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Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise. Der Weg in den Dritten Weltkrieg
 
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Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise. Der Weg in den Dritten Weltkrieg [Gebundene Ausgabe]

Günter Hannich
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 316 Seiten
  • Verlag: Kopp Verlag (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3930219344
  • ISBN-13: 978-3930219346
  • Größe und/oder Gewicht: 21,7 x 14,2 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 274.485 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Günter Hannich
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Aktienmärkte jagen von Rekord zu Rekord. Es entsteht der Eindruck, daß jeder spielend ohne Arbeit reich werden kann. Dieses Buch wird Ihnen die Augen öffnen: Wir stehen vor dem größten Börsenkrach, den die Welt je gesehen hat. Unser Geldsystem wird an seinen inneren Widersprüchen zerbrechen. Weil die Politiker und die Hochfinanz mit ihren internationalen Machtkartellen alles daran setzen, die Stunde der Wahrheit so lange wie möglich hinauszuzögern, bläht sich das System immer mehr auf. Die Umverteilung des Kapitals von Arm nach Reich geschieht immer schneller. Doch die Finanzblase wird platzen. Eine Weltwirtschaftskrise von ungeahntem Ausmaß wir die Folge sein. Sie wird für die meisten zu unbeschreiblicher Armut und Elend führen, am Ende sogar zu einem neuen Weltkrieg. Günter Hannichs Analysen sind präzise und fundiert. Sie münden in konkrete Strategien und sind von bestechender Logik. Günter Hannich hat so recht ... es tut richtig weh!

Der Autor über sein Buch

Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise-Weg in den 3. Weltkrieg
Oftmals taucht heute die Frage auf, wie sich unser Finanzsystem und hier speziell die Börsen weiterentwicklen werden. Von den meisten Experten sind hier äußerst optimistische Stellungnahmen zu vernehmen, vor allem was die langfristige Entwicklung angeht. Doch könnte es nicht auch ganz anders kommen? Sprechen die fundamentalen Voraussetzungen unseres Finanzsystems überhaupt für einen dauerhaften Anstieg der Wirtschaftszahlen und Börsenwerte? Bestätigt die Geschichte ein ewiges Wachstum, oder muß es immer wieder einen Zusammenbruch geben?

Der explodierende Schuldenturm

Unser Wirtschaftssystem baut letztlich auf einer immer schnelleren Ausweitung der Verschuldung auf. Dies bestätigt ein Blick in die gesamtwirtschaftliche Finanzierungsrechnung der Deutschen Bundesbank: War die Gesamtverschuldung (Kredite von Staat, Wirtschaft und Privathaushalten) in Deutschland noch 1960 bei nur 311 Mrd. DM steigerte sich die Last bis 1980 schon auf 2370 Mrd. DM. Letztes Jahr wurde bereits die Grenze von 10000 Mrd. Mark durchbrochen. Wie schnell deutlich wird, handelt es sich dabei um ein exponentielles, also explosives Wachstum, welches mit immer schnellerer Geschwindigkeit abläuft. Die Entwicklung bedeutet eine Verdopplung der Kredite alle 10 Jahre. Dadurch hat sich die Schuldenlast seit 1960 um das 33 fache gesteigert. Mit dieser Ausweitung der Verpflichtungen ist eine entsprechend steigende Zinslast verbunden. Demgegenüber wächst das Bruttoinlandsprodukt nur linear, also um annähernd gleiche Beträge pro Jahr: Seit 1960 hat sich hier die Wirtschaftsleistung nicht einmal vervierfacht - also mehr als achtmal langsamer als die Schuldenlast. Das bedeutet, daß die Bedienung der Schulden einen immer größeren Anteil an der Wertschöpfung der Volkswirtschaft beansprucht, weil der Zuwachs an Produktivität nicht ausreicht, um die exponentiell steigenden Zinslasten zu kompensieren, was sich vor allem in Zeiten anziehender Zinsen bemerkbar macht. Konnten vor einiger Zeit die höheren Kapitalkosten noch durch kräftige Produktionssteigerungen aufgefangen werden, ist dies in einem Umfeld von Marktsättigung und zunehmendem Wettbewerb kaum noch möglich. In diesem Prozeß wird es für die Wirtschaft deshalb zunehmend schwieriger, Gewinne einzubringen, weil die Kapitalkosten immer größere Anteile davon beanspruchen. Die erzielbare Rendite muß deshalb in der produktiven Wirtschaft sinken, was in einem Renditerückgang um 1,3 Prozent jährlich, seit 1990 deutlich wird.

Vom Börsenboom zum Börsenkrach

Weil sich in der realen Wirtschaft Investitionen deshalb immer weniger lohnen, fließt das Kapital zunehmend in den spekulativen Sektor - die Börsen beginnen zu boomen. Die Bewertungen der Aktien müssen sich dabei immer mehr von der realen Entwicklung abkoppeln - die Überbewertung steigt. Zwangsläufig werden dieser Entwicklung letztlich schwere Einbrüche auf dem Börsenparkett folgen. Die Investitionsquote wird danach massiv einbrechen, weil die aufkommenden Unsicherheiten jedes Investment als riskant erscheinen lassen. Erst durch eine massive Kapitalvernichtung in der Krise schließt sich der Kreis wieder und es beginnt ein neuer Zyklus im kapitalistischen System aus Aufbau, explodierende Verschuldung, Börsenboom, Geldcrash und Krise. Die Geschichte bestätigt dabei diesen Ablauf in einem Zyklus von jeweils etwa zwei Generationen - die Zusammenbrüche von 1873 und 1929 sind Beispiele dieser Entwicklung. Die heute propagierten optimistischen Vorhersagen sehe ich unter diesem Gesichtspunkt jedenfalls als sehr zweifelhaft an.

Für die meisten Menschen ist unser Geldsystem eine gegebene Größe, über das man sich keine weiteren edanken zu machen braucht. Wer jedoch den Funktionsmechanismen auf die Spur kommt, erkennt schnell, daß der Zinskapitalismus auf ständige xpansion angewiesen ist. Da es aber in einer endlichen Welt kein unendliches Wachstum geben kann, ist das System zum Scheitern verurteilt. Weil die Politiker und die Hochfinanz mit ihren internationalen Machtkartellen alles daran setzen, die Stunde der Wahrheit so lange wie möglich auszuzögern, bläht sich das System immer mehr auf. Die Umverteilung des Kapitals von Arm nach Reich geschieht immer schneller.Doch die Finanzblase wird platzen. Wir stehen unmittelbar vor der größten Weltwirtschaftskrise, die die Erde je gesehen hat. Sie wird für die meisten zu unbeschreiblicher Armut und Elend führen, am Ende sogar zu einem neuen Weltkrieg. Diesem Desaster der Währungssysteme und dem Zusammenbruch aller Börsen wird sich niemand entziehen können.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die Ansätze, die der Autor präsentiert, sind richtig und logisch. Er zeigt plausibel und für jeden verständlich auf,
wie das Zinssystem früher oder später auf Zusammenbruch abzielt.
Das Buch ist spannend geschrieben und liest sich flüssig und gut.
Aber: Wer bereits eines der anderen Bücher von ihm
gelesen hat, findet hier wenig neues. Er wiederholt sich
ziemlich oft. Die Konzepte sind immer die gleichen.
Neu ist lediglich die Schlussfolgrung auf einen Weltkrieg.
Auch wenn ich die Grundkonzepte für prinzipiell richtig halte, nervt
der Copy & Paste Stil im Vergleich zu seinen anderen Büchern.
Gegen Ende überzieht er ein bisschen, indem er behauptet,
wir alle würden Chips implantiert bekommen
und unsere Gesellschaft eine Art Borg-Kollektiv werden.
Dies lässt sich nicht zwangsweise aus dem Zins-Effekt folgern.

Dennoch: ein spannendes Buch mit interessanten Ideen.
Tip: Bitte bei guter Laune und schönem Wetter lesen:-)

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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rudy
Format:Gebundene Ausgabe
Leute, die bevorstehende katastrophale Entwicklung regelrecht vorhersahen, nicht durch Prophetie, sondern durch praecise Analyse, gab es zu allen Zeiten
Das beweist Günther Hannich selbst mit erstaunlichen Citaten von beispielsweise der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.
Diese Leute werden aber meist nicht gehört, und die Menschheit läuft ahnungslos in die nächste Katastrophe. Günther Hannich gehört zu jenen Leuten, nur spielt sich das Ganze jetzt in unserer Gegenwart ab.
Jeder kennt das Sprichwort "Man lernt aus der Geschichte nur, daß niemand aus der Geschichte lernt", aber leider vermögen nur sehr wenig aus diesem Wort concrete Consequenzen zu ziehen.
"Er hat so recht, es tut richtig weh" - ich gebe dieser Beurteilung zu Hannichs Buch recht. Er behauptet nicht nur, sondern bringt Belege. Dies wurde als "paste and copy"-Stil (weiter unten) kritisiert, ich glaube aber, daß diese Belege gerade den Wert seines Buches ausmachen: So kann jedermann die "hard facts" nachprüfen.
Je näher das Buch seinem Ende kommt, desto speculativer wird es natürlich, aber Tatsache bleibt, daß die technischen Voraussetzungen für einen Überwachungsstaat gegeben sind, und nur wenigen ist dies auch bewußt oder rechnen damit.
Das Buch wurde übrigens vor Bushs US-verfassungsfeindlichen Patriot Act geschrieben, ja überhaupt noch vor der Bush-Aera.
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39 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Hannich beschreibt in seinem Buch warum der Kapitalismus unweigerlich zum kompletten Zusammenbruch unserer Gesellschaft führen muss. Der Autor begründet dies recht ausführlich und anschaulich mit dem Zinseszinssystem in unserem Lande, in dessen Folge der Reiche immer reicher, und der Arme immer ärmer werden muss. Da dies bereits heute, mit aufmerksamem Blick erkennbar, stattfindet, ist für Hannich ein klares Zeichen das unsere Wirtschaftssysteme kurz vor dem Crash stehen. Diese sich ausbreitende Kluft zwischen Arm und Reich, führt daher nach Hannich früher oder später zu Spannungen in der menschlichen Gesellschaft. Obwohl diese Aussichten die der Autor zeichnet durchaus für manchen düster erscheinen müssen, ist es ein ausgezeichnetes Buch was von mir das Prädikat "besonders empfehlenswert" erhält. Doch Hannich zeichnet nicht nur das düstere Bild von Unruhen oder Krieg, er zeigt auch Lösungen auf wie ein solcher Zusammenbruch der uns kurz bevorsteht zukünftig verhindert werden könnte. Bestechend sind dabei die Parallelen die der Autor zu historischen Vorgängen zieht.
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