Nun ist es soweit das langerwartete Nachfolgewerk zu "Godsmack"(1999),dem selbstbetitelten Debut der gleichnamigen Bostoner Bnad,erscheint nach fast 9monatiger Verspätung auch hier in Europa.In den USA konnte sich "Awake" in der ersten Woche in den Billboardcharts in den Top Ten plazieren und ging rund 250.000 mal über die Ladentische.Godsmack machen mit "Awake" da weiter,wo sie mit dem platinveredelten Erstwerk vor gut 2 Jahren aufgehört haben.Vorab gesagt-wem das Debut zugeagt hat,kann sich auch problemslos die neue Platte holen,aber da wären wir beim springenden Punkt der Platte:Wo ist die Weiterentwicklung oder größere Reife?Sountechnisch klingt "Awake" dichter,was wohl kaum zu erstaunen war,da "Godsmack" gerade läppische 5000 Dollar gekostet hat-auch Sänger und Frontman Sully hat sich stimmtechnisch weiter entwickelt,doch klingen viele Stücke nach den ersten Durchläufen so,als hätte man sie so oder so ähnlich schon gehört.Godsmack bleiben ihrer Linie treu und vereinen Led Zeppelin,Black Sabath,Metallica,Tool und Alice in Chains zu einm harten,lauten und emotionsgeladem Mix.Besonders letztgenanntere haben musikalisch einen großen Einfluss auf den Vierer aus den Staaten,denn nicht nur ihr Name(Ein Song auf Alice in Chains Meisterwerks "Dirt" aus dem Jahre 1992)auch die Arrangements und viele Gesangsparts erinnern an die Seaattlecombo.Doch nun zu "Awake" selbst:Godsmack gehen nicht dem New Metal-Trend nach,sondern rocken ordentlich drauf los,wobei jedoch die melodischen Teile etwas darunter leiden und man sgen könnte,dasss sie auf dem Vorgänger ausgeprägter waren.Echte Hits finden sich jedoch gleich zu Beginn der Cd mit "Sick of life",als auch der Singleauskopplung und dem stärksten Song der Scheibe "Awake"."Greed" ist ein straighter Rocker,doch wie in jedem Song verleiht das charismatische Energiebündel Sully ein düsteres,Voodoo-angehauchtes Flair.Im Mittelteil schwächelt die Platte etwas ab ,doch als dann mit "Mistake","Trippin'" sowie dem klasse "Forgive Me" sich wieder eindeutig steiger, drückt man doch gerne auf den Repeatknopf.Das Instrumentalstück "Vampires" sowie das nette Zwischenstückchen "The Journey" bereiten einem auf den Schlusspunkt "Spiral" vor und lassen einem eine kleine Pause zum Durchatmen.Insgesamt eine gute Platte,die 4,5 Sterne verdient hätte.