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Ayahuasca ist für viele Völker die Grundlage der Kultur, eine Kultur schaffende und erhaltende Institution.
Dr. Claudia Müller-Ebeling: geboren 1956, freischaffende Wissenschaftlerin, Referentin und Autorin, studierte Kunstgeschichte, Ethnologie und Literaturwissenschaft. Studienreisen in Guadeloupe und auf den Seychellen.
Arno Adelaars: geboren 1955, freier Journalist, Autor, arbeitete als Reporter für holländische Nachrichtensender und das ZDF-Auslandsjournal. Er erforschte als Mitarbeiter der Universität Amsterdam den Drogenkonsum und das Suchtverhalten Abhängiger.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Menschlich, seelenvoll, vertrauenswürdig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ayahuasca: Rituale, Zaubertränke und visionäre Kunst aus Amazonien (Gebundene Ausgabe)
In diesem Buch berichten drei Autoren vor allem von der in Amazonien fest etablierten Kultur der psychedelischen Erfahrung, die tief verwurzelt ist mit einem ritualisierten Gebrauch der jeweiligen Substanzen, welcher möglicherweise das Schlimmste verhindert. Dort nimmt man nicht, abgespalten vom Rest des Lebens und der Gesellschaft, eine solche psychoaktive Substanz in aller Heimlichkeit, sondern da gehört die Erfahrung anderer Bewusstseins-welten zum zentralen Teil des Lebens, der Gotteserfahrung und der Kunst: Man nimmt als Gruppe daran teil, etwa als Mitglied einer fest etablierten Religionsgemeinschaft, mit festen Regeln und vielen Leuten, die aufpassen, dass alles richtig abläuft. Später malt man vielleicht auch ein schönes Bild über die Erfahrungen. Manche der Maler, wie etwa Pablo Amaringo, haben sich mittlerweile einen internationalen Ruf erworben. Ja, es liest sich eigentlich alles recht motivierend, was die Autoren da zusammentragen: sowohl die Erlebnisse, als auch die Heilungserfolge und die Zeremonien, über die da berichtet wird zwar sind das für einen Westeuropäer allemal sehr, sehr befremdliche Dinge. Aber sie scheinen dennoch zutiefst menschlich, seelenvoll, vertrauenswürdig und auch tausendfach erprobt. Auf so eine Erfahrung könnte man sich schon mal einlassen, wenn auch mit allem Respekt. Aber wann komme ich schon nach Amazonien? Das Gute an diesem Buch ist allerdings, dass die Autoren auch viele Tipps geben, mit denen es eigentlich möglich sein sollte, auch hier in Europa vor allem in Holland oder in der Schweiz in Kontakt mit authentischen Amazonas-Schamanen bzw. den einschlägigen religiösen Gruppierungen, wie beispielsweise Santo Daime, zu kommen.
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