oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 10,65 eintauschen?
Böse Philosophen: Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Böse Philosophen: Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung [Gebundene Ausgabe]

Philipp Blom
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 24,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Freitag, 24. Februar: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Böse Philosophen: Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 10,65 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Hinweise und Aktionen

Videos ansehen



Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit Der taumelnde Kontinent: Europa 1900 - 1914 EUR 14,90

Böse Philosophen: Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung + Der taumelnde Kontinent: Europa 1900 - 1914
Preis für beide: EUR 39,80

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

  • Dieser Artikel: Böse Philosophen: Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung. Details

  • Der taumelnde Kontinent: Europa 1900 - 1914

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wenn es eine Unsterblichkeit gibt, schrieb Diderot in seinem diesbezüglichen Enzyklopädie-Artikel, dann nur im Gedächtnis der Menschen, die sich an das Leben und Werk der Toten erinnern. Dazu hat Philipp Blom auf eine Weise beigetragen, über die sich die radikalen Aufklärer gefreut hätten. Mit seiner emphatischen Erzählung hat er sie aus der Krypta des Vergessens geholt und für uns lebendig werden lassen." Manfred Geier, Süddeutsche Zeitung, 14.03.11 "Das schöne Buch bietet em Leser durchweg Erkenntnisgewinn und zugleich Leselust...". Lutger Lütkehaus, Neue Zürcher Zeitung, 29.07.11 "Philipp Blom zeichnet ein faszinierendes Porträt des vorrevolutionären Paris. ... Leichtfüßig und doch präzise verschränkt er individuelle Lebensläufe mit den drängenden zeitgenössischen Strömungen. ... Ein engagiertes Plädoyer - und eine äußerst spannende Lektüre." Michael Freund, Der Standard, 07.05.11 "Ein lesenswertes Buch, das sich das "vergessene Erbe der Aufklärung" zur Herzensangelegenheit macht - ebenso brillant wie unterhaltsam." Ludger Lütkehaus, Neue Zürcher Zeitung, 29.06.11 "Eine große Geschichtserzählung auf der Basis penibler Recherche, die Leser von der ersten bis zu letzten Seite fesselt." Hellmut Butterweck, Wiener Zeitung.01.07.11 "Detailreich, anregend." Adolf Holl, Die Presse, 09.07.11.

"Philipp Blom hat mit seinem fesselnden philosophischen Panorama, mit seiner Schilderung der Welt der Intellektuellen in der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts ein Tor zu neuer Befassung mit ihnen aufgestoßen. Erst wenn man den Kreis soweit schlägt, wie er es tut, kommen kulturgeschichtliche Zusammenhänge in den Blick, die von den heute üblichen monographischen Darstellungen nicht erfasst werden." Henning Ritter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.03.11 "Philipp Blom rehabilitiert die "bösen Philosophen" der Aufklärung. ... Ein ebenso gelehrtes wie amüsantes Buch. ... Die philosophischen Fragen, um die damals gerungen wurde, breitet Blom mit leichter Hand vor uns aus. Reichlich eingestreute Anekdoten sorgen dafür, dass wir auch in den theorielastigen Passagen nicht die Geduld verlieren." Jörg von Uthmann, Die Welt, 12.03.11 "Philipp Blom hat die Wege der bürgerlichen Aufklärer Mitte des 18. Jahrhunderts verfolgt und präzise ein intellektuelles Gravitationszentrum der Zeit verortet. ... Die 'bösen Philosophen' erklären, dass Aufklärung nichts ist, was Intellektuellen ohne Risiko in den Schoß fällt und sich dann in Menschen verkörpert, die auf einem Sockel stehen." Mario Scalla, Frankfurter Rundschau, 02.04.11 "Eine gut lesbare und intelligente Kulturgeschichte mit reichlich Farbe, Polemik und Pathos." Alfred Pfoser, Falter, 18.03.11 "In seinem Buch 'Böse Philosophen' schildert der britische Historiker Philipp Blom höchst anregend und anschaulich, wie im Pariser Salon d'Holbach von Denkern wie Diderot, Rousseau, Hume und vielen Gästen der moderne Mensch neu erfunden wurde." Volker Isfort, Abendzeitung, 12.04.11 "Blom gelingt es sehr überzeugend, die Gedanken der Epoche wieder zum Leben zu erwecken." Tim Caspar Boehme, die tageszeitung, 17.03.11

Kurzbeschreibung

Paris, wenige Jahre vor Ausbruch der Revolution: Im Salon des Barons d'Holbach treffen sich regelmäßig die besten Köpfe Europas. Denis Diderot, David Hume, Laurence Sterne, Jean-Jacques Rousseau und viele andere Denker des 18. Jahrhunderts streiten um eine zeitgemäße Philosophie, die die Religion hinter sich lässt und allein auf die Kraft des Verstandes setzt, aber auch den Leidenschaften angemessenen Platz einräumt. Philipp Blom erzählt ein Kapitel europäischer Geschichte und bringt die radikale Variante der Aufklärung wieder in Erinnerung, die eine Idee von einer wirklich menschlichen Gesellschaft hatte. Ein historisches Meisterstück und philosophisches Plädoyer zugleich.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Stichwortverzeichnis
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

 

Kundenrezensionen

9 Rezensionen
5 Sterne:
 (7)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.2 von 5 Sternen (9 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Überaus lesenswert, 26. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Böse Philosophen: Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung (Gebundene Ausgabe)
Eine ausführliche Darstellung der radikalen Aufklärung, also des Denkens jener Philosophen, die im Salon des Barons Holbach versammelt waren. Eine sehr parteiische Darstellung, das muss man sagen, wer nicht zu den positiven Gestalten des Buches gehört, bekommt so einiges ab (Voltaire zum Beispiel, noch schlimmer ergeht es Rousseau), aber da immer rational nachvollziehbar argumentiert wird, ist es dem Leser auch leicht möglich, sich sein eigenes Urteil zu bilden, bzw. den Plan zu fassen, das noch beinmal nachzulesen. Die leidenschaftliche Zuneigung des Autors zu den radikalen Aufklärern berührt sehr sympathisch und macht die Lektüre zu einem höchst erfreulichen Erlebnis: Man lern eine Menge über das 18. Jahrhundert und Denkströmungen, die fast aus dem Bewusstsein gedrängt worden sind; man ist angehalten, die sich immer wieder durchsetzende Geringschätzung des Aufklärung zu überdenken und zu revidieren; man gewinnt vor allem viel Einblick in das Leben und das Werk von Diderot. Das alles erlebt man in einem Text, der einem das Gefühl gibt, direkt mit den großen Männern in Holbachs Salon zu verkehren, eingeführt von einem Kenner (Philipp Blom), der es versteht, auf sehr sympathische Weise über sehr komplexe Gegenstände zu reden und Lust macht, sich weiter damit zu befassen.

Auch literarisch ein Genuss, brillant geschrieben, gut lesbar, unterhaltsam und gelegentlich mit einer Prise Humor angemessen gewürzt. (Die wenigen sprachlichen Ungenauigkeiten sind zu verschmerzen. Mit der falschen Verwendung des Wortes »ultmativ«, die uns Marketing-Fuzzis mit ihren mangelnden Englischkenntnissen beschert haben, wird man sich in Zukunft wohl abfinden müssen. Nur schade, dass uns auf diese Weise das Wort »ultimativ«, für das es keinen Ersatz gibt, abhanden kam.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Haben wir das Erbe der Aufklärung vergessen?, 24. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Böse Philosophen: Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung (Gebundene Ausgabe)
Der Wiener Historikers Philipp Blom studierte Geschichte, Philosophie und Judaistik in Wien und Oxford und promovierte in Geschichte. In seinem Buch "Böse Philosophen" beschäftigt er sich mit den Vordenkern der Aufklärung - und kommt zu einem radikalen Schluss: Es wird systematisch verdrängt, dass wir unsere Werte nicht der Religion verdanken, sondern der Aufklärung - und zwar nicht der eines Jean Jaques Rousseau, sondern der des radikaleren Denis Diderot. Der Buchtitel ist ironisch zu verstehen, denn für den Autor sind diese Intellektuellen keineswegs böse, sondern die zukunftsweisenden Köpfe der Epoche.

Als die "radikalen Aufklärern" bezeichnet Blom die Clique von Freunden, die sich im Pariser Salon des Barons Holbach trafen und bei Essen und Trinken "philosophierten". Die besten Köpfe Englands, wie Adam Smith, Lawrence Sterne oder David Hume, drängten sich, zu diesem Kreis Zugang zu erhalten. In dieser lockeren Atmosphäre eines Pariser Salons entstand in der Mitte des 18. Jahrhunderts die Idee der "radikalen Aufklärung". Darunter versteht Blom die radikale Abwendung von dem leidenden und zu Tode gefolterten Gott des Christentums, sowie die radikale Zuwendung hin zum Leben "nach der Natur", hin zur Erforschung der Naturgesetze. Denn diese radikalen Aufklärer sahen in der Religion den Feind von Freiheit, Vernunft, Wahrheit, Lust und Ethik. Eine Gesellschaft, die sich aus der schuldbeladenen christlichen Moral ableitet, bedeutete für sie Versklavung.

Als Gegenpol zu dieser Gruppe um Diderot und Holbach baut der Historiker Blom zwei Figuren auf, die bis heute unser Bild von der Aufklärung prägten und zu Unrecht dominierten: Voltaire und Rousseau. Voltaire sei nur ein Financier von Fürsten gewesen, ohne eigenes philosophisches Werk, der vor Angst um sein Geld Gott als moralische Schutzmacht vor Dieben gebraucht hätte. Und auch Rousseau betrieb nach Blom das Gegenteil von Aufklärung. Nämlich die Verklärung seines eigenen Egos. Ein Schmerzensmann, der es liebte, von seiner Angebeteten gezüchtigt zu werden. Rousseau gründete seine eigene, private Religion: Den Glauben an die Unschuld der Natur und an die Schuld der Gesellschaft, an das schlechte Gewissen.

Dennoch hat Rousseau unser Bild der Aufklärung entscheidend geprägt. Er gilt als "guter" Philosoph - zu Unrecht, findet Blom. Für ihn waren seine Wegbegleiter Denis Diderot und Baron Paul Thiry d'Holbach die wahren Aufklärer. Doch sie wurden im Schatten von Rousseau marginalisiert und galten als "böse", weil sie den Frevel begingen, Gott zu leugnen.

Philipp Blom will die radikalen Aufklärer rehabilitieren, er ist überzeugt: Rousseau ebnete den Weg für die Unterdrückung des Menschen im Namen des "Guten", die Legitimierung des Stalinismus und anderer politischen Unterdrückungssysteme. Jean-Jaques Rousseau war kein Menschenfreund, sondern ein Feind der menschlichen Freiheit - und das alles im Namen der Aufklärung. Um die ideale Gesellschaft zu schaffen, dürfe der Staat auch Zwang anwenden, so Rousseau. Blom führt diese Haltung darauf zurück, dass Rousseau tiefreligiös war und ohnehin auf ein besseres Leben nach dem Tod hofft.

Mein Fazit:
Der Historiker Philipp Blom hat ein fesselndes Buch über gar nicht fromme Philosophen der Aufklärung geschrieben. Anekdotenreich und empathisch schildert er die Beziehungen der Besucher im Pariser Salon Holbach. Dabei bedient er sich einer brillanten Erzähltechnik, Leben und Lehre der geschilderten Personen fließen elegant ineinander. Das Buch ist für mich ein historisches Meisterstück und philosophisches Plädoyer zugleich. Es bringt die die radikale Variante der Aufklärung wieder in Erinnerung, die eine Idee von einer wirklich menschlichen Gesellschaft hatte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen spannend und informativ geschrieben, 16. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Böse Philosophen: Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung (Gebundene Ausgabe)
Kein trockenes Philosphiebuch liegt vor uns, sondern eine tiefgründige, informative und noch dazu spannend geschriebene Beschreibung der Aufklärung in Paris. Selten wird man so faszinierend und lebendig Teil eines "Aufklärungssalons" in Paris, erfährt von den Nöten und Herausforderungen mutig denkender Geister, die gegen die herrschende Clique aus Adel und Kirche zu denken wagten. Und angesichts der Aufstände in den arabischen Ländern denkt man sich: das habe ich doch gerade gelesen, was die jetzt, 250 Jahre später, wollen.......
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen







Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de