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Böse Schafe: Roman Gebundene Ausgabe – 27. August 2007


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch; Auflage: 3. Auflage, (27. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462039148
  • ISBN-13: 978-3462039146
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,2 x 19,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 320.235 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Eine der sprachmächtigsten Autorinnen der deutschen Gegenwartsliteratur.«, SZ, 18.05.2013

»Die beiden und ihre Liebesgeschichte interessieren einen schon nach wenigen Seiten so sehr, dass man das Buch kaum mehr weglegen möchte. [...].Ein herausragendes Buch.«, Spiegel Online

»Dieses Buch selbst ist ein Glück...eine jener großen Liebesgeschichten, wie sie in der Literatur aller Zeiten rar waren und sind.«, Der Spiegel, Ingo Schulze

»Traurig, wahr, von großer Wucht. [...] Dieses Buch ist eine nackte Wahrheit, aber diese Nacktheit ist eine poetische Kraft.«, Süddeutsche Zeitung, Ijoma Mangold

»Am Ende dieses so hinreissenden wie anrührenden Romans [...], möchte man – allein, um der Erzählerin noch eine Weile zuhören zu können – gleich wieder von vorne beginnen.«, Neue Zürcher Zeitung

Werbetext

»Am Ende dieses so hinreißenden wie anrührenden Romans angelangt, möchte man – allein, um der Erzählerin noch eine Weile zuhören zu können – gleich wieder von vorne beginnen.« Neue Zürcher Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

73 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H. Horstmann am 19. September 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Einen Menschen lieben und im nachhinein nicht wissen, wer er eigentlich war: Unzählige Romane voller Klischees sind zu diesem Thema geschrieben worden - selten allerdings derart berührend wie in Böse Schafe, dem neuen Buch der Berliner Schriftstellerin Katja Lange-Müller.
Die Autorin treibt die Fremdheits-Konstellation auf die Spitze. Soja, die Aushilfsblumenhändlerin, liebt einen Mann, von dem sie erst später erfährt, dass er drogenabhängig ist. Sie entdeckt sein Tagebuch und muss erkennen, dass sie in diesem überhaupt nicht vorkommt. Behutsam nähert sich Soja in dem Roman ihrem Du, einem gewissen Harry, der wie sie aus der DDR stammt. Behutsam, denn Katja Lange-Müller vermeidet die Charakterisierung ihrer Hauptfigur mit allzu großem Selbstmitleid.

Dabei taucht sie ein in das Westberlin vor dem Mauerfall. Der Leser erkennt die kaputte Gemütlichkeit einer Welt wieder, in der die Aussteiger und noch nicht die ehrgeizigen Hauptstädter das Szene-Bild dominieren. Sprachwitz und Schnodderschnauze statt austauschbarer Urbanität: Katja Lange-Müller, die 1984 aus der DDR nach Westberlin übersiedelte, beherrscht viele Tonlagen virtuos. Und sie schafft in diesem wunderbaren Roman etwas, was nur die wenigsten können: Sie lässt den Figuren ihre Würde - bemerkenswert angesichts des Tabu-Milieus, in dem die Handlung spielt.

Am Ende bleibt Soja der Traum von einer gemeinsamen Vergangenheit, die kein später gefundenes Tagebuch zerstören kann: "Wir haben einander und Zeit; nichts sonst, doch davon ganz viel, obwohl es scheint, als existiere sie gar nicht mehr."
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dieter Hellfeuer am 12. Oktober 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Katja Lange-Müller gelingt mit diesem Buch das Kunststück, eine Liebesgeschichte von derart authentisch wirkender Intimität zu erzählen, die vergessen lässt, dass es sich um einen Roman und nicht etwa um reale Tagebuchaufzeichnungen oder Briefe handelt. Nichts an diesem Text wirkt gekünstelt oder gar konstruiert, nichts gefühlsduselig oder gar anbiedernd, und gerade dadurch erzeugt sie eine ungeheuere Nähe zu ihrer Protagonistin, eine Nähe, die einen sämtliche emotionalen Wechselbäder durchleiden lässt, die die Liebe zu einem heroinsüchtigen Menschen mit sich bringt, eine Liebe, die in doppeltem Sinne stärker und schmerzhafter ist als die Sucht.
Dabei ist Böse Schafe" alles andere als ein betroffenheitsschwangerer "Drogenroman". Es ist ein von großer Empathie gezeichnetes Bild zweier sich durch das Leben mogelnder Existenzen im Westberlin der Vorwendezeit, die auf ebenso komische wie tragische Weise eine Symbiose eingehen. Dass Katja Lange-Müller trotz ihrer pointierten Milieuschilderungen jener Nach-68er-Loser-Boheme nahezu alle linksromantischen Klischees zu umschiffen vermag, ist nicht minder bemerkenswert.
Bleibt zu hoffen, dass Katja Lange-Müller auf diesem Weg weitermacht, auch wenn sie angekündigt hat, dass mit Böse Schafe" ihre Berlin-Trilogie" abgeschlossen sei. Es gibt reichlich Themen für eine Autorin, die so klasse schreiben kann.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jan Viebahn am 2. Dezember 2007
Format: Gebundene Ausgabe
„Na, Mausepuppe, wohin geht’s?“ Dieser Satz, der schon nach wenigen Seiten in Katja Lange-Müllers neuem Roman „Böse Schafe“ fällt, wird das Leben seiner Protagonistin Soja nachhaltig auf den Kopf stellen. Genau dieser Satz ist es nämlich, mit dem Harry ebenjene Soja begrüßt, die von Anfang an von ihm begeistert ist.
Die Geschichte des Romans beginnt im April des Jahres 1987 im Westen Berlins, das zu diesem Zeitpunkt von einer Wende noch nichts ahnen konnte. Ebenso wie die Autorin selbst hat die Hauptdarstellerin Soja, getauft auf den Namen einer russischen Partisanin, Mitte der Achtziger das marode Ostberlin gegen den Westen eingetauscht, wo sie sich mit Gelegenheitsjobs wie dem der Aushilfsblumen-verkäuferin mehr schlecht als recht über Wasser hält.
Doch mit dem Eintritt des heroinsüchtigen und, wie sich im Laufe des Romans herausstellen soll, auch HIV-positiven Harry in ihr Leben verändert sich alles. Soja wird zu einer Art Sozialarbeiterin, die sich aufopferungs- und liebevoll um die Liebe ihres Lebens kümmert. Dies jedoch, der Leser wird es bald erahnen, vergebens. Trotz eines Anti-Drogen-Programms, der Triade, mit dessen Hilfe Soja eine Art Rund-um-die-Uhr-Betreuung für Harry auf die Beine stellt, gelingt es ihr nicht, Harry von seiner Drogensucht zu befreien.
Was zunächst den Eindruck eines tieftraurigen Romans macht, bei dem es um den Tod und das Dahinsiechen von Harry geht, entpuppt sich im Verlauf als teils komische, teils dramatische, aber in jedem Falle bewegende Liebesgeschichte, die durchaus gespickt ist mit heiteren Momenten und einem gewissen Maß an Ironie.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MyandMar HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 14. Februar 2008
Format: Audio CD
Katja Lange-Müller hat einen Roman über eine prekäre Liebe in Berlin geschrieben, nicht schön und romantisch, sondern tiefschwarz, aber trotzdem eigentümlich optimistisch. Nun liest sie das Buch selbst vor.

"Es gibt drei Wege, um klug zu werden: durch Nachdenken, das ist der Edelste, durch Nachahmung, das ist der Einfachste, durch Erfahrung, das ist der Bitterste."
Diesen Satz von Konfuzius findet die Ich-Erzählerin des Romans "Böse Schafe" im Tagebuch ihres ehemaligen Freundes Harry. Soja wird im Laufe dieses Hörbuches alle drei Wege beschreiten.
Sie, die 1986 von Ost- nach Westberlin ausgewandert ist, wird mit dem Bittersten beginnen: der Erfahrung. Diese sammelt die Enddreißigerin in Form von Harry, den sie am 17. April 1987 kennenlernt und aus der sich wider jeder Vernunft für die nächsten drei Jahre eine Liebes- und in vielerlei Hinsicht auch eine gegenseitige, schicksalhafte Abhängigkeitsgeschichte entwickelt, denn Harry ist ein Ex-Häftling, Junkie und zudem noch HIV-positiv.

Zehn Jahre später findet Soja eben dieses kleine Tagebuch, in das Harry, während ihrer gemeinsamen Zeit, seine Gedanken, Gefühle und Lebenskommentare in genau 89 Sätzen schrieb, und was sie jetzt anregt, nach-, vielleicht auch umzudenken, bevor sie sich ganz aufgibt. In den vergangenen Jahren lebte sie mit dem Toten und fing zunehmend an, ihn nachzuahmen.
Harrys Lebensgedanken dienen ihr nun als Erinnerungsstütze, um die Leerstellen ihrer damaligen gemeinsamen Zeit zu füllen und zu ergänzen. Auch sie selbst ist eine derartige Leerstelle, denn Harry hat sie in diesem Heft mit keiner Silbe erwähnt.
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