5.0 von 5 Sternen
Gut verständliche Einführung in den Taoismus., 9. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Pu der Bär, Ferkel und die Tugend des Nichtstuns (Gebundene Ausgabe)
"'Es ist schwer, tapfer zu sein', sagte Ferkel und schniefte leise, 'wenn man nur ein sehr kleines Tier ist.' In diesem Buch wird der Leser von Ferkel begleitet - oder Ferkel begleiten. Er wird lernen, daß man die Welt auch mit anderen Augen sehen kann, daß Größe nicht immer gut ist, Armut nicht immer schlecht und vieles mehr. Benjamin Hoff erklärt am Anfang dieses Buches die Grundsätze des Taoismus, schreibt über das Leben im Einklang mit der Natur. Die Charaktere aus 'Pu der Bär' stehen ihm dabei zur Seite, einerseits, um an schwierigen Punkten nachzufragen, andererseits um ihm als willkommene Beispiele für viele Zusammenhänge zu dienen. Aber nicht nur die netten Tiere bringen Auflockerung in dieses - wenn nur erklärt - recht schwierige Thema, sondern auch viele chinesische Märchen und Ausschnitte aus Werken von berühmten Autoren des Taoismus verdeutlichen dem Leser vieles, was er sonst vielleicht nicht versteht. Mir hat die Lektüre dieses Buches sehr viel Freude bereitet, es war besonders spannend, die Veränderungen in Ferkel zu verfolgen, als es begann, die Dinge so hinzunehmen wie sie sind. Nicht nur für die Fans von Ferkel, Pu, I-Ah, Tieger und all den anderen ein sehr lehrreiches Buch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4.0 von 5 Sternen
Ein schönes Buch über den Taoismus von Ferkel, 13. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Pu der Bär, Ferkel und die Tugend des Nichtstuns (Gebundene Ausgabe)
Wer das erste Buch Tao Te Pu von Benjamin Hoff gelesen hat, wird sicher auch dieses Buch lesen wollen. Ging Hoff im ersten Band insbesondere auf Pu den Bären ein, so widmet er sich in diesem band dem wichtigsten Freund von Pu, nämlich Ferkel, welches "ein sehr kleines Tier" ist. Dementsprechend geht Hoff nun darauf ein, was der Taoismus zu diversen Dingen zu sagen hat, die uns zunächst selbstverständlich schlechter erscheinen, wie Kleinheit, Armut, etc. und vermittelt so auch einmal die andere Sicht der Dinge, das nämlich auch gerade diese meist negativ wahrgenommenen Eigenschaften sich durchaus positiv auswirken können. Neben vielen Zitaten von chinesischen Taoisten setzt er in diesem Buch auch viel auf das Gespräch mit den Figuren aus A. A. Milnes Pu der Bär. So kommen hier natürlich Ferkel als auch Pu, sowie viele andere Freunde zu Wort und unterstützen Hoff bei seinen Erläuterungen.
Gegen Ende des Buches hebt Hoff allerding seinen moralischen Zeigefinger unangenehm hoch, wenn er beginnt, gegen die westliche Lebensart zu wettern, denn dieses paßt so gar nicht zum entspannten, freundlichen Stil des restlichen Buches. Ich denke, hier hat er es deutlich übertrieben.
Das Buch ist in der gewohnt liebevollen Aufmachung bei Hoffmann und Campe erschienen, also mit vielen von E. H. Shepards wundervollen Zeichnungen, Lesebändchen und einem schön gestalteten Schutzumschlag.
Bis auf das viel zu verbitterte Ende bietet dieses Buch interessante neue Sichten auf den Taoismus. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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