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Böse Hexen gibt es nicht: Versuch einer interdisziplinären Betrachtung des Hexenwesens [Taschenbuch]

Eckhard Freuwört
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

28. Juni 2005
Versuch einer interdisziplinären Betrachtung des HexenwesensWer kennt nicht das Bild von der "bösen Hexe"? Wie kam es zu diesem Sprachgebrauch? Im vorliegenden Buch wird die historische Entwicklung des Hexenwesens neu beleuchtet. Zahlreiche historisch gesicherte Puzzleteile aus scheinbar voneinander unabhängigen Wissensgebieten, ergänzt durch logische Schlussfolgerungen, führen zu einem neuen Bild. Danach waren die Hexen frühe, empirisch arbeitende Naturwissenschaftlerinnen und Heilerinnen, die es verstanden, die Kräfte der Natur zu nutzen und die aus Neid und Konkurrenzdenken heraus aufgrund eben dieses Wissens gezielt diffamiert worden sind.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 216 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (28. Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833431830
  • ISBN-13: 978-3833431838
  • Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 20,3 x 1,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.172.629 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Autorenkommentar

Dieses Sachbuch über das Hexenwesen steht nicht im Widerspruch zur offiziellen Geschichtsschreibung, schließt aber eine Menge von Lücken. Lücken, welche durch Weglassungen entstanden sind. Es ist schon bemerkenswert: Der ehemalige Methodistenpater John Marco Allegro näherte sich der Thematik in den Siebzigern seitens der Philologie, der hamburger Ethnologe Dr. Christian Rätsch in den Neunzigern seitens der Ethnologie und Pharmazie und Eckhard Freuwört aktuell seitens Archäologie, Biologie und Chemie. Und alle kommen zu den gleichen Schlüssen.

Klappentext

Wer kennt nicht das Bild von der „bösen Hexe“? Wie kam es zu diesem Sprachgebrauch? Im vorliegenden Buch wird die historische Entwicklung des Hexenwesens neu beleuchtet. Zahlreiche historisch gesicherte Puzzleteile aus scheinbar voneinander unabhängigen Wissensgebieten, ergänzt durch logische Schlussfolgerungen, führen zu einem neuen Bild. Danach waren die Hexen frühe, empirisch arbeitende Naturwissenschaftlerinnen und Heilerinnen, die es verstanden, die Kräfte der Natur zu nutzen und die aus Neid und Konkurrenzdenken heraus aufgrund eben dieses Wissens gezielt diffamiert worden sind.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Hexen und Magier 9. Juli 2005
Format:Taschenbuch
Was macht frau, wenn frau als Freifliegende bei Regenwetter irgendwo zu Besuch ist und sich langweilt? Ich bin in eine Bibliothek gegangen. Dort fand ich "Böse Hexen gibt es nicht". Zuerst dachte ich, dass sei wieder so ein kommerzielles BdS, doch weit gefehlt. Es ist ein Sachbuch. Beschreibungen magischer Techniken, Ritualanleitungen und auch Rezepte sucht frau vergebens, aber das ist bei einem Sachbuch auch nicht anders zu erwarten. Das ist auch nicht der Inhalt des Buches. Der Inhalt des Buches ist eine weit gespannte, vorurteilsfreie Betrachtung des Hexenwesens. Der Autor schlägt einen weiten Bogen, ausgehend vom Schamanismus am Ende der letzten Eiszeit über die mittelalterliche Inquisition bis zu den heutigen Hexen und Naturreligionen. Er belegt anhand von anschaulichen Beispielen, wie sich die Geschichte der Hexerei entwickelt hat und welche Techniken dabei zum Einsatz gekommen sind bzw. heute noch kommen. Besonders interessant daran: Das Kapitel "Hexenlaboratorium Küche?" Aber auch alle anderen Kapitel sind hervorragend informativ: die Zeittafel, die anschauliche Beschreibung der Aufgaben einer Hagia, die exemplarisch angeführten Hexenmittel und die Ausführungen über Hexen heute. Frau bemerkt sofort, dass dem Autor die Scene ziemlich bekannt sein muss. Er hat sein Buch wie ein Puzzlespiel zusammengesetzt. Die einzelnen Puzzleteile liefert die heutige anerkannte Wissenschaft mit vielen isolierten Fakten. Hier werden sie zusammen betrachtet. Da sie einander ergänzen, ergibt sich ein neues Hexenbild, dass überhaupt nicht zu den üblichen Vorurteilen passt. "Böse Hexen..." ist mein Geheimtipp. Für alle, die sich für Mittelalter, Hexerei und verwandte Gebiete interessieren, ist es die Pflichtlektüre schlechthin! Daher hat das Buch die fünf Sterne trotz fehlender Anleitungen absolut verdient!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert! 30. Oktober 2005
Format:Taschenbuch
Neugierig geworden durch eine Rezension in der "grow!". Nur zögerlich gekauft, da teuer. Auch missfiel mir der Titel doch ganz arg. Und dann verschlungen... Ich erwartete eine Neuauflage der Thesen von Gimbutas, English, Ehrenreich, Murray. Aber Fehlanzeige. Diese Personen werden nicht mal erwähnt. Stattdessen verwendet der Autor einen völlig anderen Ansatz, nämlich die medizinische Nutzung natürlicher Stoffe nebst ihrer Wirkungen durch ungefähr 12 Jahrtausende hindurch - mal durch Schamanen, mal durch Druidissinnen, später durch Hagazussas und heute durch die Pharmaindustrie. Er beschreibt, welche Konkurrenzsituationen daraus entstanden sind und wie die Reaktionen aussahen bzw. noch aussehen. Wer heute vom Vorurteil der 'Bösen Hexen' profitiert. Ein spannendes Sachbuch, auch wenn ich mit der Hexendefinition des Autors nicht ganz einverstanden bin. Der Autor selbst bezeichnet sein Buch zwar als hochgradig spekulativ, aber alle von ihm angeführten Fakten passen perfekt zusammen. Sie ergänzen die lückenhafte, offizielle Geschichtsschreibung. Wie war das doch gleich - Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben?
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