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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Geschmackssache.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ayla und der Clan des Bären: Ayla 1: Ayla 01 (Kinder Der Erde / Earth's Children) (Taschenbuch)
Nach ca. 12 Jahren Abstinenz habe ich diese Reihe nochmal begonnen (diesmal in der schicken Ausgabe von Heyne)- und komme zu einem vollkommen anderen Urteil. Nach wie vor finde ich das Buch sehr unterhaltsam, allerdings ist das vermutlich mehr meinen Jugenderinnerungen zu verdanken als dem Roman. Unbedarften Lesern, die die Geschichten um die Kinder der Erde noch nicht kennen, möchte ich darum hier ein Pro und Kontra präsentieren.Zunächste zur AUSGABE VON HEYNE: + Schicke Cover, tolles Layout, angenehmes Druckbild für Nachtleser - eine schmucke Reihe für das heimatliche Bücherregal also. - Das Geld für's neue Coverartwork wäre besser in eine anständige Bindung und eine neue Übersetzung geflossen. Zu letzterem äußere ich mich weiter unten nochmal. Nun zum INHALT: + Interessant geschrieben, spannende Geschichte mit einer beeindruckenden Hauptperson. An Aylas Seite und durch ihre Augen kann man eine wirklich gute Abenteuer-/Survival-/Liebesgeschichte erleben, wenn man sich auf das Buch einlässt. Potentiell durchaus suchtgefährlich. - Nach dem ersten, vielleicht auch dem zweiten Buch erfindet Ayla so ziemlich alles, was man an Werkzeugen aus der Steinzeit so kennt. Sie bereist auch fast ganz Europa zu Fuß und zu Pferde. Jeder einzelne dieser Handlungsstränge ist gut durchdacht und nett zu lesen, aber auf Dauer (so rund um Buch 5) möchte man Ayla unter Umständen mit einer ihrer Erfindungen erwürgen. + Das Detailreichtum erweckt den Eindruck, dass die Autorin sich intensiv mit Heilpflanzen und Steinzeitgeschichte auseinandergesetzt hat. Für einen unbedarften Leser lässt das gewisse Szenen sowie den ganzen Hintergrund der Geschichte extrem lebendig erscheinen und schafft wunderbarstes Kopfkino. Auel hat sich viele Gedanken um Gebräuche und Sozialleben ihrer Erdkinder gemacht und entwirft ein glaubhaftes Bild ihrer verschiedenen Stämme und Völker. - Leider nur für unbedarfte oder gutwillige Leser - wer sich näher mit anthropologischen oder archäologischen Themen beschäftigt und sein Fachwissen über die Steinzeit beim Genuss dieses Buches nicht ausblenden kann, wird das dringende Bedürfnis verspüren, seinen Kopf wiederholt auf die Tischplatte krachen zu lassen. + Der Erzählstil der Autorin ist frisch, lebendig und absolut fesselnd. Sehr oft findet man gute Ideen in schlechten Erzählstil verpackt, das ist bei Jean M. Auel definitiv nicht der Fall. - Leider ist das nur bei der englischen Ausgabe der Fall - die deutsche Übersetzung der Reihe ist für Freunde von schöner Sprache leider eine Hölle von Schmerzen zwischen zwei Buchdenkeln. Im ersten Buch wurde das im Alleingang erreicht durch eine Übersetzerin mit deutlichen Grammatik- und Ausdrucksschwächen, die über das Erzähltalent und den literarischen Gusto einer benutzten Sportsocke verfügt. Leider hat man auch für die Neuausgabe niemanden um die Neuübersetzung bemüht, die die Reihe und vor allem der erste Band, der sich besonders schrecklich hervortut, DRINGEND braucht. + Zahlreiche Sexszenen, die mit zu dem Besten und Schönsten gehören, was das Genre der Liebesromane zu bieten hat. Wer Freude am pitzelnden Lesen hat, wird mit Sicherheit Freude daran finden können. - Zahlreiche Sexszenen und Beziehungsklitschen, die mit enervierender Häufigkeit auch zu Momenten auftauchen, an denen normale Menschen essen. Oder schlafen. Oder... keine Ahnung, irgendwas anderes sinnvolles tun. Beziehungsprobleme sind in dieser Buchreihe omnipräsent, absehbar - und natürlich beginnen und enden sie mit Sex. Jetzt ist es zwar nicht so als ob Jondalar spätestens alle drei Seiten über seine Ayla rutscht (pardon), aber wenn man für Sexszenen nichts übrig hat, ist man in diesem Buch falsch. Sehr, SEEEEEHR, falsch. Die negativen Punkte sind länger und elaborierter als die positiven, was einen falschen Eindruck wecken könnte. Tatsächlich finde ich die Buchreihe zumindest bis Band 3 absolut genießbar, danach zumindest noch gut. Allerdings hat die Reihe doch leicht wahrnehmbare Schwächen, die einen kritischen Leser an die Decke treiben können. In meinenm Bekanntenkreis scheidet diese Reihe die Geschmäcker - auch bei Leuten, die normalerweise die gleichen Bücher mögen. Wer nun den Kopf wiegt und nicht sicher ist, sollte vielleicht erstmal in die Bibliothek seines Vertrauens watscheln oder eines der 0,30¤-Angebote hier auf amazon.de wahrnehmen und die Nase ins erste Buch stecken (wenn möglich in die Originalausgabe). Denn ob das Buch nun Liebe aufs erste Kapitel ist oder doch eher ein potentieller Grillanzünder muss man selbst herausfinden. :) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine emotionale Achterbahnfahrt!,
Rezension bezieht sich auf: Ayla und der Clan des Bären: Ayla 1: Ayla 01 (Kinder Der Erde / Earth's Children) (Taschenbuch)
Eine gute Freundin (nicht meine!) brachte mir das Buch "Ayla und der Clan des Bären" nach meiner Bandscheiben-OP ins Krankenhaus mit. Ich hatte also endlos Zeit zum lesen und brauchte trotzdem fünf Tage für das Buch, weil ich so oft zurückgeblättert und nochmals nachgelesen habe. Nun sind fünfhundertseitige Frauenschicksale nicht gerade meine übliche Lektüre, das geht wohl den meisten Männern so. Ein paar Mal war ich so voll Zorn über die vielen Ungerechtigkeiten, die Ayla widerfahren, daß ich das Buch eigentlich nicht zu Ende lesen wollte. Schließlich ist ja auch kein Happy End in Aussicht, im Gegenteil, das dramatische Ende zeichnet sich mit jeder Seite deutlicher ab. Nun, ich habe es trotzdem zu Ende gelesen, und ich habe begriffen, daß eine solche Aneinanderreihung von Schicksalsschlägen auf fünf Lesetage verteilt zwar unmenschlich erscheint, aber in der Geschichte ja eine Zeitspanne von neun Jahren abdeckt. Auf neun Jahre verteilt mag ein solches Schicksal vielleicht zu ertragen sein, zumal es ja auch gute Zeiten für Ayla gab. Inzwischen habe ich das geliehene Buch zurückgegeben und alle fünf bisher erschienenen Bände selbst gekauft. Und dabei ist es mir völlig egal, ob die anderen Teile genauso stark sind oder schwächer (wie in manchen Rezensionen zu lesen ist), ich will einfach nur wissen, wie die Geschichte um Ayla zu Ende geht. Mein Tipp? Wer eine (Höhlen)bärenstarke Fantasy-Story mit einer (Höhlen)löwenstarken Heldin verkraften kann, muß zugreifen. Wer prähistorische Korrektheiten und gesicherte paläoanthropologische Erkenntnisse erwartet, nun, der muß leider Fachliteratur kaufen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bitte nicht stören: ich lese....,
Rezension bezieht sich auf: Ayla und der Clan des Bären: Ayla 1: Ayla 01 (Kinder Der Erde / Earth's Children) (Taschenbuch)
Vor Jahren bereits einmal gelesen, ist es mir dieser Tage wieder in die Hände gefallen, und wieder hat die Handlung mich gefesselt. Allerdings ist es für mich auch das beste Buch aus der Ayla Reihe muss ich zugeben. Die darauf folgenden Romane basierend auf Aylas Leben, haben nach meinem Geschmack, nicht anknüpfen können an der Spannung des ersten Bandes. Worum geht es? Ayla verliert als Kind durch eine Naturgewalt in Form eines Erdbebens/Erdrutsches ihren Stamm. Völlig durcheinander und bis zur Erschöpfung irrt sie danach tagelang durch die Wildnis, in der Hoffnung doch noch auf jemanden von ihrem Clan zu stoßen. Schließlich wird sie, mehr tot als lebendig von den Neandertalern aufgefunden. Dort wird sie dann auch aufgenommen, allerdings nicht ohne dass ihr Auftauchen Unruhe auslöst bei den Clan Leuten. Besonders Iza, die Medizinfrau des Clans setzt sich, soweit möglich, für sie ein und schließt sie auch in's Herz. Im Laufe der Zeit bringt Iza Ayla einiges an Wissen bei. Als Leser begleiten wir Ayla die nächsten Jahre und erfahren so manche Benachteiligung und Demütigung, die das Mädchen im Clan so manches mal erleiden muss durch den Clananführer, aber es gibt ja noch Iza und Creb.... Dieser Roman lebt ja von der Zeit in der er spielt, nämlich zur Zeit der Neandertaler. Das ist für mich der Reiz dieser Geschichte.Dieser Roman beflügelt die Fantasie ob es jemals Berührungspunkte gab. Fünf Sterne! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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