Nach 143 Seiten fragt man sich, was das jetzt war.
Die Geschichte fängt doch recht spannend an: Die brasilianische Ehefrau eines Bekannten wird entführt.
Der schaltet seinen Boss ein und der wiederum Wilsberg. Der Ehemann selbst bekommt im Verlauf des Buchs
einen Nervenzusammenbruch.
Wilsberg als Hausmann kümmert sich um das Töchterchen, während seine Partnerin ihr Studium zu Ende bringt.
Im Verlauf der Geschichte schaltet Wilsberg seine Kollegin ein, die seine Detektei übernommen hat
und zu einem Security-Unternehmen weiter entwickelte.
Die ganze Geschichte wird auf 143 Seiten dermaßen oberflächlich abgehandelt, dass ich mich ernsthaft gefragt habe,
ob/wie das einigermaßen ernsthaft zu verstehen ist. Der Ausflug Wilsbergs und seines Freundes nach Brasilien
wird auf vielleicht 5-10 Seiten abgehandelt, wobei der überwiegende Großteil aus Caiprinha und Copacabana besteht.
Und das Ende wirkt schnellschnell zu Papier gebracht.
Hauptsach' es gibt a End'...
Da habe ich schon bessere Wilsberg-Romane gelesen.