Mit „Kryptonite" und ihrem Debüt „The Better Life" haben Three Doors Down schon deutlich gezeigt, was sie ausmacht: Ehrlicher, akustisch geprägter Gitarrensound mit Rockanleihen und nicht zuletzt der tollen Stimme ihres Sängers Brad Arnold.
Auf dieser sehr guten Basis baut der Nachfolger „Away From The Sun" auf: Der Sound ist noch einmal ein ganzes Stück kompakter, die Songs sind etwas ruhiger und langsamer, dafür deutlich melodischer und schlüssiger produziert. Sowohl harte Rocksongs wie „Going Down In Flams" als auch schöne Balladen („Here Without You") beherrscht die Band souverän.
Die musikalische Bandbreite ist breit, die Abwechslung groß. Die Band kann das hohe Niveau über die komplette Spielzeit von knapp 50 Minuten problemlos halten, nur „Sarah Yellin'" und „Dangerous Game" schwächeln etwas. Dafür gibt es aber zahlreiche Highlights wie die erste Single „When I'm Gone", dem Titeltrack oder „Ticket To Heaven".
Fazit: Kompakte, toll produzierter Gitarrenrock mit einer großen musikalischen Bandbreite. Problemlos halten Three Doors Down das hohe Niveau des Vorgängers und liefern mit „Away From The Sun" ein erstklassiges Album ab, dass jeder Fan guter Gitarrenmusik gehört haben sollte.