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Avoid the Light
 
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Avoid the Light

Long Distance Calling Audio CD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (24. April 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Superball Music (SPV)
  • ASIN: B001TKK3FW
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 90.736 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Apparitions
2. Black Paper Planes
3. 359°
4. I Know You, Stanley Milgram
5. The Nearing Grave (feat. JonasRenkse)
6. Sundown Highway

Produktbeschreibungen

motor.de

In der Musikpresse als Deutschlands neue Mogwai gefeiert, liefern Long Distance Calling auf ihrem zweiten Album „Avoid The Light“ zwar Instrumentalsongs mit innovativem Sound, versuchen aber zu viel auf einmal.

Die klare Konstante der Tracks ist der Wechsel von ruhigen Passagen zu massiveren Parts. Long Distance Callings finstere Instrumentalmusik arbeitet nicht mit Arrangements, die sich langsam und kontinuierlich steigern, sondern mit verschiedensten Facetten und Genreeinflüssen in einem steten Wechselspiel. Songs wie „359°“ produzieren einen Strudel aus immer wiederkehrenden Melodien. Stellenweise resultiert dieses Konzept in etwas sehr ausgedehnten Stücken, wie beispielsweise im zwölf Minuten langen Opener „Apparitions“.

Die Intention zur Gründung der Band, nämlich gemeinsam alternativen Rock zu spielen, hört man in „I Know You, Stanley Milgram!“, wo Drums und Gitarre ausgiebig zusammen schrammeln. Doch gleichermaßen beinhaltet die Platte ruhige Gitarrenduette, Psychedelic- und Post-Rock-Elemente und düstere Töne wie in „Black Paper Planes“. Die unterschiedlichen Genre-Einflüsse sorgen für abwechslungsreiche Kompositionen - minder gelungen sind die Kreuzungen aber dann, wenn sie den Hörer daran hindern sich in der Musik zu verlieren und ihn eher entreißen.

Wie schon auf ihrem Debüt „Satellite Bay“ (2007) holte sich die Band für einen der Tracks gesangliche Unterstützung. „The Nearing Grave“ heißt der Song, der von Gastsänger Jonas Renske stimmlich untermalt wird und beweist, dass diese Kombination durchaus gut funktioniert.

Long Distance Calling kreieren einen innovativen Sound und liefern auf „Avoid The Light“ dynamische Ambient-Stücke ab. Doch auch wenn ihre Experimentierfreude spürbar ist, ist die Musik der fünfköpfigen Band zu unausgefeilt und laut, um wirkliche Parallelen zu Mogwai zuzulassen.

Jasmin Hollatz


HEAVY Ausgabe Mai 09
Leute, wer´s beim auch schon überragenden Debüt ‘Satellite Bay’ nicht erkannt hat, welch geniale Band da aus eigenen Landen emporstieg wie eins der junge Phoenix, der sollte spätestens nun, beim zweiten Langwerk ’Avoid The Light’ die Erleuchtung erlangen. Die Münsteraner Instrumental-Post-Rocker LONG DISTANCE CALLING sind so was von wunderbar, daß man sich eigentlich fast schon zurückhalten muß mit aller Lobhudelei...nicht daß es den Burschen zu Kopf steigt! Rock-Fans muß eigentlich kaum erklärt werden, wie toll auch die neue Scheibe der zwischen MONO, MOGWAI, NEUROSIS und einigen weiteren Größen des vertonten Schöngeist-Hyponose-Rocks angesiedelten Jungs ausgefallen ist. Gut, der Grundsound ist vielleicht etwas klarer und aufgeräumter, weniger noisig. Dafür ist die Dynamik zwischen fragil zerbrechlichen, recht indie-rockenden Momenten auf der einen, und deutlich härteren, fast schon metallischen Szenen deutlicher herausgearbeitet. Speziell beim überragenden Opener ’Apparitions’ offenbart man in Form des fast schon ausbrechenden Melodic-Death/Black-Lead-Riffings gegen Ende eine erstaunlich intensive Gänsehaut-Affinität. Herausragend. Dagegen scheinen die ein oder anderen Momente in den restlichen Songs fast schon zu verblassen...fast. Dies ist aber auch der einzige kleinere Makel. Tja, und dann wäre da eben auch noch das völlig überraschende, die instrumentale Klangwelt plötzlich erschütternde Überstück ’The Nearing Grave’, bei dem KATATONIAs Ausnahmesänger Jonas Renske plötzlich die Stimme erhebt und so den besten KATATONIA-Song entstehen läßt, der nicht aus der Feder der Schweden stammt. Der Song ist der helle Wahnsinn, mit seinem Tiefgang, dem Feeling und der speziellen Aura...’The Nearing Grave’ läßt nicht nur zwei scheinbar eigentlich völlig verschiedene Bands verschmelzen, sondern weckt auch Begehrlichkeiten beim Hörer, die unweigerlich nach einer Fortsetzung dieser Zusammenarbeit verlangen. Mal abwarten, was da noch kommen mag... --Jagger / Heavy Mag

Kurzbeschreibung

Auch wenn man es mitunter kaum noch zu hoffen gewagt hatte: Es gibt ein Paralleluniversum zu blutarmer Supermarktberieselung, ruhelosen Radioformaten oder kurzatmigen Trends. Es gibt Musik, die dem Hörer genügend Raum zum unbegrenzten Genießen lässt, die ihre gesamte Pracht über opulente Arrangements entfaltet und sich die Freiheit nimmt, Töne und Harmoniefolgen in aller gebotenen Ausführlichkeit zu zelebrieren. Diese Musik existiert hier und jetzt. Wir verdanken sie Long Distance Calling, einer fünfköpfigen Band aus dem Großraum Münster. Ihr zweites Album Avoid The Light erscheint über "Superball Music" und bietet all das, was man bei den meisten aktuellen Bands vergeblich sucht: ein unmittelbares Nebeneinander von Tiefgang und Hochgefühl, Melancholie und Lebensfreude, großen Gesten und kleinen Besonderheiten.

Und irgendwie gibt es bei Long Distance Calling noch so unendlich viel mehr zu entdecken: Mit Avoid The Light öffnet sich ein riesiges Tor, nach dessen Eintritt man eine Welt unterschiedlicher Stimmungen und Atmosphären vorfindet. Die Grundlagen bestehen aus einem instrumentalen Gitarrenrock mit Ambient-Charakter, einer Oszillation aus Psychedelic und Progressive Rock. Avoid The Light ist zudem ein Album, das kaum Worte braucht, um dennoch unglaublich viel mitzuteilen. Soll man es Post-Rock nennen? Oder eher New Art Rock? Der Oberbegriff ist egal, was zählt sind die Inhalte.

Die Kritikerkaste zeigte sich bereits vom Debüt Satellite Bay (2007) begeistert: "Abseits der zerstrampelten Pfade, abseits des von wichtigtuerischen Musikpostillen aufgeblähten Hypes, abseits von modischen Strömungen und gefaseltem Zeitgeist, ohne 3-Minuten-Korsett, sondern mit langem Atem", urteilte der Rezensent in "Schallgrenzen", und es scheint, als ob damit unbewusst die Eckdaten von Avoid The Light gleich mit artikuliert wurden. Gleichzeitig dokumentieren die fünf Bandmitglieder David Jordan (Gitarre), Janosch Rathmer (Drums), Florian Füntmann (Gitarre), Jan Hoffmann (Bass) und Reimut van Bonn (Ambience) auf Avoid The Light eine stilistisch noch offenere und fortschrittlichere Herangehensweise. Die sechs neuen Stücke präsentieren nach Aussagen der beteiligten Musiker "ein im Vergleich zur Debütscheibe größeres stilistisches Spektrum und sind - als direkte Folge unserer zahlreichen Konzerte in 2008, unter anderem mit Dredg, bei Rock am Ring und beim Roadburn Festival - schneller, eingängiger und dynamischer. Insgesamt sind wir durch die durchweg positiven Resonanzen auf unser Erstwerk spürbar experimentierfreudiger geworden." Fortgesetzt wird außerdem das bereits vom Debüt bewährte Konzept, neben den instrumentalen Stücken auch wieder eine Nummer mit einem namhaften Gastsänger zu realisieren. War es auf Satellite Bay Peter Dolving von The Haunted, lautet auf Avoid The Light die Vokalnummer "The Nearing Grave" und wurde von Jonas Renkse (Katatonia) eingesungen. "Alle in der Band sind riesige Fans von Katatonia, insofern lag es quasi auf der Hand, Jonas zu bitten."

Produziert wurde Avoid The Light von Kurt Ebelhäuser (u.a. Blackmail, Donots), einem wahren Meister seines Fachs. "Die Zusammenarbeit mit ihm hat sich vor allem auf unseren Sound ausgesprochen positiv ausgewirkt", erklären die Bandmitglieder und können sich sicher sein, dass die transparente Produktion den faszinierenden kompositorischen Vorgaben jederzeit gerecht wird. Was für eine Band, welch ein Album.


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Kundenrezensionen

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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Mit diesem Album nehmen uns Long Distance Calling mal wieder mit auf eine exzentrische, aber einfach wunderbare Reise. Ein Album aus 7 Songs, die eine Geschichte erzählen. Alles passt zusammen- satte Gitarren, die sich in endlosen Klangteppichen verlieren und alles um einen herum vergessen lassen. Untermalt von Schlagzeug und ein paar sphärischen, elektronischen Einflüssen. Gibt es eine noch bessere Kombination? Ich glaube nicht.

'I know you, Stanley Milgrami' versetzt einen in eine Welt der freien Gedanken und Emotionen. Aggression, Melancholie und Sehnsucht liegen ganz eng beieinander.

Im Vergleich zum Vorgänger ist dieses Album wesentlich rotziger und selbstbewusster, dennoch verlieren Long Distance Calling damit in keiner Form Ihren unvergleichlichen Stil und Ihre fabelhaft virtuose Fähigkeit, Emotionen in Postrock zu verwandeln.
Ich bin erleichtert, dass es in der deutschen Musikszene noch Bands gibt, die es noch verstehen Musik auf einem qualitativ sehr hohen Niveau zu machen, dabei aber keinerlei an Gefühl verlieren.

5 Sterne gibt es von mir dafür. großartig. KAUFEN!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geniales Album 11. Februar 2010
Von T. Mai
Format:MP3-Download
Nachdem ich bisher noch nie von LDC gehört habe, hat mir ein Kollege die CD geliehen und ich war bereits beim Hören der ersten Klänge begeistert.

Ich habe mir daraufhin das Album gekauft und freue mich auf das Konzert in der Zeche Bochum im April ;-))

Es ist wirklich tolle Musik, die richtig Spass macht und mich irgendwie an Grobschnitt erinnert hat.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Marc Suwe
Format:Audio CD
Bin über MySpace auf die Jungs gestoßen und war einfach nur begeistert.
Dann hab ich mir diese CD gekauft und hat meine Begeisterung nur bestätigt.Atmosphärische,melancholische Instrumentalmusik vom Feinsten.
Man vermisst zu keinem Zeitpunkt einen Sänger.Bis auf eine Ausnahme : beim Song "The Nearing Grave" singt Jonas Renkse von Katatonia,dieser Song könnte auch auf einem der letzten Katatonia Alben stehen,ist aber trotzdem sehr gut.
Alles in allem ein Klasse Album von einer Klasse Band die auch live sehr überzeugend ist.
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