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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannend! Faszinierend! Opulent!,
Rezension bezieht sich auf: Aviator (2 DVDs) (DVD)
Martin Scorseses Filme wurden im Laufe der Zeit immer opulenter, aufwendiger, „größer”. Zu Beginn waren es die kleinen Leute aus dem Viertel in dem er aufwuchs, Menschen aus der Depressions-Zeit, traumatisierte Vietnam-Heimkehrer und gescheiterte Existenzen. Später machte er dann mehrmals das organisierte Verbrechen zu „seinem” Thema. Aber im Kern ging es irgendwie immer um – Amerika. Dass er sich nun der Person Howard Hughes' widmet, scheint da beinahe logisch und konsequent zu sein.Hughes ist eine amerikanische Legende, Held und Monstrum in einem. Er war Hollywood-Regisseur, ein Sklaventreiber mit Charme, Spieler und Flieger, Erbe eines Millionenvermögens, das durch seinen Wagemut und das Finanz-Genie Noah Dietrichs trotz aller Rückschläge letztlich zum Milliardenvermögen wurde. Er war Liebhaber mehrerer Hollywood-Stars, ein Exzentriker und Zwangsneurotiker, der vier Flugzeugabstürze überlebte, einen davon schwer verletzt. Ein Mann, der sich mehr als zwanzig Jahre vollkommen von der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte bevor er, abgemagert (46kg bei 1,93m) und verwahrlost in einem Fluzeug(!) starb und einem Tanwart, der ihn in der Wüste von Nevada mitgenommen hatte, ein Sechzehntel seines Vermögens vermachte. Diesen Stoff braucht man nicht künstlich interessanter zu machen. Er benötigt keine zusätzliche Dramatisierung sondern eine sensible Umsetzung, die den Mut hat, sich zu beschränken, einige Details hervorzuheben und manches wegzulassen. Und Scorsese und sein Drehbuch-Autor haben ihre Sache fantastisch gemacht! Die Ausstattung ist stellenweise atemberaubend. Gleiches gilt für die Spezial-Effekte, die gekonnt, unauffällig und subtil dort integriert wurde, wo es nötig war. Skeptisch war ich zu Beginn bei der Auswahl des Hauptdarstellers. Aber Di Caprio erweist sich als Idealbesetzung, einzig noch übertroffen von Cate Blanchett als Katherine Hepburn. Sicher ist dies Scorseses bislang kommerziellster Film. Dies ist Popcorn-Kino, keine kritische Dokumentation, die sich um ein Höchstmaß an Objektivität und Distanz bemüht. Und so ist der einzige Vorwurf, den man Scorsese machen kann, die zu positive Darstellung einer, zugegebermaßen, überaus faszinierenden Persönlichkeit. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der Stoff, aus dem die Kinobilder sind....,
Von
Rezension bezieht sich auf: Aviator (2 DVDs) (DVD)
Aviator" war Scorseses Oscargewinnversuch vor "Departed", es hat nicht ganz geklappt - die Zutaten waren aber perfekt und es ist vielleicht auch nicht falsch der Regielegende ein gewisses Kalkül in Richtung Oscar in der Auswahl seiner Stoffe zu unterstellen. Mit "Departed" hat es ja dann endlich geklappt und vielleicht erleben wir zukünftig wieder einen lockereren Scorsese. Verdient hat er den Preis schon längst und auch "Aviator" ist ein guter Film. Mit sehr vielen Stärken und auch einigen Schwächen.Gleich zu Beginn des 160 minütigen Monumentalepos über den verrückten Flugpionier und Filmproducer Hughes wird klar, dass dieser Film ja geradezu optimal für die grosse Leinwand entworfen wurde, auf dem Bild der heimischen Glotze wirkt das alles zu klein. Die Bilder vor allem über die Fliegerei, die der Film zeigt, sind grandios...kein Wunder, dass das opuelente Epos in den Kategorien Kamera und Szenenbild den Oscar gewinnen konnten. Sei es nun die Sequenz zu den Dreharbeiten zu "Hells Angels", der Absturz über Beverly Hills oder wie er gegen Ende des Films sein monströses Flugzeug, die Hughes H-4, vom Wasser aus, für einige Zeit in die Luft bringt... Hughes ist natürlich für die Amerikaner viel interessanter als für uns Europäer, jeder kennt den Mann, er ist eine Legende geworden. Ein Charles Foster Kane, der tatsächlich existiert hat... "Mein erstes Ziel ist es, der beste Golfspieler der Welt zu werden. Zweitens der beste Flieger zu werden und drittens der berühmteste Filmproduzent. Und dann will ich, dass Sie mich zum reichsten Mann der Welt machen" so ein Zitat von Hughes. Über die Frage, wie es Hughes möglich war, aus einem Erbe, das 1925 offiziell einen Wert von 613.518 Dollar hatte, ein Milliardenimperium zu machen, ist oft gerätselt worden. Hughes Geschichte ist die Geschichte des amerikanischen Traums. Und seine Geschichte war schillernd, diese Quintessenz aus Traumfabrik und dem Traum, die Luft zu beherrschen... In Europa dagegen hat man Hughes fast schon vergessen... Das Auftauchen diverser Schauspiellegenden wie Katharine Hepburn (Cate Blanchett), Ava Gardner (Kate Beckinsale), Jean Harlow (Gwen Stefani) oder Errol Flynn (Lude Law) ist nicht nur unvermeidlich, sondern im Kampf um die Academy Awards gewollt und ein Vorteil, denn sehr viele Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences sind Schauspieler. Und das Auftauchen von Ikonen längst vergessener Tage stimmt euphorisch...Cate Blanchett schafft es sogar trotz wenig Ähnlichkeit mit der Hepburn Gesten, Mimik und Bewegung so perfekt einzufangen und wiederzugeben (zumindest wie wir die Hepburn aus den Filmen kennen), dass der Oscargewinn als beste Nebendarstellerin nicht überrascht. Tja, "Aviator" ist gutes Kino, klasse Form...klar, dass durch die effektive und publikumswirksame Aufbereitung des Stoffes die seriöse Biographie meistens nur an der Oberfläche kratzt. Auch wenn die Stationen Hughes allesamt gezeigt werden, sämtliche Figuren bleiben irgendwie blutleer, sie lösen wenig Emotion aus. Auch Hughes nicht, trotz guter Darstellung von di Caprio. Seine Waschzwang, seine Zwangsneurosen bis hin zur Paranoia mit Rückzug von der Aussenwelt...alles klasse in Bilder gepackt, aber wie gesagt auch ohne die Kraft tiefer oder intensiver zu wirken. Aber diese "Schwäche" (falls es nicht sogar ein Vorteil ist) trifft auf viele oscargewürdigte Biographien zu... Erwähnenswert sind noch die Nebendarsteller Alec Baldwin und Alan Alda. Auch schade, dass Jane Russell nicht aufgetaucht ist...nur das Poster ihres Busens bei der Zensurbehörde. Denn meine erste Assoziation zu Hughes war "The Outlaw Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aviator- ein herausragender Film,
Von
Rezension bezieht sich auf: Aviator (2 DVDs) (DVD)
Der Film "Aviator" von Martin Scorsese überzeugt in allen Bereichen.Ausstattung und Performance vermitteln auf gelungene Art und Weise das Leben der 20er und 30er Jahre. In "Aviator" wird das Leben des amerikanischen Fliegers, Filmproduzenten und Unternehmers Howard Robard Hughes (1905-1976) treffend dargestellt (auch wenn der Film weit vor Hughes' Tod endet). Der Film beginnt mit einer Szene aus Hughes' Kindheit und führt den Zuschauer bereits an dessen Persönlichkeit heran. Weiter geht es mit Hughes' Leben als Erwachsener, in dem er berühmte Filme (a.v. "Hell's Angels") produziert, Testflüge durchführt und Unternehmen leitet (H. Aircraft Co., die heutige Trans World Airlines, damals die Transcontinental and Western Airlines (beides kurz: TWA)). Regie-Ass Martin Scorsese verbindet in dem Film auf sehr überzeugende Weise das schillernde, "frauenreiche" (in Wirklichkeit waren es wesentlich mehr Affären, als im Film gezeigt) Leben Hughes' mit dessen Verfall der Psyche. Besonders gelungen ist auch die Kürzung Hughes' Leben auf seine ruhmreichsten und glamourösen Jahre, in denen er nicht nur als Unternehmer, Filmproduzent und Regisseur aufgeht sondern auch zahlreiche Flugweltrekorde aufstellt. Bis zum Ende hofft man als Zuschauer (-mir ging es jedenfalls so-), dass Hughes nicht als Witzfigur endet, die unter zahlreichen Psychosen leidet und schließlich allein damit untergeht... Die Bilder sind herrlich, auch wenn bei den Flugszenen die Computeranimation sofort ins Auge sticht. Die Performance der Schauspieler ist hervorragend. Besonders Leonardo DiCaprio überzeugt durchgehend als Howard Hughes. Für mich war dies klar seine beste Leistung und einen Oscar wert (leider nicht bekommen...). Auch Cate Blanchett, die für ihre Rolle als Katherine Hepburn einen Nebenrollen- Oscar bekommen hat, überzeugt den ganzen Film über und Alec Baldwin konnte als Juan Trippe beeindrucken. Sir Ian Holm, Alan Alda & Co. runden mit einer soliden, sehr guten schauspielerischen Leistung den Film perfekt ab. "Lange Rede- Kurzer Sinn": Ausstattung, Maske, Kostüm, Geschichte & Drehbuch, Schauspielerische Leistung etc. machen den "Aviator" zu einem unvergesslichen Filmerlebniss- Anschauen! Äußerst empfehlenswert! - 5 Sterne Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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