Das beste Buch von Jonathan Kellerman ist "Böse Liebe" nicht, aber es ist trotzdem gut zu lesen und hält am Ende auch noch eine wirklich spannende Auflösung bereit!
Alex Delaware erhält eines Tages ein Tonband, auf dem eine Kinderstimme sagt: "Böse Liebe. Böse Liebe. Ich will deine böse Liebe nicht." Danach sind schreckliche Schreie zu hören. Alex will natürlich sofort herausfinden, was es mit diesem Tonband auf sich hat. Nach einigen Überlegungen fällt ihm immerhin ein, was der Begriff "böse Liebe" ihm sagen sollte: vor vielen Jahren hatte Alex gezwungenerweise an einem Symposium teilgenommen, bei dem es um das Konzept von böser Liebe vs. gute Liebe ging. Der Psychologe, der diese Konzepte entwickelte, war auch Leiter eines Heims für schwer erziehbare Kinder...
Nach und nach findet Alex heraus, dass noch mehr Psychologen, die auf diesem Symposium waren, ermordet wurden. Ist er der nächste?
Wie gesagt, ganz spannend erzählt, auch mit netten Einlagen aus Alex' Privatleben mit seinem neuen Hund etc., spannender Showdown, interessante Auflösung, aber - trotz allem nicht hundertprozentig überzeugend!