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Böse Träume
 
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Böse Träume [Gebundene Ausgabe]

Anne Fine , Ursula Kösters-Roth
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 325706389X
  • ISBN-13: 978-3257063899
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 927.835 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nicht immer ist eine übersinnliche Begabung auch eine Freude für die, die sie besitzen. Diese Erfahrung macht die zwölfjährige Melinda eines Tages, als ein Mädchen in ihre Klasse kommt, das eine so merkwürdige Ausstrahlung hat, dass sich niemand freiwillig neben sie setzen will.

Über den Autor

Anne Fine, geboren 1947 in Leicester/England, Studium der Geschichte und Politikwissenschaft und lebte in Kanada und den Vereinigten Staaten. Die Autorin lebt heute in Durham/England.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wolfgang Gonsch TOP 1000 REZENSENT
Sie lesen gern? Sie sind eine Leseratte? Stellen Sie sich vor, sie legen ihre Hand auf ein Buch und wissen was drin passiert. Nicht nur das, sie erleben es buchstäblich am eigenen Leib: Freude, Abenteuer, Glück, aber auch Schmerzen, Leid, Unglück. Man meint es ist ein Traum aller gern lesenden Menschen: Ein Buch einmal richtig durchleben, in diese andere Welt eintauchen, mitfühlen, miterleben, mitleiden. Man weiß, es ist "nur" ein Buch und nach dem Lesen hat man doch die vertraute Realität wieder um sich herum. Aber was, wenn dieses Durchleben echt weh tut, Schmerzen bereitet, ruhigen Schlaf raubt und einsam macht?

Angefangen hat alles eines schönen Morgens im Sommer. Die Klassentür ging auf und da stand sie, Imogen Tate, die Neue in Melindas Klasse. Melinda ist ein Bücherwurm, mit Haut und Haaren. Sie liest ständig. Um sie in die Klassengemeinschaft zurückzuholen, soll sie sich doch um die Neue kümmern, sie in das Schulleben einführen.

Bald merkt Melinda, dass ihre neue Nachbarin seltsam ist. Denn sie liest nicht, mehr noch, sie hat panische Angst vor Büchern. Ja, sie hasst sie sogar. Für Leseratte Melinda völlig unbegreiflich. Doch komischerweise stellt Melinda fest, dass Imogen sämtliche Bücher kennt, sie kann einfach in geschlossene Bücher schauen! Ist sie eine Hexe? Hat sie das zweite Gesicht? Diese Fragen beschäftigen Melinda.

Imogen hat es nicht leicht. Viele Schüler und sämtliche Lehrer wenden sich von ihr ab, finden sie unheimlich, seltsam, rätselhaft. Aber gerade diese Tatsache ist für Melinda so interessant und spannend wie ein Buch. Sonderbare Menschen aus vielen Büchern sind ihr inzwischen sehr vertraut. Denn "Bücher über einfache, harmlose Menschen, die einfache, harmlose Dinge tun, liest doch keiner. Höchstens Dreijährige - eventuell." Melinda versucht das Rätsel ihrer Banknachbarin zu lösen und sie von ihrer Gabe oder ihrem Fluch zu befreien. Und die Antwort sucht sie wo? Natürlich in den Büchern.

Da taucht noch eine geheimnisvolle Kette auf, die eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt.

Ob es ihr dann auch gelingt, Imogen von dieser Fähigkeit zu befreien, damit sie wieder Bücher lesen kann, ohne bereits im Voraus zu wissen, wie sie enden, damit sie zurück auf ihre alte Schule gehen und sich über neue Freundschaften freuen kann und damit sie glücklich und frei sein kann und die Schatten der Zukunft ihr nicht länger die Freude am Leben nehmen können.

Ein wunderbares Jugendbuch, originell, ergreifend, leicht und unterhaltsam, egal wie alt Sie sind.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Melinda, eine Leseratte und Einzelgängerin, bemerkt, dass die Neue (Mitschülerin Imogen) sehr merkwürdig auf den Kontakt mit Büchern reagiert. Melinda beobachtet ihre Sitznachbarin und kommt Schritt für Schritt der Wahrheit näher. Imogen jedoch wird immer mehr von Schülern und auch Lehrern gemieden. Da beschließt Melinda, Imogen von dem bösen Zauber zu befreien, auf dessen Spur Melinda - nicht zuletzt durch ihre Leidenschaft für das Lesen - gekommen ist. Melinda ist bereit, dafür auch Opfer zu bringen.
Dies war das erste Buch von Anne Fine, das ich gelesen habe. Es ist in der Ich-Form aus der Sicht Melindas geschrieben. Realistisch sind die Beschreibungen der handelnden Personen, Mütter, Mitschüler, Lehrer; deshalb liest man gerne weiter, um zu erfahren, wie diese mit dem Zauber umgehen, der auf Imogen lastet.
Das Ende der Erzählung hat mich enttäuscht zurückgelassen - im Gegensatz zu Melinda!
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Von RainLeser VINE™-PRODUKTTESTER
"Böse Träume" ist ein typischer Anne Fine Jugendroman. Von der Länge überschaubar und kompakt. Thematisch raffiniert. Sprachlich leicht aber niveauvoll.

Melinda ist eine ausgemachte Büchernärrin. Jede verfügbare Minute verbringt Sie mit der Nase in ihren Büchern. Umso verärgerter ist sie, als man ausgerechnet ihr die neue Mitschülerin Imogen aufs Auge drückt. Sie soll ihr in der ersten Zeit als Schulpatin zur Seite stehen. Dumm nur, dass Imogen Bücher meidet. Mehr noch. Sie scheint eine panische Angst schon vor der bloßen Berührung zu haben. Melindas Neugier ist geweckt. Und bald auch ihre Hilfsbereitschaft. Denn Imogen scheint wie mit einem Fluch belegt. Eines Tages findet Melinda den Schlüssel zu dem Geheimnis und entwirft einen nicht ungefährlichen Rettungsplan.

Anne Fine ergreift in ihren Romanen für Jugendliche oft problematische Themen. So zum Beispiel in "Das Baby Projekt" ungewollte Schwangerschaften bei Teenagern oder in "Typisch Tulipa" die Frage, ob es das grundsätzlich "Böse" im Menschen gibt. Etwas Böses oder eher Verwünschtes scheint auch um Imogen zu sein. Alle Mitschüler meiden Sie. Sie hat die "Gabe" den Inhalt von Büchern durch die bloße Berührung zu erspüren und durch Fotos die Zukunft sehen zu können. Und obwohl ihre Mitschüler nichts von dieser Gabe wissen, Imogen hält diese streng geheim, scheint es doch ein instinktives Zurückweichen vor ihrer Andersartigkeit zu geben.

Da es sich um einen Jugendroman handelt, fertigt Anne Fine das Thema kurz und knapp ab. Melinda findet das Geheimnis heraus und schreitet zur Tat. Das ist vergnüglich zu lesen. Hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck.
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