Den Alltag noch mal gegenlesen: Axel Hacke findet Geschichten in den kleinen Dingen. Ob Gebrauchsanweisungen, häusliche Betrachtungen oder Reisebegebenheiten - alles kann ihm Stoff liefern für Reportagen, Sprachkritiken und geschliffene Kolumnen. Begonnen hat der 1956 geborene Schriftsteller im Jahre 1981 als Sportredakteur bei der "Süddeutschen Zeitung". Sein erstes Buch "Nächte mit Bosch" erschien 1991, und wir erfuhren endlich, worüber Hacke nächtens mit seinem Kühlschrank redet. Legendär ist "Der weiße Neger Wumbaba", mit dessen "Vermächtnis" die Trilogie über ver-hörte Liedtexte und Gedichtzeilen inzwischen abgeschlossen ist. Hacke wurde mit dem "Joseph-Roth-Preis für internationale Publizistik", dem "Theodor-Wolff- Preis" sowie zwei Mal mit dem "Egon-Erwin-Kisch-Preis" geehrt.