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Bäume: Die 72 größten und ältesten Bäume der Welt
 
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Bäume: Die 72 größten und ältesten Bäume der Welt [Gebundene Ausgabe]

Thomas Pakenham
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 215 Seiten
  • Verlag: Christian; Auflage: 1., Aufl. (21. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3884726730
  • ISBN-13: 978-3884726730
  • Größe und/oder Gewicht: 29,8 x 25 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 553.370 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

„Ein wunderbares Bilder- und Geschichtenbuch“ SZ Wochenende Bäume – sie sind Träger von Mythen, aber auch stumme Zeugen einer vieltausendjährigen Geschichte, die sie haben an sich vorüberziehen sehen. Dieses Buch nimmt uns mit auf eine Reise zu den 72 beeindruckendsten Bäumen der Erde, davon 14 Bäume unserer Heimat, die uns mit ihrer faszinierenden Persönlichkeit in ihren Bann ziehen. Ob uns ihr scheinbar unendliches Alter oder ihre bizarre Gestalt verzaubert, jeder Baumliebhaber möchte sich am liebsten gleich selbst auf den Weg zu ihnen machen. Thomas Pakenham hat sich von seiner persönlichen Leidenschaft für Bäume inspirieren lassen, vier Jahre lang den Erdball zu bereisen, um die eindrucksvollsten Bäume der Welt zu finden, sie zu fotografieren und ihre Geschichte aufzuschreiben. Er dokumentierte Bäume in den gemäßigten Zonen wie in Tropengebieten, in Wüsten und Dschungeln auf allen Kontinenten. Er kletterte todesmutig auf Eukalyptusbäume, zog durch die Kalahari, um die Baobabs auf Khubu Island zu besuchen, drehte seine Runden um einen angeblich lebensverlängernden Baumschrein in Japan und machte sich sogar strafbar, um einen riesigen Maori-Gott zu fotografieren.

Über den Autor

STEFAN KÜHN hat das Kapitel Heimat verfasst. Er und sein Bruder UWE KÜHN sind Gründer des DEUTSCHEN BAUMARCHIVS, das eindrucksvolle alte Bäume in der Bundesrepublik dokumentiert. „Dritter im Bunde“ ist BERND ULRICH, der Fotografien und Fakten aus seiner umfangreichen Privatbibliothek beigesteuert hat.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geschenk! 28. April 2009
Habe dieses Buch verschenkt! Der Beschenkte war völlig begeistert!Das Buch ist eine Augenweide und die Geschichten zu den Bildern sind Informativ und Unterhaltsam! Jeder der sich für Bäume begeistern kann wird dieses Buch mögen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
und mehrere zu nah gepflanzt, zerschlagen sich nur die Äste."( G.E. Lessing, Nathan der Weise)

Der Wald ist ein besonderes Wesen,
von unbeschränkter Güte und Zuneigung,
das keine Forderungen stellt
und großzügig die Erzeugnisse
seines Lebenswerks weitergibt;
allen Geschöpfen bietet er Schutz
und spendet Schatten selbst dem Holzfäller,
der ihn zerstört.

Siddharta Gautama Buddha

Die Autoren Thomas Pakenham und Stefan Kühn, sowie der Fotograf Bernd Ullrich stellen in diesem Bildband die 72 größten Bäume der Welt vor.

Das Buch ist untergliedert in die Kapitel: Riesen, Zwerge, Methusalems, Träume, bedrohte Bäume und Heimat.

Was ist ein Baum überhaupt?
In der Botanik wird ein Baum als ausdauerndes Holzgewächs mit ausgeprägtem Stamm und einer Krone aus beblätterten Zweigen oder aus Blättern definiert.
Die höchsten Bäume ( Riesen) sind der kalifornische Mammutbaum, der bis zu 130 m Höhe erreichen kann, - der derzeitige Champion übrigens misst 112,3 m , er wird " Stratosphere Giant " genannt - und der australische Rieseneukalyptus, der bis zu 150 m in die Höhe wachsen kann.

Afrikanische Baobabs, mexikanische Sumpfzypressen, auch Riesenlebensbäume werden den Riesen zugeordnet. Man unterscheidet generell zwischen immergrünen und laubabwerfenden Bäumen. Bäume bilden in vielen Gebieten der Erde als Wald die beherrschende Vegetationsform. Sie binden Feuchtigkeit, bieten Schatten, Wind-, Sicht-, und Erosionsschutz, binden Staub und verbessern durch Abgabe von Sauerstoff die Luft und in Form von größeren Baumbeständen die Luft und das Klima.
Große und alte Bäume wurden immer verehrt, sei es in Baumgruppen oder heiligen Hainen. Wie man liest gab und gibt es sich bei vielen Völkern das Phänomen des Baumkults. Dieser kann in Verbindung mit der persönlichen Gottesvorstellung sowohl den Bäumen selbst gelten( z. B. Bodhibaum, Weltenbaum) als auch den mit ihnen - als Ort ihrer Präsenz oder Epiphanie( z.B. Dodona) - verbundene Gottheiten ( z.B. Dryaden, Attis).

Es ist unmöglich alle 72 besprochenen Baumcharaktere im Rahmen dieser Rezension zu beleuchten, wichtig aber ist, dass die Autoren zu jedem der benannten Holzgewächse Informationen zu Heimat, zur botanische Einordnung , Vermehrung, zu den Zapfen und der Verwertung geben und sich im Text nicht selten auch historische Exkurse und Anekdoten zum jeweiligen Objekt finden.

Besonders begeistert hat mich das Kapitel zu den so genannten Methusalems. Grannenkiefern in Kalifornien können bis zu 3000 Jahre alt werden. Der "Old Man" ist sogar 4600 Jahre alt und damit der älteste lebende Baum dieser Welt.
Man liest u.a. von der Wolframslinde in Ried, Bayern, wo möglicherweise Wolfram von Eschenbach den " Parzifal " verfasste, von der 800 jährigen Franziskus- Zypresse in Verucchio und den Bodibäumen auf Srilanka.

Baum- Heiligtümer auf Madagaskar und in Japan werden thematisiert, so u.a. der Gingko von Zempukuji in Tokio, der nach der Legende im Jahre 1232 gepflanzt wurde. ( 1991 habe ich meiner Mutter einen kleinen Gingko aus Weimar mitgebracht, den wir gemeinsam in ihren Garten pflanzten . Der abgelichtete Baum im Buch fasziniert mich. Ob Mutters Baum in 800 Jahren ähnlich ausschauen wird?)Schön sind die Sumpfzypressen und die immergrünen Magnolien, noch schöner die Bäume, die der Liebe huldigen, wie etwa die eng umschlungenen Baobabs auf Madagaskar. Was Lessing zu diesen wohl gesagt hätte?

Man liest von der Tassilolinde in Wessobrunn und einer tausendjährigen Eiche in Bayern.Die abgelichteten Bäume sind beeindruckende Kunstwerke. So misst der Stammesumfang der Linde von Heede 16 Meter. Sie gilt als die stärkste Linde Europas.

Ich habe dieser Rezension ganz bewusst ein Baumgedicht vorangestellt und möchte sie mit einem weiteren Baumgedicht beenden, weil die im Buch vorgestellten Bäume die Dichter genau zu solchen Versen inspirieren.

Wie zwei Bäume I

Du bist gewachsen
Ich bin gewachsen

Zusammen sind wir gewachsen
Aber nicht zusammengewachsen

Bäume wachsen nicht umschlungen
In den blauen Himmel

...Wir sind wie zwei Bäume

R. Lehmitz

Sehr empfehlenswert!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Bäume haben die Menschen aller Zeiten, Länder und Kulturen fasziniert. Sie waren heilige und mythische Orte. Der Baum, von dem Eva im Paradies aß, wurde der Baum der Erkenntnis genannt. Bäume sind wie Brüder des Menschen, als solche haben sie jedenfalls viele Völker geachtet und verehrt.

Wenn man die beeindruckenden Bilder jener 72 größten und ältesten Bäume der Welt anschaut, und die mit ihnen verbundenen Geschichten von Thomas Pakenham dazu liest, bekommt man einen Eindruck davon, warum dies so war. Diese Bäume erzählen durch ihre Größe und Form von ihrer Geschichte , die zum Teil Tausende von Jahren alt ist. Auch weil sie jedes Menschenalter locker überdauern, sind sie Objekt der Ehrfurcht und der Bewunderung durch den Menschen geworden.

Thomas Pakenham, der schon früher ein Buch über Bäume veröffentlicht hat (Meetings with Remarkable Trees) ist durch die ganze Welt gereist,um diese wunderbaren und tief beeindruckenden Bäume zu fotografieren und die mit ihnen verbundenen Erzählungen zu sammeln.

Entstanden ist so ein faszinierendes Buch mit Bildern von hervorragender Qualität und Texten von großer, auch teilweise spiritueller Tiefe. Der Kollege Pakenhams, Stefan Kühn vom Deutschen Baumarchiv hat das Buch mit durchgesehen und mit einem Kapitel "Heimat" bereichert, in dem er die Bäume unserer mitteleuropäischen Heimat abbildet und beschreibt.

Das Buch ist für Naturfreunde nicht weniger ein Leckerbissen als für an Geschichte Interessierte. Auch Liebhaber von Bildbänden aller Art sollten dieses einzigartige Buch in ihrer Bibliothek besitzen.

Wer sich für Bäume und den Wald noch mehr interessiert, der sei auf ein eben im Piper-Verlag erschienenes Werk der schwedischen Autorin Kerstin Ekman "Der Wald. Eine literarische Reise" hingewiesen.
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