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Produktinformation
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Ayla ist eine Angehörige der Cro-Magnon-Menschen, die dem heutigen Homo sapiens schon sehr ähnlich waren, aber die Welt vor 30.000 Jahren noch mit den Neandertalern teilten. In Ayla und der Clan des Bären wurde die fünfjährige Ayla durch einen Erdrutsch zur Waise und vorbeiziehende Neandertaler nahmen das fremdartige Kind auf. Dieser erste Band bezieht einen Großteil seiner Faszination aus der Konfrontation zweier sehr unterschiedlicher, menschlicher Spezies. Ebenso faszinierend ist der beeindruckend recherchierte Detailreichtum, mit der Auel das prähistorische Europa für ihre Leser zum Leben erweckt.
Dem fünften Band kann man dasselbe vorwerfen wie auch schon früheren Bänden: Allzu verliebt ist die Autorin in ihre Heldin, die sich nach ihrer schweren Kindheit jetzt der verzückten Bewunderung ihrer Freunde allzeit sicher sein kann. Darüber hinaus verliert sich Auel oft in detaillierten Beschreibungen und Wiederholungen und vernachlässigt dabei die eigentliche Handlung. Doch ungebrochen ist die Faszination, die Auels Reise in die Urzeit auf uns ausübt: Ayla steht für den Einfallsreichtum und Überlebenswillen unserer Vorfahren, für den Anbeginn der menschlichen Zivilisation.
Nicht zuletzt werden Auels Romane auch als Liebegeschichte geschätzt, die nicht mit Einzelheiten aus dem Intimleben ihrer Titelheldin geizt. Und nach vielen scharfsinnigen Überlegungen der Steinzeit-Medizinerin, wo denn eigentlich die Babies herkommen, können sich alle Fans auf ein ganz besonderes Highlight im fünften Band freuen. --Birgit Will -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Ayla und Jondolar beenden ihre große Reise und erreichen Jondolars Heimat die 9. Höhle der Zelandoni. Jondolar, den die Bewohner seiner Heimathöhle noch als Frauenschwarm in Erinnerung haben, bringt eine anders aussehende und anders sprechende Gefährtin mit. Natürlich sorgen die zwei Pferde und der Wolf die Ayla mitbringt für Verwirrung und Skepsis. Dank des hohen Rang Jondolars (Er ist der Sohn der ehemaligen Anführerin und Bruder des jetzigen Anführers Joharran) und Aylas unwiderstehlichem Charme werden die Zweifel und Skepsis ihr gegenüber schnell aus der Welt geräumt.
Auch die spirituelle Anführerin des Lagers Zelandoni ist Ayla nach anfänglicher Skepsis wohlgesonnen.
Nachdem Ayla und Jondolar mit den Höhlenbewohner auch ihre Errungenschaften wie deíe Speerschleuder und den Feuerstein teilen, läuft alles seinen geregelten Gang. Auch überzeugen die beiden die Höhlenbewohner, dass sie ihre Einstellungen zu den Clan-Leuten (Flachschädel) evtl revidieren müssen.
Das zieht die gesamte Höhle in das grosse Sommerlager der Zelandoni, wo sich alle Höhlen treffen und Ayla und Jondolar in der Hochzeitszeremonie endgültig zusammengeführt werden sollen. Ayla ist kurz vor der Ankunft im Lager schon schwanger. Hier fangen die langen Wiederholungen nochmal an. Alle neuen müssen natürlich auch überzeugt werden (tiere, Speerschleuder, Feuerstein und Umgang mit den Clan-Leuten).
Angesichts der zu diesem Zeitpunkt verbleibenden Restseitenzahl schwante mir schon, dass nicht mehr viel zu erwarten war.
Insbesondere der Umgang mit den Clan-Leuten kommt nicht über sehr theoretische Diskussionen im Kreis der Anführer hinaus. Hier hätte ich erwartet, dass es zu einem Treffen/Auseinandersetzung mit in der Nähe lebenden Clan-Leuten kommt und Ayla vielleicht sogar ihren erstgeborenen Sohn Durc (Ein Kind von gemischten Geistern) wiedertreffen würde.
Stattdessen heiraten Ayla und Jondolar ohne größeren Schwierigkeiten und Ayla wird von fast allen akzeptiert. Dann kehren alle brav heim in ihre Höhlen, Jondolar überascht Ayla mit einer eigenen Wohnhöhle, dann bekommt sie Ihr Kind und das ist da Buch auch schon zu Ende.
Als Fazit möchte ich festhalten, dass die Autorin nach meiner Einschätzung die Gelegenheit verpasst hat dem Roman deutlich mehr Spannung und Abenteuer mit auf den Weg zu geben. Schade, irgendwie hatte ich die ersten 4 Bände besser in Erinnerung, aber das mag täuschen, da diese Lektüre mindestens schon 5 Jahre zurück liegt. Für den Preis der gebundenen Ausgabe bietet das Buch deutlich zu wenig.
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