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Aw C'Mon!No You C'Mon! [Vinyl LP]
 
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Aw C'Mon!No You C'Mon! [Vinyl LP]

Lambchop Vinyl
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Vinyl (9. Februar 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Label: City Slang (EMI)
  • ASIN: B00018GJJW
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 327.585 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Being Tyler
2. Four pounds in two days
3. Steve McQueen
4. The lone offical
5. Something's going on
Alle 6 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Each time I bring it up it seems to bring you down
2. Timothy B. Schmidt
3. Women help to create the kind of men they despire
4. I hate candy
5. I haven't heard a word I've said
Alle 6 Titel anzeigen.
Disk: 3
1. Sunrise
2. Low ambition
3. There Is Still Time
4. Nothing adventurous please
5. The problem
Alle 6 Titel anzeigen.
Disk: 4
1. About my lighter
2. Under a dream of a lie
3. Jan. 24
4. The gusher
5. Listen
Alle 6 Titel anzeigen.

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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Frühling in Nashville 19. Januar 2004
Format:Audio CD
Geigen, immer wieder Geigen. Was für ein Überschwang! In Kurt Wagners Welt zieht der Frühling ein.
An den kargen und überaus genialen Vorgänger „Is a woman" reichen die beiden neuen Lambchop CDs nicht heran. Dafür fehlt es etwas an magischer Tiefe. Dennoch zeigen sie die Band erneut von einer interessanten Seite. Den eigenartigen Country von einst gibt es nur noch selten. Der Soul, den die Band einige Platten lang erkundete, sorgt höchstens im Untergrund für Bewegung. Dafür bekommen wir Bar Jazz, E-Pop, Beatles-Anklänge, Lieder, wie sie nur von Lambchop stammen können, opulente Arrangements und einige Instrumentals, die als Untermalung für den Murnau Stummfilm „Sunrise" geschrieben wurden.
Die eigentlichen Songs entstanden in einem Selbstexperiment Wagners. Zwischen Sommer 02 und Winter 03 schrieb er jeden Tag ein Lied. Einige dieser Stücke erinnern in ihrer unwiderstehlichen Langsamkeit an „Is a woman". Es gibt zauberhafte Lieder wie „Steve McQueen" oder „For pounds in two days". Es gibt aber auch Überraschungen wie das schön harte „Nothing adventurous please" oder das leicht alberne „Shang a dang dang".
Auf beiden CDs gibt es im Laufe der Zeit sicher noch Vieles zu entdecken und das Oft-Hören macht wirklich Spaß.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
"Lammkotelett": Man muss schon ein kauziges Landei mit viel trockenem Humor wie Kurt Wagner sein, um seine Band so zu nennen - und dann die feinste denkbare Mischung aus Country-Folk, Soul, Pop und Bar-Jazz spielen zu lassen.

Lambchop tun das nun schon seit rund zehn Jahren mit ständig wachsendem Erfolg. Und sie haben mit diesem CD-Doppelschlag - per Definition kein "reaktionäres" Doppelalbum, sondern zwei eigenständige Werke - den Gipfel ihrer Kunst erreicht.

24 Songs/Instrumentals und kein einziger Schwachpunkt. 92 Minuten Laufzeit und keine Sekunde Langeweile. Lieder, die zum Niederknien schön sind und trotzdem nicht im Wohlklang absaufen. Ein Meisterwerk, nach dem man sich fragt: Was soll jetzt noch von Lambchop kommen? Aber das tat man schließlich auch schon nach ihrem 2002er Album "Is A Woman".

Im Vergleich zum Vorgänger, der bei aller Klasse doch auch seine Längen hatte, gingen Sänger/Songschreiber Wagner und sein Kammerpop-Orchester diesmal reduzierter, konzentrierter zu Werke. Wochenlang verfasste Wagner einen Song pro Tag - da ergibt es sich fast von selbst, dass die Stücke nicht ausufern und meist mit drei bis fünf Minuten Länge auskommen.

Und was für wunderbare Melodien hat Wagner da wieder zusammengetragen! Auf "Aw C'mon" sind es meist streicherumwehte, traurig-melancholische Kleinode, die eine einheitliche Stimmung transportieren und im Zusammenhang gehört werden wollen. Besonders interessant: "Steve McQueen", "Nothing But A Blur..." und "Women Help...".

Auf "No You C'mon" ist die Stilpalette bunter. Auch hier gibt's die typische Lambchop-Mixtur aus eleganten Balladen, Alternative Country und Südstaaten-Soul, aber eben auch Gitarrenrock ("Nothing Adventurous Please"), fröhlichen Pop mit Stones-Anleihen ("Shang A Dang Dang") oder gar Latin-Einflüsse ("The Gusher").

Man könnte endlos schwärmen über die seidenweichen Streicher-Arrangements von Lloyd Barry, die an Nick Drakes Klassiker "Five Leaves Left" und "Bryter Layter" erinnern. Über die Kunst des jungen Gitarristen William Tyler und des Pianisten Tony Crow. Oder über die beschwingte Leichtigkeit der Instrumentalstücke - bei "Sunrise" geht förmlich die Sonne auf.

Das Tollste an diesem Opus magnum von Lambchop ist aber die einmalige Brummbären-Stimme von Kurt Wagner. Tausende Zigaretten und viel Staub aus langen Jahren als Fußboden-Verleger haben diese Stimmbänder gegerbt. Wie ein Isaac Hayes oder Barry White des Indie-Pop (sprech)singt Wagner seine Lieder über die Liebe, ihre Vergänglichkeit und die Wirrnisse des Lebens.

Von "Low Ambition" (Wenig Ehrgeiz) erzählt der Sänger in einem seiner grandiosen Songs. Damit mag er sich selbst gemeint haben -herausgekommen ist dennoch eines der Referenzalben dieses Jahres. Die Messlatte für das Pop-Jahr 2004 liegt hoch.

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Eine neue Platte von - was red ich da: nein, zwei neue Platten von Lambchop, mein Gott Kurt Wagner,
Du meinst es gut mit uns. Aber es stimmt schon, was Jan Wigger bei Spiegel online schrieb:
wir hatten ja "Is a woman" noch gar nicht richtig verdaut, und jetzt das.

Offensichtlich ist Lambchop, die "leiseste Big Band der Welt" (DLF) prädestiniert für
Jahrhundertalben: "Nixon" war ein solches, auch "Is a woman", das seine Schönheit erst
nach einer Weile offenbart. Andere Alben, wie "How i quit smoking" waren bahnbrechend
für die Entwicklung der Independentmusik.

Auch nach "Awcmon/Noyoucmon" bleibt es rätselhaft, wie es diese Band in Serie schafft
solch ungeheuerliche Meisterwerke zu produzieren. Vielleicht ist es wirklich der Genius
des Kurt Wagner, der einmal sagte, dass er vor allem deshalb so ruhige Musik mache, weil
er es tagsüber in seinem Job als Fußbodenverleger schon laut genug habe.

Aber da er inzwischen diesen Job an den Nagel gehängt hat, finden Lambchop vor allem
auf dem "Noyoucmon" Album wieder zu druckvolleren Stücken zurück, wie sie alte Lambchopfans
aus der Zeit vor "Is a Woman" noch kennen.

Es stimmt: "Noyoucmon" ist die rundere Platte, und das vor allem deshalb, weil die
leisen Songs, die vor allem das "Awcmon" Album bevölkern und zuvor auf "Is a Woman"
ihren einsamen Höhepunkt erreichten, es schwer haben solange "The new cobweb summer"
und "Caterpillar" noch in unseren Ohren sind.

Lambchop sind wieder in einer Phase der Midtemposongs angekommen. Das geht manchmal
bis zu richtig lauten Stücken, die aber nicht unbedingt immer gelungen sind.

Erfahrungsgemäß ist es immer unglaublich schwierig, nach ein paar Mal hören schon
Anspieltipps zu geben: um es dennoch zu tun - das wunderschöne "Steve McQueen",
das geheimnisvolle "Low Ambition", das großartige Instrumental "Sunrise" und und und...

Und wahrscheinlich ist es gar nicht nur der Genius Wagner: wer schon mal das Glück
hatte mit drei Mitgliedern von Lambchop beim Bier in der Hamburger Fabrik ins Gespräch zu kommen,
der weiss, daß es nicht verwunderlich ist, wenn unglaublich sympathische Menschen
unglaublich sympathische Musik machen.

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