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Axolotl Roadkill [Taschenbuch]

Helene Hegemann
1.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (171 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

22. Januar 2010

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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [254kb PDF]
  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Ullstein (22. Januar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3550087926
  • ISBN-13: 978-3550087929
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (171 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 104.165 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Man kann Helene Hegemanns Axolotl Roadkill nicht mehr unbefangen zur Hand nehmen. Selbst Leser, die sich nicht durchs deutsche Feuilleton oder seine Kompilation im „Perlentaucher“ wühlen, wissen, dass im Buch nicht alles von der Autorin, sondern vieles aus fremder Feder, zumeist von einem ehemaligen Techno-Blogger, stammt. So sah sich die zunächst als Junggenie gefeierte Schriftstellerin von der Literaturkritik schon bald als Kopistin entlarvt. Warum also, so wird sich da mancher fragen, soll man das Buch über eine ebenso verwöhnte wie verwahrloste 16-jährige Schulverweigerin namens Mifti, ihre selbstzerstörerischen Berliner Drogen-, Party- und Sprachexzesse überhaupt noch lesen?

Nüchtern betrachtet muss man es wohl konstatieren: Ja, Hegemann hat abgeschrieben. Nein, es ist nicht okay, wie die Autorin den Diebstahl fremder Kreativität im Nachhinein nicht nur herunterzuspielen, sondern gar als natürliche Copy-and-Paste-Geste einer Generation Google zu stilisieren suchte – auch wenn sich in eben dieser Generation Google das Verhältnis zum Urheberrecht gerade offenbar tatsächlich bedrohlich zu wandeln scheint. Aber Hegemann hat Axolotl Roadkill auch nicht, wie hin und wieder im Feuilleton behauptet, eins zu eins kopiert. Das in der 4. Auflage des Buchs nachgereichte Quellenverzeichnis zeigt, dass ihre Raubzüge durchaus überschaubar sind. Der Rest ist ganz eigen, mitunter originell, manchmal sperrig, oft auf kalkulierte Weise abstoßend, hin und wieder kindisch, aber zumeist doch erfrischend zu lesen.

Nein, Helene Hegemann hat das, was sie schildert, wohl nicht erlebt. Vielleicht war ihre Jugend öde, wie jetzt mancher Kritiker, etwas höhnisch mutmaßt. Egal. Auch Günter Grass musste kein Glas zersingen können, um die Blechtrommel zu schreiben. Und Vladimir Nabokov ist (glücklicherweise) nicht verliebt mit einer Minderjährigen von Motel zu Motel gereist, und trotzdem ist Lolita ein Meisterwerk. Dies nun ist Axolotl Roadkill, leider, nicht. Aber es ist um vieles besser als manches, was sonst so als neue deutsche Literatur auf den Markt schwemmt.
- Thomas Köster

Pressestimmen

»An "Axolotl Roadkill" werden sich dieses Jahr wohl alle deutschsprachigen Debüts messen lassen müssen.« Der Tagesspiegel / Nadine Lange / 23.01.2010 »Ein deutsches Romandebüt mit einer solchen Kraft hat es lange nicht gegeben.« FAS / Maxim Biller / 24.01.2010   »Das Buch ist phänomenal. Und die Autorin ist ein Phänomen.« Süddeutsche Zeitung / Georg Diez / 23.01.2010 »Von einer großen Suchbewegung getrieben, voll treffender Beobachtungen und überraschender Gedanken.« Der Spiegel / Tobias Rapp / 18.01.2010 »Verblüffend klug, angenehm grotesk und herrlich sprachgewandt.« Die Welt / Cosima Lutz / 20. 01.2010   »Ein Kugelblitz in Prosaform und Prosasprache« Die Zeit / Ursula März / 21.01.2010 »"Axolotl Roadkill" kann man als großen Coming-of-age-Roman der Nullerjahre lesen.« FAZ / Mara Delius / 22.01.2010 »Die erst sechzehnjährige Helene Hegemann erzählt mit beeindruckender Unbeirrbarkeit und getreu dem bekannten Godard-Ausspruch, ein Film müsse einen Anfang, eine Mitte und ein Ende haben, wenn auch nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.« Die FAZ zum Film Torpedo

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
463 von 499 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen So geht's nicht 20. Februar 2010
Von Cocody
Format:Taschenbuch
Ich habe soeben "Axolotl Roadkill" bis zur letzten Seite gelesen, habe es mit der vom Ullstein-Verlag veröffentlichten Quellenangabe verglichen und kann mir jetzt ein Urteil erlauben. Dieses fasse ich wie folgt zusammen: Falls Helene Hegemann das wirklich selbst geschrieben, gesamplet und remixed hat (woran ich aber gewisse Zweifel habe), dann kann sie was. Aber nicht genug. Und so geht's schon gar nicht.

Erstens: Wenn ein Roman sich in diesem doch drastischen Maße ungeniert bei anderen Quellen bedient, dann muss der Leser das von vornherein erfahren, und nicht erst, wenn ein Blogger zufällig über ihm bekannte Zeilen stolpert und die Öffentlichkeit damit überrascht. Wenn man ertappt nachschiebt, man folge halt dem "Konzept der Intertextualität", dann ist das eine Ausrede und einfach frech. Hallo-hallo, ist da eigentlich noch jemand zuhause im Oberstübchen? Auf jedem Joghurtbecher zu 19 Cent muss bis ins Kleinste aufgedruckt werden, was drin ist. Warum eigentlich sollte das bei Literatur anders sein? Leser sind auch Konsumenten.

Zweitens: "Sie dürfen ruhig abschreiben", hat einer meiner früheren Lehrer immer vor Klassenarbeiten gesagt, "Sie dürfen sich nur nicht erwischen lassen." Er hatte völlig recht. Und zwar deshalb: Wenn jemand schreiben kann, dann kann er auch umschreiben. Natürlich darf sich ein Autor bei anderen Quellen bedienen. Aber ein halbwegs guter Schreiber hätte ohne große Mühe die inkriminierten Stellen in Axolotl Roadkill so verändern können, dass kein Mensch auf die Idee gekommen wäre, dass es sich um Anleihen aus anderen Texten handelt - womöglich nicht einmal die Originalautoren selbst. Warum hat Hegemann das nicht getan?
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326 von 353 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Axo ... dingsbums 17. Februar 2010
Format:Taschenbuch
Es gibt einen Markt für ordinäres Geschwafel Jugendlicher und junger Erwachsener, der Autor sollte aber weiblich sein. Wie der Priester im Beichtstuhl möchten da manche Leser wohl etwas erfahren, was sie selbst verpasst haben oder sich nie trauten. In einer Zeit, die aggressiven Sex wie eine Monstranz vor sich her trägt, in der aber der einzelne oft keinen oder nur wenig wirklichen Sex hat, eröffnet sich eine Marktlücke gigantischen Ausmaßes für Geschichten, die so tun, als wüßten sie, wo das wahre Leben stattfindet. Warum allerdings renommierte Zeitungen und Rezensenten ausgerechnet darin neuerdings Kunst und Auflehnung, gar Modernität erkennen wollen, bleibt mir persönlich rätselhaft. Vielleicht schafft es ja sogar der Porno noch aus seiner Schmuddelecke ins Establishment.
Für mich ist vor allem schade, dass auch dieses Buch wieder die tieftraurige Wahrheit bestätigt: Erfolg hat vor allem jener, der die Regeln verletzt, so er noch welche findet. Stillere, bessere Geschichten werden abgelehnt oder übersehen, gekauft wird - trotz überwiegend negativer Rezensionen - vor allem der Hype, die Hysterie, der Marketing-Gag.
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62 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was sollŽs? 17. Februar 2010
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
"Axolotl Roadkill" ist der weitgehend inhaltsfreie Erstling einer überschätzeten, schamlos plagiierenden 17jährigen. Das war die höfliche Variante. Man könnte auch sagen, dass es sich um spätpubertäre Ergüsse eines jungen Menschen handelt, dem noch immer nicht klar geworden ist, dass die Welt aus mehr als aus seiner Nabelschau besteht - und seine/ihre Probleme weder einzigartig noch wichtig sind. Unter souveräner Missachtung der Grammatik - mir/mich wird bunt gemixt und desöfteren falsch benutzt - und, vermutlich dem Abschreiben bei Airen geschuldeten Geschlechtsverwirrungen ("holte mir einen runter.." oder "He, Alter...") entsteht ein Aneinanderreihung wirrer Worthülsen, von der nur zu hoffen ist, dass sie nicht wirklich den Seelentzustand eines Mitmenschen beschreibt: so oberflächlich-aussagelos kann doch in Realität niemand sein! "Axolotl Roadkill" ist ein Musterbeispiel von Hype, der Ausdruck von Pseudo-Modernität und angeblicher Intellektualität: entlarvend!
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271 von 300 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich hätte es wissen müssen 8. Februar 2010
Format:Taschenbuch
Ich hätte es wissen müssen:

Angetrieben von einer hochtrabenden Rezension auf spiegel.de habe ich erneut den Fehler gemacht ein Jung-Buch zu kaufen. Als Ex-Berliner hoffte ich, in bekannten Schauplätzen mein eigenes Schalten und Walten wieder zu erkennen. Dummerweise ist dieses Buch so merkwürdig geschrieben, dass es mir schwer fällt überhaupt irgendwas zu erkennen. Die "Autorin" springt, wahrscheinlich um die Zerrissenheit der Protagonistin auszudrücken, dermaßen wirr in der Zeit herum, dass keine richtige Geschichte entstehen will. Zugleich fehlt die Anschaulichkeit der Situationen und Schauplätze.

Es fehlt an Reife. Es fehlt der Witz. Es fehlt die Neugier auf die nächste Seite.

Ich klappe dieses Buch deshalb zu und biete es auf dem Marktplatz zum Kauf an.

1. Auflage, gut erhalten. Günstig abzugeben.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Axolotl Roadkill: Empörung - ein Rückblick 18. September 2010
Format:Taschenbuch
Thilo Sarrazin schafft Deutschland ab, Charlotte Roche sinniert über Vaginalsekret und Günther Grass entpuppt sich als lügender Moralapostel. Mittlerweile kann man das Feuilleton nur noch beherrschen, wenn man sich am guten Ton verkriminalisiert.

Auf welche Weise hat sich Helene Hegemann strafbar gemacht? Nachweislich hat sie aus anderen Werken geplündert, sich am "All-you-can-eat"-Buffet der Künste ausgetobt. Die Tatsache, dass sie ganze Passagen von anderen Autoren ohne formgerechte Zitierung in ihr eigenes Werk hat einfliessen lassen, brachte nicht nur wutschäumende Deutschlehrer auf die Barrikaden - scheinbar war "Axolotl Roadkill" der Tropfen auf den heißen Stein. Die leidige Diskussion um das Urheberrecht in Zeiten der "Gratiskultur" des Internets wurde auf den Zenit getrieben.

Wahrscheinlich war Helene Hegemann mit ihrem Erstling einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Sollte man eine junge Autorin bei ihren ersten Gehversuchen derart rügen? Vielleicht nur dafür, dass sie ungeschickt genug war, sich bei ihrem Raubzug erwischen zu lassen. Schließlich bekundet sie selbst zu recht, "ich bediene mich überall, wo ich Inspiration finde und beflügelt werde..."(S.15) und wo wir doch gerade in der Popkultur sind, passt dazu vielleicht auch das Geständnis von Quentin Tarantino, der mit der Frage nach dem Ursprung seiner Inspiration konfrontiert, antwortete, er würde einfach aus jedem ihm bekannten Film stehlen. Wie auch immer...

Nach einem guten halben Jahr ist der Zorn verpufft, in der Urheberrechtssache hat sich eigentlich auch nichts getan, eine Zeit wie gemacht, um "Axolotl Roadkill" unvoreingenommen zu lesen.
... Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen O Helen, goddess, nymph!
Gegen diesen Roman kannst du 90 % des mit renommierten Buchpreisen geschönten Geschwurbels vergessen. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von mountaineer veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Katastrophe!
Das war wirklich eines der schlimmsten Bücher,die ich je gelesen habe und da ich behaupten kann, dass ich mich mit Büchern auskenne, kann ich auch mit 100%iger Gewissheit... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von C. Klaus veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen ???
aufgrund von rezensionen und dem klappentext habe ich dieses buch bestellt. ich habe es auch tatsächlich durchgelesen, allerdings nicht verstanden. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Agnes G. veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Pseudointellektuelles Blabla
'Axolotl Roadkill' ist eines der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe. Es ist die reinste Qual, sich die knapp 200 Seiten (zum Glück nicht noch mehr! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von widerstandspoesie veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Axolotl Roadkill
Völlig unsinniges Buch. Mehr erwartet. Ich würde mir kein Buch mehr in diese Richtung kaufen, zumal sie noch so exessiv beworben wurden.
Vor 6 Monaten von Hans-Jürgen Schur veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Bin wütend...
Schon nach den ersten paar Seiten war ich einfach nur wütend, zuerst über mich selbst, weil die Gedankengänge einfach nicht nachvollziehen konnte. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von G. Schuller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Axolotl
Sehr lustuges und durchgeknales Buch. Für fantasievolle Menschen geschrieben, die etwas anderes zu lesen suchen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Mirco Iliev veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Stimme einer Generation
Ein unglaublich gutes Buch. Wirklich. Sie versteht es mit Sprache umzugehen, damit zu spielen, sie zu rotieren und dann pointiert von sich zu werfen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Katharina Schmidt veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Grottenschlecht!
Das ist eines der schlechtesten Bücher die ich je gelesen habe. Ich kann absolut nicht verstehen warum diese Autorin auf der Leipziger Buchmesse so hoch gelobt wurde... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Rueger Katharina veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Cooles Buch
Ich find das Buch super!! Wenn jemandem Bukowski, Frederic Beigbeder und Lolita Pille gefällt, der wird dieses Buch auch mögen.
Vor 16 Monaten von andreah veröffentlicht
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AXOLOTL 8 14.05.2012
Axolotl roadkill 13 04.05.2010
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