmoerderschreibprogramm erstellt ist flach und zotig. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Bbono veröffentlicht
Spannender Krimi
Ich habe mir dieses Buch als E-Book für Kindle herunter geladen und war anfangs etwas skeptisch. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von SlowFox veröffentlicht
abgebrochen bei 13%
Schön zu lesen, dass ich nicht der Einzige bin, der das Buch nicht bis zum Ende geschafft hat.

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Vor 1 Monat von Holger Weihrauch veröffentlicht
Lustiges, brutales Buch mit gutem Ende
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Vor 1 Monat von THenkel veröffentlicht
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