Aus der Amazon.de-Redaktion
James Cameron hat mit Avatar – Aufbruch nach Pandora den selbstformulierten Anspruch Filmgeschichte zu schreiben. Das ist ihm bereits vor dem Kinostart gelungen. Avatar – Aufbruch nach Pandora ist der bis dato teuerste Film aller Zeiten geworden - satte 250 Millionen Dollar Produktionskosten. Wichtiger für den Zuschauer: man sieht jeden Cent auf der Leinwand, respektive dem vorzugsweise Blu-Ray fähigen Grossbildplasmafernseher.
Die Handlung spielt im Jahr 2154. Die Erde ist durch endlosen Raubbau ökologisch am Ende. Die Ausbeutung hat sich auf fremde Welten verlagert. Auf dem sechs Millionen Lichtjahre entfernten Mond Pandora hat man massive Vorkommen eines besonders wertvollen Rohstoffes entdeckt. Doch Pandora ist bewohnt. Die in ihrer spirituellen Verbundenheit an uns vertraute Ureinwohner erinnernden Na´vi leben dort im Einklang mit der unberührten Natur. Ein gross angelegtes Projekt unter der wissenschaftlichen Führung von Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver) soll nun den Kontakt zu den Na´vis intensivieren um schliesslich eine Umsiedlung vorzubereiten. Zu diesem Zweck benutzt man gentechnisch hergestellte Avatare die mittels telepathischer Technologie kontrolliert werden und in der für Menschen giftigen Atmosphäre Pandoras überleben können. Unter die missionarisch agierenden Wissenschaftler wird auch der Avatar des querschnittsgelähmten Ex-Marines Jake Sully (Sam Worthington) eingeschleust um die Na´vi zu infiltrieren. Doch mag auch Jakes Körper gebrochen sein, sein Herz ist es nicht. Je mehr er über das Urvolk erfährt desto mehr beginnt er ihre Kultur und ihr spirituelles Wesen zu verstehen – und zu lieben.
Avatar – Aufbruch nach Pandora ist ein ungewöhnlicher Film. Science Fiction Märchen auf der einen, missionarischer Öko-Actionthriller auf der anderen Seite. Einerseits am Mainstream orientiertes Popcornkino, andererseits, in seinem Kern, ambitionierter Autorenfilm. Hinter dieser visionären Anstrengung steht James Cameron und man kann von ihm halten was man will, aber er gibt dem Kino etwas zurück was man leider allzuoft vermisst: die pure Magie! Es ist diese Magie, die jedes Bild von Avatar – Aufbruch nach Pandora durchdringt und die uns die platten Dialoge und die holzschnittartigen Figuren vergessen lässt. Es ist die schiere Kraft des Bildes, die die naiv-kindliche Message des Films transformiert und tatsächlich am Ende wie ein grosses Ausrufezeichen an unser Gewissen appelliert. Es ist die zurückgenommene Verwendung der 3D-Technik, die dieses Verfahren zum ersten Mal in einem grossen Film nicht zum Gimmick verkommen lässt sondern ganz selbstverständlich die Zielrichtung des Films unterstützt und zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis werden lässt. Wer Avatar – Aufbruch nach Pandora gesehen hat, der weiss, dass es derartiges noch nie gab. ---Thomas Reuthebuch
Produktbeschreibungen
Nach einer schweren Verwundung ist Marine Jake Sully (Sam Worthington, Terminator - Die Erlösung) von der Hüfte abwärts gelähmt. Ihm wird das Angebot unterbreitet, für ein Projekt zum fernen Pandora zu reisen. Jake willigt schnell ein, um seinem für ihn sinnlos gewordenen Leben zu entkommen. Auf Pandora erwarten ihn unvorstellbar schöne und farbenreiche Landschaften aus üppigen Regenwäldern mit fantastischen Pflanzen und Tieren – manche wunderschön, andere furchterregend. Doch Pandora ist nicht unbewohnt: Die Na’vi sind die Ureinwohner des Planeten und leben im Einklang mit der Natur, die sie umgibt.
Pandora ist reich an dem für den Menschen sehr wertvollen Rohstoff Unobtainium. Da der Mensch in der Atmosphäre Pandoras nicht existieren kann, wurde ein wissenschaftliches Projekt initiiert, bei dem genetisch manipulierte Hybride aus menschlicher und Na’vi DNA erschaffen wurden: Avatare. Ein Avatar wird von einem Menschen mental gesteuert, indem das menschliche Gehirn und die Gefühlsrezeptoren über eine spezielle Technologie mit dem Avatar-Körper verbunden sind. Leiterin des Projekts ist die Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver, Alien), die Jake zunächst skeptisch gegenüber tritt.
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Erwartungsgemäß besteigt Avatar den Thron der Heimkinobranche. Diese Blu-raydisc läßt alle bisherigen Scheiben um Lichtjahre hinter sich. Lediglich die fehlenden Extras trüben die Wertung ein.
Bild: Die gute Nachricht vorweg. Hier wurde nicht gespart, das Bild ist nicht, wie bei manch anderem aktuellen Kinohighlight "weich". Die schlechte Nachricht: Sie brauchen jetzt viel Geld! Sie brauchen unbedingt einen größeren, einen riesigen Bildschirm, gleich einen Beamer nebst Komplettumbau Ihres Wohnzimmers. Schon in den ersten Momenten dieses Filmes, z.B. bei der Abbildung des gigantischen Raumschiffes werden soviele Detail erkennbar, das man eigentlich keine Zweifel mehr haben kann, dass wir es hier mit einem Realfilm zu tun haben müssen. Der Weltraum dahinter ist von absolutem Schwarz und darin leuchten hell und ohne Fransen hunderte Sterne als kleinste Pixel. Eine Schärfe bis in die Atome hinein. Im Landeanflug werden die schwenkbaren Bildschirme im Cockpit mit allen Instrumenten sichtbar. Ein wirklich unfassbarer Anblick, der bisher in einem Heimkino nicht für möglich gehalten wurde. Wer sich persönlich überzeugen mag, der schaut sich mal die Szene 01.38.04 an und achtet auf den Hubschrauber ganz oben im Hintergrund. Hier erkennt man sogar das Hitzeflirren des Rotors! Die Farbsättigung ist hoch, Farbsäume werden nicht gebildet. Bildschirme leuchten angenehm bläulich und reflektieren auch auf weiße Kittel der davor arbeitenden Personen. Rauschen ist zu keiner Zeit auch nur im Ansatz erkennbar. Der Kontrast ist auf Maximum, kein Zweifel. Und doch gibt es ein paar kleine Schwächen. Trotz 50 GB Platz kommt es hin und wieder, z.B. bei 06.20 während der Vorbeifahrt des LKW, zu leichtem Ruckeln.
Ton: Im Anflug auf Pandora im Innern des Raumschiffes donnert der Überschallknall mit großer Wucht und wenn der Riese landet, dann gibt es auch akustisch keinen Zweifel, das man hier gerade auf einem anderen Planeten landet. Denn so weit wie Pandora von der Erde entfernt liegt, so weit setzt sich die Disc auch von seinen Mitbewerben ab. Wenn bei 27.30 die Pflanzen ringsum sich in den Boden zurückziehen, dann tun sie das akustisch in der gleichen Halbkreisform, wie auf dem Bildschirm zu sehen. Mit großer Wucht trampeln die Riesenviecher durch den Urwald, während links und rechts die Äste krachen. Die englische DTS-HD- Version ist im Vergleich zur deutschen DTS-Fassung eine Spur drückender, aber eher im fühlbaren, als im hörbaren Bereich. Wenn es dann zur Schlacht kommt, dann ist wird dies mit einer schon elementaren Wucht absolviert, das der Schrecken der Nachbarn zu spontanen Anrufen führt. Dabei führt der ganze Bombast keineswegs zu einer Unverständlichkeit der dialoge.
Extras: Das Kapitelmenü zeigt alle Kapitel als scrollendes Band. Die Kapitel sind lediglich numeriert und verdienen eine Kurzangabe. --movieman.de
VideoMarkt
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Blickpunkt: Film Kurzinfo
kulturnews.de
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
In dem epischen Fantasy-Abenteuer AVATAR - AUFBRUCH NACH PANDORA nimmt uns James Cameron, der Erfolgsregisseur von 'Titanic', mit in eine faszinierende neue Welt, jenseits der Grenzen unserer Vorstellungskraft. Gemeinsam mit Jake Sully taucht der Zuschauer ein in eine fesselnde Story und geht auf eine Reise voller Gefahren und Entdeckungen. Auf Pandora erlebt Jake die Wahrhaftigkeit einer bezaubernden, neuen Welt und muss sich gleichzeitig auf seinen entscheidenden Kampf vorbereiten.
Angaben laut Hersteller
Darsteller: Sam Worthington, Zoë Saldaña, Sigourney Weaver, Stephen Lang, Michelle Rodriguez
Regisseur(e): James Cameron
Produzenten: James Cameron, Jon Landau
Format: PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
Erscheinungstermin: 23. April 2010
Produktionsjahr: 2009
Spieldauer: 155 Minuten