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Den Bäumen beim wachsen zusehen. 2 CDs.
 
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Den Bäumen beim wachsen zusehen. 2 CDs. [Audio CD]

Peter F. Hamilton , Detlef Bierstedt
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785714106
  • ISBN-13: 978-3785714102
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 12,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.223.981 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Audiobook-Rezensionen

Ein Mord, dessen Aufklärung sich mehr als 200 Jahre hinzieht und eine utopische Gesellschaftsstruktur mit Familien, die ihre Legitimation noch aus dem Römischen Reich beziehen und die für einen außergewöhnlich hohen moralischen Kodex verantwortlich sind – diese Mischung macht aus dem neuen Buch von Peter F. Hamilton „Den Bäumen beim Wachsen zusehen“ eine fesselnde und visionäre Sciencefiction-Story. Diese ist – zumindest was die deutschsprachige Fassung anbelangt – nur als Hörbuch veröffentlicht und in der Interpretation von Detlef Bierstedt eine wirklich großartige Darbietung.

Alles beginnt ganz normal wie ein spannender Krimi: Im Jahre 1832 wird Justin, ein Student der Oxford University bestialisch ermordet. Die Hauptrolle in der Aufklärung des Verbrechens spielen zwei von der Familie des Opfers beauftragte Repräsentanten. Vor allem der eine, Edward Raleigh, fühlt sich seiner Aufgabe so sehr verpflichtet, dass er bis ins Jahr 2038 n. Chr. in dem Fall recherchiert. Trotz beeindruckender forensischer Methoden gelingt es Raleigh lange nicht, den Mörder des Astrophysikers zu enttarnen.

In den akribischen, langwierigen Vernehmungen der Freunde und Bekannte Justins zeigt sich Detlef Bierstedt als glänzender Darsteller der unterschiedlichen Figuren. Geschickt und überzeugend wechselt er mit seiner Stimme die Rollen. In den zusammenfassenden Erzählpassagen Edwards wird sein ganzes erzählerisches Geschick deutlich. Detlef Bierstedt ist die Stimme von George Clooney und von Jonathan Frakes (Star Trek).

Peter F. Hamilton erlangte seinen Durchbruch auch beim breiteren Publikum mit dem siebenbändigen Armageddon-Zyklus. Der 1960 in Rutland, Großbritannien, geborene Autor veröffentlichte ab 1988 Kurzgeschichten. 1993 erschien sein erster Roman „Mindstar- Trilogie“, mit dem er in der SF-Szene bekannt wurde. „Watching Trees Grow“ erschien 2000.

Fazit: Detlef Bierstedt lässt uns hier in den Genuss einer tollen Geschichte mit fesselnden Krimi- und SF-Elementen kommen. Seine Interpretation vermag die Spannung von Anfang bis zum Ende aufrecht zu halten. Für die technischen und politischen Spekulationen über die Zukunft unseres Lebens findet er den passenden Ton. Die Frage, wofür sich all dieser technologische Aufwand, das Besiegen von Krankheiten, das Verlängern von Leben und die Perfektion lohnen, erhält in seiner Lesung eine beeindruckend nachhaltige Note.

Gekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 156 Minuten, 2 CD. -- culture.text

Kurzbeschreibung

Visionär und spannend erzählt Peter F. Hamilton seine Geschichte: In Oxford geschieht im Jahre 1832 n.Chr. ein Mord an einem Studenten namens Justin Ascham Raleigh. Seine Familie schickt Francis Haughton und Edward Bucahanan Raleigh aus, um den Mörder zu finden. Wer ist der Mörder? Welches Motiv hatte er? Kann Edward den Fall lösen? Es spinnt sich eine Story, die bis in die Zeit nach 2038 n.Chr. reicht.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kurzbewertung: „Den Bäumen beim Wachsen zusehen" bietet weder Laserduelle und Raumschlachten noch große Gefühle und ständigen Nervenkitzel. Gelungen verknüpft stattdessen das Hörbuch eine klassische Detektivgeschichte mit Science-Fiction zu überzeugender, intelligenter Unterhaltung, die von einem etwas unterkühlten, häufig mild spöttischen Grundton geprägt wird.

Oberflächlich betrachtet, ließe sich dieses London des Jahres 1832 für die Vergangenheit halten, wie sie tatsächlich gewesen ist. Aber sehr schnell wird klar, dass „Den Bäumen beim Wachsen zusehen" von Peter F. Hamilton in einer Welt beginnt, die nur zum Teil auf unserer realen Geschichte beruht. In Hamiltons Alternativwelt ist das Römische Imperium nie untergegangen, weitverzweigte Familien haben die Macht, der Vatikan verbietet Geburtenkontrolle. Noch seltener als illegale Verhütung sind Morde. Aber mit einem Mord beginnt alles: Justin Ascham Raleigh, Student der Astronomie, wird tot aufgefunden, ein Messer steckt in seinem Kopf. Natürlich übernimmt die Familie der Raleighs selbst die Ermittlungen. Doch der Fall ist rätselhaft: Es gibt weder ein Motiv noch hat Detektiv Edward Bucahanan Raleigh eine Idee, wie sich der Mord ereignet haben könnte. Unter diesen Umständen erstaunt es nicht, dass die Aufklärung des Verbrechens länger als ein gewöhnliches Leben dauern wird. In dieser Zeit machen die Menschen enorme Fortschritte. Sie besiedeln fremde Planeten, lassen Maschinen für sich arbeiten - und hoffen, durch die Technik der Biononik nahezu ewige Jugend genießen zu können. Trotz dieser enormen Umbrüche zählt für Ermittler Edward B. Raleigh nur eins: Er will den Mörder zur Strecke bringen.

Mit nüchternen Worten lässt der Autor des „Armageddon"-Zyklus eine faszinierende Zukunftsvision entstehen, die mehr als eine beliebige Kulisse darstellt. Gelungen auch der Kontrast zwischen dem England des 19. Jahrhunderts und der Welt von Morgen, die Schauplatz der zweiten Handlungshälfte ist. Egal zu welcher Zeit: Eward Raleigh kommt dem Täter nicht auf halsbrecherischen Verfolgungsjagden näher, sondern mit der Kraft seines Verstandes und der Technik des Verhörs. Die Verhöre werden ruhig und höflich geführt, man ist unter Gentlemen - eine gemächliche Mörderjagd. Da fällt schon die hitzige Diskussion auf, die Edward und die Verdächtige Christine Jayne Lockett, eine Freundin des Opfers, führen. Christine will - im Gegensatz zur Mehrheit - die neuen Techniken nicht als integralen Bestandteil des Lebens zulassen, sondern allenfalls als Sicherheitsnetz. Ganz anders sieht es Bethany Maria Caesar, die Freundin des Ermordeten. Sie treibt die - aus der Nanotechnologie entstandene - Biononik voran, damit der Mensch nichts mehr zu tun braucht als denken, träumen, spielen. Wenn Bethany über den Wert des Schöpferischen spricht, klingt das wie Hamlet im Weltraum: „Wenn unser Leben einen Sinn hat, dann den, zu denken und zu erschaffen. Darin besteht unsere Einzigartigkeit. Ein Nest bauen und Futter sammeln kann jedes vernunftlose Tier." Shakespeare lässt es Hamlet, den grüblerischen Prinzen, so formulieren: „Was ist der Mensch, wenn sein höchstes Gut und der Erlös seiner Zeit nichts als zu schlafen und zu essen ist? Ein Tier, nichts weiter (...)."

Detlef Bierstedt - unter anderem die deutsche Stimme von George Clooney - liest Hamiltons Science-Fiction-Krimi ausgezeichnet. Sein Vortrag wird dem klassischen Krimistil gerecht und lässt dem Hörer die Alternativwelt glaubwürdig erscheinen. Das Hörbuch ist die gekürzte Fassung der gleichnamigen Erzählung, die in der Anthologie „Unendliche Grenzen" enthalten ist (herausgegeben von Peter Crowther, bei Lübbe erschienen).

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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
nur die Stimme 28. August 2009
Von C.K.
... ist hier gut. Das Buch selbst ist eigentlich eine einzige Ansammlung von Plattitüden und obwohl sich Detlef Bierstedt große Mühe gibt, kann auch er hier nicht erreichen, dass dem Hörer nicht die Augen zufallen. Mir sind jedenfalls, um der Müdigkeit zu entgehen, 100 andere Dinge eingefallen, die ich lieber tun würde, als dieses Buch zuende zu hören.
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