Aus der Amazon.de-Redaktion
Dieser Ratgeber eignet sich für alle Börsenneulinge und ambitionierte Aktienkäufer. Er beantwortet die 150 häufigsten Fragen zum Börsengeschehen rund um Aktienkurse, Neuemissionen, politische Auswirkungen auf Aktienentwicklungen und riskanten Termingeschäften. Uwe Lang gibt konkrete Tips zum Aktienkauf, erklärt aber auch den Zusammenhang von Zinsniveau und Aktienkurs und andere wissenswerte Sachverhalte rund um die Börse.
Auch Laien werden bereits gemerkt haben, daß bei steigenden Zinsen die Aktienkurse in die Tiefe stürzen. Im Sommer 1998 fielen die Aktien um 30 bis 40 Prozent. Aktien werden erst attraktiv, wenn die Zinsen fallen. Grundsätzlich ist durch die Anlage Aktie mehr Kurs-Gewinn zu erwarten, als durch Anleihen. Bei einem durchschnittlichen Zinsniveau von höchstens vier Prozent sind die Aktienkurse im Vergleich dazu durchaus doppelt so hoch wie zu einer Hochzinszeit mit acht Prozent.
Wann soll gekauft und wann verkauft werden? Das ist sicher einer der am häufigsten gestellten Fragen von Börsianern. Es gilt die Regel: "Sell on good news, buy on bad news." Oder: "Kaufe, wenn die Kanonen donnern." Streiktage oder andere als politisch krisenreiche Tage sind Kauftage. Sobald eine negative Schlagzeile über ein Unternehmen in den Nachrichten verbreitet wird, sollte zugekauft werden. Auch wenn es schwerfällt, die Aktie nicht sofort abzustoßen.
Manche Aktien werden in den Medien oder sogar von Banken angepriesen und so gepusht. Diese Propaganda ist zunächst negativ zu werten, da sie den Preis der Aktie in die Höhe treiben kann. Noch mehr Vorsicht ist geboten, wenn trotz erstklassiger Gewinnsituation weitere Gewinnverdoppelungen versprochen werden. Ein kompetentes Buch, das in die Tiefe des Börsengeschehens eindringt. -- Corinna S. Heyn
Pressestimmen
18.09.1999 / Die Welt: Uwe Lang kennt 150 Antworten "Knapp, präzise und handlich."
16.10.1999 / Der Tagesspiegel: Gewinner legen Aktien langfristig an "Ein einfach geschriebenes, mit anschaulichen Beispielen gefüttertes Einführungsbuch für die Börse: ideal für Einsteiger."
28.01.2000 / Cash: Geld und Börse "Der unterhaltsame und sehr pointierte Schreibstil sorgt dafür, dass bei der Lektüre keine Langeweile aufkommt und sich auch der Börsenanfänger schnell zurecht findet."
Kurzbeschreibung
In Börsenwissen kurz und bündig wertet Uwe Lang nicht nur seine Erfahrungen aus den jüngsten Turbulenzen an den Weltfinanzmärkten aus, sondern er verfolgt auch ein neues didaktisches Konzept: Die kurzen, je für sich abgeschlossenen Texte und die Querverweise erlauben eine gezielte Lektüre im selbstgewählten, dem persönlichen Zeitbudget und den individuellen Vorkenntnissen angepassten Rhythmus.
Der Verlag über das Buch
Börsen-Durchblick von Erfolgsautor Uwe Lang
Wissen Sie genau, was es mit der Chartanalyse auf sich hat oder welche Rolle die Inflationsrate für die künftige Entwicklung der Börsenkurse und für das eigene Finanzvermögen spielt? Oder können Sie auf Anhieb sagen, ob sinkende Zinsen in Europa tatsächlich immer gut für den Wert der eigenen Aktienbestände sind und welche Rolle dabei die Konjunktur in den Vereinigten Staaten spielt?
Wenn Sie diese Fragen nicht auf Anhieb beantworten können - und möglicherweise noch viele andere haben, dann sollten Sie bei Uwe Lang Börsenwissen kurz und bündig reinschauen. Knapp, präzise und handlich präsentiert der Autor des Bestsellers Der Aktien-Berater die Antworten auf diese und alle übrigen Kernfragen rund ums Thema Geld und Börse.
Die 150 kurzen, in sich abgeschlossenen Texte behandeln die Themengebiete: - Vermögensanlage - Börsenpsychologie - Einflußgrößen, Indikatoren und Signale - Der richtige Zeitpunkt zum Handeln - Standard-,Wachstums- und Nischenwerte - Erfolgversprechende Analyseformen und -methoden
Eine Übersicht der behandelten Fragen und zahlreiche Querverweise zwischen den 150 Texten im Frage- Antwort-Schema erlauben eine gezielte Lektüre dem individuellen Zeitbudjet und den Vorkenntnissen des Lesers angepasst. Ein ausführliches Schlagwortregister bietet zugleich den alphabetischen Zugriff auf Erklärungen aller wichtigen Begriffe in ihrem sachlichen Zusammenhang.
Der Autor Uwe Lang studierte Theologie und Pädagogik und beschäftigt sich seit 1970 intensiv mit dem Börsengeschehen. Er ist seit 1988 Herausgeber der "Börsensignale", einem der erfolgreichsten Börsenbriefe. Als langjähriger Campus-Autor hat er zahlreiche Bücher zum Thema Börse geschrieben.
Über den Autor
Uwe Lang studierte Theologie und Pädagogik und war bis 1992 hauptberuflich evangelischer Pfarrer. Er beschäftigt sich seit 1970 intensiv mit dem Börsengeschehen. Seit 1988 ist er Herausgeber der "Börsensignale", einem der erfolgreichsten Börsenbriefe (beste Durchschnittsrendite aller deutschen Börsenbriefe in den letzten drei Jahren). Im Campus Verlag erscheinen derzeit neben vielen anderen Büchern von Uwe Lang die Bücher Der Aktien-Berater (11. Aufl. 2000) und Aktien ohne Stress (5. Aufl. 2000).
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Uwe Lang "Börsenwissen kurz und bündig" Ist es möglich, sich durch Börsengeschäfte ein stetiges und verlässliches Zusatzeinkommen zu verschaffen? Nein. Die Börse entwickelt sich dazu zu wenig gradlinig. Kurzfristig kann ich mit meiner Geldanlage schief liegen und langfristig doch noch Recht behalten. Ich kann möglicherweise monatelang gar keine Gewinne erzielen und plötzlich in zwei Monaten mehr verdienen als in den zwei Jahren davor. Weil ich mich auf diese Gewinne aber nicht verlassen kann, muss ich immer beachten, dass nur solches Geld in Aktien oder ähnliche Risikopapiere fließen darf, das nicht für eine baldige Verwendung vorgesehen ist. Was ich in ein paar Monaten brauche, darf nicht in die Börse fließen. Erst recht darf ich für meine Zukunftsplanung nicht mit möglichen Börsengewinnen rechnen. Die fallen einem zu, aber man kann sie nicht erzwingen. Wer zu viel wagt, weil er meint, unbedingt Geld an der Börse "machen" zu müssen, verliert auf die Dauer... Wie wichtig sind eigentlich die fast täglich veröffentlichten Zahlen zur Konjunktur-, Preis- und Arbeitsmarktentwicklung in den USA? Auf den ersten Blick scheinen diese Zahlen von außerordentlich hohem Wert zu sein, denn bereits Sekunden nach der Veröffentlichung werden an sämtlichen Weltbörsen so heftige Bewegungen registriert, dass man meinen könnte, ein zuverlässiger Hellseher habe soeben die Indexstände der Aktien für die nächsten Wochen oder Monate bekanntgegeben. Das Rätsel, was die Anleger in aller Welt bewegt, hysterisch auf wenig aussagekräftige und ohnehin nur vorläufige Daten zu reagieren, ist schnell gelöst. Um auf vermutete Kursausschläge sofort reagieren zu können, legen immer mehr Händler gegen 14.30 Uhr MEZ, dem Zeitpunkt, an dem die Daten bekanntgegeben werden, zahlreiche Stop-Orders. Diese bewirken, dass bei einem festgesetzten höheren Kurs sofort und automatisch gekauft wird beziehungsweise bei einem festgesetzten tiefen Kurs automatisch verkauft wird. Solche Stops greifen also ab gewissen Kursverschiebungen und sorgen für eine Eigendynamik. Diese heftigen Ausschläge wiederum bewirken, dass sich immer weitere Marktteilnehmer entschließen, entsprechende Orders zu setzen. "Die Zahlen aus Amerika" erhalten deshalb ein immer größeres Gewicht und lösen schon im Vorfeld ihrer Veröffentlichung Hoffnungen und Ängste aus - gerade so, als ließe sich mit ihrer Hilfe der Trend für ein ganzes Jahr ablesen. Regelmäßig aber beruhigen sich die Märkte bereits nach einigen Stunden. Ein paar Tage später können sich schon wieder andere Trends aufgrund neuer Zahlen einstellen.
Auszug aus Börsenwissen kurz und bündig. Die 150 häufigsten Fragen - und 150 geldwerte Antworten. von Uwe Lang. Copyright © 0. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Ist es möglich, sich durch Börsengeschäfte ein stetiges und verlässliches Zusatzeinkommen zu verschaffen? Nein. Die Börse entwickelt sich dazu zu wenig gradlinig. Kurzfristig kann ich mit meiner Geldanlage schief liegen und langfristig doch noch Recht behalten. Ich kann möglicherweise monatelang gar keine Gewinne erzielen und plötzlich in zwei Monaten mehr verdienen als in den zwei Jahren davor. Weil ich mich auf diese Gewinne aber nicht verlassen kann, muss ich immer beachten, dass nur solches Geld in Aktien oder ähnliche Risikopapiere fließen darf, das nicht für eine baldige Verwendung vorgesehen ist. Was ich in ein paar Monaten brauche, darf nicht in die Börse fließen. Erst recht darf ich für meine Zukunftsplanung nicht mit möglichen Börsengewinnen rechnen. Die fallen einem zu, aber man kann sie nicht erzwingen. Wer zu viel wagt, weil er meint, unbedingt Geld an der Börse »machen« zu müssen, verliert auf die Dauer... Wie wichtig sind eigentlich die fast täglich veröffentlichten Zahlen zur Konjunktur-, Preis- und Arbeitsmarktentwicklung in den USA? Auf den ersten Blick scheinen diese Zahlen von außerordentlich hohem Wert zu sein, denn bereits Sekunden nach der Veröffentlichung werden an sämtlichen Weltbörsen so heftige Bewegungen registriert, dass man meinen könnte, ein zuverlässiger Hellseher habe soeben die Indexstände der Aktien für die nächsten Wochen oder Monate bekanntgegeben. Das Rätsel, was die Anleger in aller Welt bewegt, hysterisch auf wenig aussagekräftige und ohnehin nur vorläufige Daten zu reagieren, ist schnell gelöst. Um auf vermutete Kursausschläge sofort reagieren zu können, legen immer mehr Händler gegen 14.30 Uhr MEZ, dem Zeitpunkt, an dem die Daten bekanntgegeben werden, zahlreiche Stop-Orders. Diese bewirken, dass bei einem festgesetzten höheren Kurs sofort und automatisch gekauft wird beziehungsweise bei einem festgesetzten tiefen Kurs automatisch verkauft wird. Solche Stops greifen also ab gewissen Kursverschiebungen und sorgen für eine Eigendynamik. Diese heftigen Ausschläge wiederum bewirken, dass sich immer weitere Marktteilnehmer entschließen, entsprechende Orders zu setzen. »Die Zahlen aus Amerika« erhalten deshalb ein immer größeres Gewicht und lösen schon im Vorfeld ihrer Veröffentlichung Hoffnungen und Ängste aus - gerade so, als ließe sich mit ihrer Hilfe der Trend für ein ganzes Jahr ablesen. Regelmäßig aber beruhigen sich die Märkte bereits nach einigen Stunden. Ein paar Tage später können sich schon wieder andere Trends aufgrund neuer Zahlen einstellen.