Auch wenn man sich nicht so sehr für Geschichte (im speziellen die von England) interessiert, so sind diese drei Buecher dennoch sehr empfehlenswert. Sie geben Einblick in das Leben der Natuervölker in England im ersten Jahrtausen nach Christus, die sich gegen den Einfluß und die Macht der Römer wehren.
Geschichte, die einen in der Schule langweilte wird sehr bildhaft und mitreissend nebenbei vermittelt. Es ist interessant, zu lesen, wie Matriarchat ausgesehen haben kann und es läßt einen über die momentane Gesellschaftsstruktur und das eigene Leben nachdenken.
Mir persönlich haben die ersten zwei Buecher besser gefallen, da sie die Hintergründe und Vorgeschichte zur Arthussage liefern und man endlich versteht, was es mit dem Gral auf sich hat.
Die Art, wie die Priesterinnnen leben und wie sie ihr Wissen nutzen in die Politik Englands einzugreifen, ist so spannend geschrieben, daß man die Bücher nicht zur Seiten legen möchte. Man verliert leicht den Blick für die Wirklichkeit und es fällt sehr schwer, wieder zurück in die eigene Realität zu finden. Man fragt sich, was in diesem Buch ist Phantasie und was ist wirklich passiert.
Obwohl die Bücher aus dem Englischen übersetzt wurden, merkt man dies der Wortwahl und Grammatik nicht an.