Jetzt eintauschen
und EUR 1,20 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Aya, Band 1 [Gebundene Ausgabe]

Clément Oubrerie , Marguerite Abouet , Kai Wilksen
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

Oktober 2006
Das schönste Mädchen des Viertels eine Streberin?! Eine Schande in den Augen Ayas zahlreicher Verehrer! Doch die Lebensplanung ihrer Freundinnen - Frisieren, Schneidern, Ehemann angeln - ist der blanke Horror für die 19-Jährige. Da darf man doch wohl bitteschön etwas mehr erwarten! Fragt sich nur, wie sie sich auf ihre Bücher konzentrieren soll, wenn die besten Freundinnen kein Teenager-Drama auslassen und ihr eigener Vater emsig darauf bedacht ist, Aya ausgerechnet mit dem schnöseligen Sohn seines Chefs zu verkuppeln...

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551737118
  • ISBN-13: 978-3551737113
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: AYA de Yopougon 1
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 17,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 568.234 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
4.8 von 5 Sternen
4.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alltag junger Erwachsener an der Elfenbeinküste 24. Juni 2011
Von Buchdoktor HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Aya wächst in Yopougon, einem Stadtteil von Abidjan an der Elfenbeinküste, auf. Zur Familie der 19-Jährigen gehören außer den Eltern zwei jüngere Geschwister. Aya und ihre Freundinnen, die kurz vor dem Schulabschluss stehen, müssen sich bald entscheiden, ob sie einen Beruf lernen oder sich einen reichen Ehemann angeln werden. "Frisieren, Schneidern, Heiraten" kann man sich als Lebensplan für die kluge Aya kaum vorstellen. Ayas Traum Medizin zu studieren lässt sich kaum mit den Wünschen ihre Vaters vereinbaren, der sie mit dem nichtsnutzigen einzigen Sohn seines Chefs verkuppeln will. Hyacinthe, der Vater von Ayas Freundin Adjoua, spielt die Rolle des afrikanischen Paschas. Wenn er nachts beim Heimkommen die Füße seiner Lieben zählt, die unter den Decken hervorragen, ist er glücklich. Sechs der Schlafenden sind Hyacinthes Kinder, die anderen wahrscheinlich Neffen oder Nichten, die bei ihm aufwachsen. Die dritte im Bunde der Freundinnen ist Bintou, deren Vater Koffi mit den Vätern der anderen Mädchen ebenfalls einen Dreierbund bildet. Die enzige Möglichkeit für die jungen Leute einmal von Familie und Nachbarn unbeobachtet zu sein, bieten die verlassenen Marktstände, an denen sich nachts junge Paare im "Hotel der Tausend Sterne" treffen. Hervé, der Cousin Bintous, zeigt, dass nicht alle Jugendlichen die Chance auf einen Schulbesuch haben. Er ist nie zur Schule gegangen und schlägt sich in der Stadt mit Autorepraturen durch. Adjoua stellt fest, dass sie schwanger ist und behauptet, dass Moussa Sissoko (der nichtsnutzige einzige Sohn) der Vater des Kindes wäre.

Wie Mädchen überall auf der Welt reden Aya und ihre Freundinnen über Kleider, Haare und Jungs. Der demonstrative Reichtum der Familie Sissoko und ihr an amerikanischen Fernsehserien orientierter Geschmack stehen in Abouets Geschichte den Träumen der anderen Familien gegenüber, die sich mehrere Kinder und ein bescheidenes Auskommen wünschen. Während der erste von bisher fünf Bänden sich auf den Alltag junger Erwachsener konzentriert, vermitteln die folgenden Geschichten über Aya und ihre Freundinnen Einblick in das Leben der Eltern und weiterer Familienmitglieder.

Ayas Geschichte wird vom Illustrator Clément Oubrerie aus einzelnen Panels, Sequenzen und ganzseitigen Totalaufnahmen kombiniert. Nachtszenen und Wimmelbilder von Partys wechseln mir ruhigen Alltagszenen ab. Die aufwändig geflochtenen Frisuren einiger Frauen, traditionelle afrikanische Kleidung und sanfte Brauntöne der Illustrationen vermitteln stimmungsvolle Einblicke in den afrikanischen Alltag.

Aya lässt sich problemlos auch in der englischen oder französischen Ausgabe lesen; den Sprachwitz der Dialoge macht der lokale Slang aus. Regionale Ausdrücke werden im Ivorischen Bonustrack, einem Bonuskapitel, erklärt, das an die Geschichte anschließt. "Koutoukou" wird aus Palmwein gebrannt und ein "Môgô" ist ein Kerl. Im Anhang erfährt man, wie ein Turban gebunden wird, wie ein afrikanisches Mädchen wirkungsvoll mit dem Hintern wackelt, einige Geheiminisse der afrikanischen Küche, sowie Biografisches über Autorin und Illustrator.

Fazit:
Mit äußerst witzigen Dialogen gibt die Graphic Novel Einblick in den Alltag junger afrikanischer Erwachsener, die in der Stadt aufwachsen. Konflikte um Berufswahl, von den Eltern arrangierte Heiraten und eine ungeplante Schwangerschaft werden im ersten Band kurz skizziert und in weiteren Folgen vertieft.

Zur Autorin und zum Illustrator:
Marguerite Abouet (*1971 in Abidjan) wuchs selbst im Viertel Youpougon auf. Gemeinsam mit ihrem Bruder wurde sie zu einem Großonkel nach Paris geschickt, damit die Kinder dort zur Schule gehen. Sie versuchte sich in unterschiedlichen Jobs und lebt noch immer in Paris. Aya, Band 1, wurde 2006 auf dem Comic-Festival von Angoulême als bestes Debüt ausgezeichnet.

Der Zeichner Clément Oubrie, gebürtiger Franzose, brach sein Kunststudium ab, um unterschiedliche Berufe auszuprobieren. Er illustriert Kinderbücher und arbeitet als grafischer Autor für Fernsehserien.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voll das Leben 13. September 2009
Von Annebel
AYA führt uns ein Afrika vor Augen, das sich so gar nicht in Einklang bringen lässt mit den Bildern, die wir vom schwarzen Kontinent kennen - zum Glück! Statt über Hungersnöte, Wasserknappheit, Bürgerkriege und Flüchtlingsströme, lesen wir in AYA von jungen Erwachsenen im Alter von ca. 20 Jahren, die die gleichen Sorgen plagen wie die jungen Leute bei uns in Europa. Es geht um essentielle Dinge wie Berufswahl, Freundschaft, Liebe und ungewollte Schwangerschaft, aber auch um die gar nicht so einfache Frage "Was ziehe ich heute Abend zum Ausgehen an?"

Seltsamerweise wird die Titelperson Aya, die Ende der 70er Jahre in der Stadt Yopougon (auch "Yop City" genannt) an der Elfenbeinküste lebt, in der Handlung stark zurückgenommen. Mir kam es vor, als sei sie vielmehr der Ruhepol inmitten des turbulenten Treibens ihrer beiden lebenshungrigen und abenteuerlustigen Freundinnen Adjouna und Bintou. Für Aya ist es nicht so wichtig, jeden Abend auf Partys zu gehen und Männer aufzureißen, sie lernt lieber fleißig, denn ihr Wunschtraum ist es Ärztin zu werden. Vater Ignace allerdings teilt nicht die Berufsvorstellungen seiner Tochter. Er würde sie am liebsten mit dem Sohn seines Chefs unter die Haube bringen. Aber nicht nur die jungen Leute stehen im Mittelpunkt des Comics. Liebevoll und warmherzig wird auch ein Blick auf die Eltern der drei Freundinnen und das Familienleben geworfen. Adjounas Vater Hyacinthe trinkt gern einen über den Durst oder amüsiert sich in der Disco mit jungen Frauen, die kaum älter als seine Tochter sind. Ayas Vater Ignace wurde befördert, er soll künftig als Handelsvertreter mit einem nagelneuen Auto durch die Lande ziehen. Darüber ist Mutter Fanta nicht besonders glücklich, Geld ist schließlich nicht alles...

Im Vorwort von Anna Gavalda heißt es, dass die Autorin Marguerite Abouet in ihrer preisgekrönten Debütserie, deren Handlung sich auf insgesamt drei Bände verteilt, eigene Kindheitserinnerungen auffrischt. 1983, im Alter von zwölf Jahren wurde sie von ihren Eltern für "eine lange Schulausbildung" nach Paris geschickt, von der sie dann nicht mehr in ihre Heimat Afrika zurückkehrte. Ihr ist eine sehr schön zu lesende, absolut zeitlose Geschichte gelungen, die die richtige Mischung aus Ernst und Komik beinhaltet. Ihre Charaktere sind durchweg sympathisch und liebenswert. Die Kolorierung der Zeichnungen wurde von Clément Oubrerie in warme Erdfarben getaucht, die das Afrika- und Nostalgiegefühl beim Lesen wunderbar unterstreichen. Die Bände haben einen festen, kartonierten Einband.

Noch ein Tipp am Rande: Im gleichen Alter wie Aya und ihre Freunde sind auch die Protagonisten in Ai Yazawas Erfolgs-Mangaserie NANA 01. Diese handelt zwar im Tokio der Gegenwart, aber ansonsten konnte ich ganz viele Parallelen feststellen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Grafik-Novelle über Teenager in Afrika. 3. Januar 2008
Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Wie komme ich trotz Ausgehverbots zur Party heute Abend? Und was ziehe ich an? Ganz alltägliche Fragen eines Teenagers. Aber doch nicht in Afrika, oder? Doch! So schildert es zumindest die gelungene Grafik-Novelle "Aya" von Autorin Marguerite Abouet und Illustrator Clément Oubrerie für Jugendliche ab 14 Jahren.

Aya, Adjoua und Bintou leben in einem Arme-Leute-Vorort von Abidjan, der größten Stadt der Elfenbeinküste. Die drei hübschen Teenager sind Freundinnen, wenn sie auch völlig unterschiedliche Interessen haben. Während Aya sich mit guten Noten und harter Arbeit dem Erfolg nähern will, versucht es Bintou mit anderen Mitteln: Sie ist auf der Suche nach ihrem Traummann, der vor allem anderen Geld haben muss. Adjoua sucht auch, aber sie folgt eher ihrem Herzen, was sie ziemlich in Bedrängnis bringt...

Marguerite Abouet beweist, dass sie sich noch gut an die Nöte der Teenager erinnert. Mit laxer Sprache und witzigen Sprüchen, aus dem Französischen von Kai Wilksen übersetzt, gehen ihre Heldinnen durchs Leben. Illustrator Clément Oubrerie hilft der Autorin dabei mit lebendigen, lebensnahen und meist in Erdtönen gehaltenen Zeichnungen, die vor allem die abendliche Stimmung toll einfangen.

Für die Prise Exotik, wenn auch manchmal für Verwirrung sorgen viele Slang-Begriffe. Im Glossar am Ende des Buches erfährt der Leser dann aber, was es mit dem dauernden "Deh" auf sich hat und dass es mindestens drei Bezeichnungen für Hintern gibt. Dort finden sich auch Styling-Tipps und sogar afrikanische Rezepte.

Das alles macht "Aya" zu einer weitestgehend runden Sache. Bleibt nur zu hoffen, dass sich Autorin Marguerite Abouet die sich wegen des recht sorglosen Treibens oft aufdrängende AIDS-Problematik für den angekündigten Fortsetzungsband aufgespart hat.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten

Legen Sie Ihre eigene Lieblingsliste an

Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar