Nicht überall, wo Ayurveda drauf steht, ist auch Ayurveda drin. Das dürfte sich herumgesprochen haben. Selbst die auf Maniküre spezialisierte Kosmetikerin in unserer Straße wirbt mit "Ajuveda-Behandlung", gemeint ist eine Massage mit erwärmtem Öl und es wird ein Räucherstäbchen angezündet...
Wirklich seriöse Anbieter zu finden, die Ayurveda nicht nur richtig schreiben können, sondern auch die Grundlagen dieser "Wissenschaft vom langen Leben" beherrschen und eine entsprechende Qualifizierung vorweisen können, ist schwierig und zeitaufwendig.
Anliegen des vorliegenden Buches ist es, eine Orientierung zu geben. Und so bekommen alle Interessenten einen Überblick darüber, welche Anbieter seriös sind und ihr Handwerk verstehen und wer als Trittbrettfahrer lediglich auf den "Ayurveda"-Wellness-Trend-Zug mit aufgesprungen ist.
Die beiden Autorinnen untersuchten einhundert verschiedene Ayurveda-Zentren in Westeuropa (Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Spanien), aber auch in Indien und Sri Lanka. Dabei wird differenziert zwischen Hotels, die im Rahmen ihrer Wellness-Programme auch Ayurveda anbieten, spezialisierten Ayurvedazentren und Ayurvedakliniken. Diese werden jeweils nach den Kriterien Lage, Ambiente, Zimmer, Küche, Behandlungen und weitere Freizeitangebote bewertet, wobei in der Regel auch explizit auf Yoga hingewiesen wird.
Ergänzend zu diesem mit zahlreichen Farbfotos versehenen Serviceteil mit genauen Anschriften und Kontaktdaten gibt es eine kurze Einführung über Geschichte, Möglichkeiten und Grenzen des Ayurveda sowie ein (ebenfalls kurzes) Glossar zu den typischen ayurvedischen Anwendungen.
Wer eine Ayurvedabehandlung für sich in Betracht zieht und auf diesem Feld noch unerfahren ist, findet in diesem Ratgeber viele Hinweise. Ganz gleich ob es um ein Wellness-Wochenende zum Ausspannen, um spezielle (therapeutische) Behandlungen oder um eine Panchakarma-(Reinigungs)-Kur gehen soll, in "Ayurveda-Oasen" finden sich schnell die passenden Einrichtungen.